Galiläa
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    Galiläa

    In alter und neuer Zeit der nördlichste Teil Israels westlich des Jordans und des Sees von Galiläa (See Gennesaret). Galiläa ist etwa einhundert Kilometer lang und fünfzig Kilometer breit. In alter Zeit gab es dort einige der besten Böden und belebtesten Städte Israels. Wichtige Fernstraßen nach Damaskus, nach Ägypten und dem östlichen Israel zogen sich durch Galiläa. Sein günstiges Klima und fruchtbarer Boden brachten reiche Ernten von Oliven, Weizen, Gerste und Weintrauben hervor. Der Fischfang am See Gennesaret ermöglichte einen umfangreichen Exporthandel und war eine Quelle großen Wohlstands. Der Erretter verbrachte einen großen Teil seiner Zeit in Galiläa.

    Der See von Galiläa

    Der See von Galiläa liegt im nördlichen Israel. Er wurde im Alten Testament auch der See Kinneret genannt und im Neuen Testament der See Gennesaret oder See Tiberias. Hier lehrte und predigte Jesus mehrfach (Mt 13:2). Der See ist birnenförmig, 20 Kilometer lang und an der breitesten Stelle 12 Kilometer breit. Er liegt etwa 207 Meter unter dem Meeresspiegel, was oft die Ursache für recht heiße Luft in der Umgebung ist. Von den Hügeln einfallende kalte Luft, die auf die heiße Luft über dem See trifft, verursacht oft plötzliche Stürme (Lk 8:22-24).