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    Ijob
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    Ijob

    Ein rechtschaffener Mann im Alten Testament, der außerordentliche Bedrängnisse erlitt, jedoch seinem Glauben an Gott treu blieb. Seine Geschichte wird im Buch Ijob erzählt.

    Das Buch Ijob

    Obwohl das Buch über Ijobs Leiden berichtet, beantwortet es die Frage, weshalb Ijob (oder jeder andere Mensch) Schmerzen und den Verlust seiner Familie und Güter erleidet, nicht ganz. Das Buch stellt klar, dass Bedrängnisse nicht unbedingt bedeuten, dass ein Mensch gesündigt hat. Der Herr kann Bedrängnis als Erfahrung, zur Züchtigung und zur Unterweisung wie auch als Strafe benutzen (LuB 122).

    Das Buch lässt sich in vier Teile gliedern: Die Kapitel 1 und 2 sind der Prolog zu der Geschichte. Die Kapitel 3–31 geben eine Reihe von Gesprächen zwischen Ijob und drei Freunden wieder. Die Kapitel 32–37 enthalten die Reden Elihus, eines vierten Freundes, der Ijob aus anderen Gründen als die der ersten drei Freunde verurteilt. Die Kapitel 38–42 beschließen das Buch mit der Zusicherung an Ijob, dass sein Lebensweg von Anfang an gut war.

    Das Buch Ijob lehrt, dass ein Mensch, der die richtige Gotteserkenntnis hat und ein Leben führt, das für Gott annehmbar ist, besser in der Lage ist, die Prüfungen zu ertragen, die über ihn kommen. Ijobs unerschütterlicher Glaube spiegelt sich in Aussprüchen wie „Mag er mich auch töten, werde ich ihm dennoch vertrauen“ (Ijob 13:15). Ijob wird auch in Ezechiel 14:14, Jakobus 5:11 und Lehre und Bündnisse 121:10 erwähnt.