Geschichten aus den heiligen Schriften
Das dritte Gleichnis: Der verlorene Sohn

Das dritte Gleichnis

Der verlorene Sohn

Ein Mann hatte zwei Söhne. Der Mann versprach ihnen, dass sie all sein Geld bekommen sollten, wenn er starb. Der jüngere Sohn wollte nicht warten. Er bat seinen Vater um seinen Anteil am Geld. Sein Vater gab ihm das Geld.

Der Sohn nahm das Geld und zog von zu Hause fort. Er ging in ein anderes Land. Der Sohn sündigte wieder und wieder. Er gab sein ganzes Geld aus.

Schließlich hatte der Sohn kein Geld mehr, um sich etwas zu essen zu kaufen. Er war sehr hungrig. Er bat einen Mann um Hilfe. Der Mann stellte ihn als Schweinehirten ein.

Der Sohn war so hungrig, dass er das Schweinefutter essen wollte. Er wusste, dass die Diener im Haus seines Vaters etwas Besseres zu essen hatten als er.

Er beschloss, umzukehren und darum zu bitten, dass er ein Diener im Haus seines Vaters sein dürfe. Als der Sohn nach Hause kam, sah ihn sein Vater von weitem.

Der Vater lief seinem Sohn entgegen. Er umarmte und küsste ihn.

Der Sohn sagte seinem Vater, dass er gesündigt habe. Er meinte, dass er nicht würdig sei, der Sohn seines Vaters genannt zu werden.

Der Vater befahl einem Knecht, die besten Kleider zu holen und den Sohn damit anzukleiden. Der Knecht zog dem Sohn Schuhe an und steckte ihm einen Ring an den Finger.

Der Vater sagte dem Knecht, er solle ein Fest vorbereiten. Er wollte, dass alle mit ihm feierten. Der Sohn, der gesündigt hatte, war umgekehrt und nach Hause zurückgekommen.

Der ältere Sohn hatte auf dem Feld gearbeitet. Als er nach Hause kam, hörte er Musik und Tanz. Ein Knecht erzählte ihm, dass sein jüngerer Bruder heimgekehrt sei. Sein Vater wollte, dass alle feierten.

Der ältere Sohn ärgerte sich und wollte nicht ins Haus gehen. Sein Vater kam heraus, um mit ihm zu sprechen.

Der Vater war dankbar, dass sein älterer Sohn immer bei ihm geblieben war. Alles, was der Vater besaß, sollte einst ihm gehören. Der Vater sagte auch, dass es recht sei, zu feiern. Er war glücklich, dass sein jüngerer Sohn umgekehrt und nach Hause zurückgekommen war.

Jesus erzählte den Pharisäern die drei Gleichnisse, weil er ihnen deutlich machen wollte, wie sehr der Vater im Himmel jeden Menschen liebt. Er liebt die Menschen, die ihm gehorchen. Er liebt auch die Sünder, aber der Vater im Himmel kann sie erst segnen, wenn sie umkehren. Er möchte, dass die Sünder umkehren und zu ihm zurückkommen. Und er möchte, dass wir ihnen dabei helfen und uns freuen, wenn sie zurückkehren.