Geschichten aus den heiligen Schriften
Kapitel 48: Das anvertraute Geld


Kapitel 48

Das anvertraute Geld

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Jesus erzählte seinen Jüngern eine Geschichte über einen Mann, der seinen Dienern einige Talente gab. Ein Talent war eine große Menge Geld.

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Der Mann gab einem Diener fünf Talente. Einem anderen Diener gab er zwei Talente. Und dem dritten Diener gab er ein Talent. Dann ging der Mann auf eine Reise.

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Der Diener mit den fünf Talenten arbeitete fleißig. Er verdiente noch fünf Talente dazu. Nun hatte er zehn Talente.

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Auch der Diener mit den zwei Talenten arbeitete fleißig. Er verdiente noch zwei Talente dazu. Nun hatte er vier Talente.

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Doch der letzte Diener versteckte das eine Talent in der Erde. Er hatte Angst, es zu verlieren. Er arbeitete nicht, um noch mehr dazuzuverdienen.

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Als der Mann zurückkam, fragte er seine Diener, was sie mit ihren Talenten gemacht hätten.

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Der erste Diener brachte ihm zehn Talente. Der Mann war froh. Er machte den Diener zu einem wichtigen Mann in seinem Haus und sagte ihm, er könne sich freuen.

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Der zweite Diener brachte dem Mann vier Talente. Darüber freute sich der Mann auch. Er machte auch diesen Diener zu einem wichtigen Mann in seinem Haus und sagte ihm, er könne sich freuen.

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Der dritte Diener gab dem Mann das Talent zurück, das er vergraben hatte. Der Mann freute sich nicht darüber. Er nannte ihn einen faulen Diener. Er hätte fleißig arbeiten sollen, um mehr Talente zu verdienen.

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Der Mann nahm dem Diener das eine Talent weg und gab es dem ersten Diener. Dann schickte er den faulen Diener weg. Der Mann in der Geschichte ist wie Jesus. Wir sind wie die Diener. Jesus wird darüber richten, wie jeder von uns die Gaben, die er erhalten hat, genutzt hat.