Geschichten aus den heiligen Schriften
51. Kapitel: Die Frauenhilfsvereinigung: März 1842
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“51. Kapitel: Die Frauenhilfsvereinigung: März 1842,” Geschichten aus dem Buch ,Lehre und Bündnisse’ (2002), 186–89

“51. Kapitel,” Geschichten aus dem Buch ,Lehre und Bündnisse’, 186–89

51. Kapitel

Die Frauenhilfsvereinigung

(März 1842)

Die Mitglieder der Kirche bauten in Nauvoo einen Tempel. Dabei zerschliß die Kleidung der Männer immer mehr. Die Frauen wollten ihnen helfen. Eine Frau sagte, sie würde den Männern etwas zum Anziehen nähen. Aber sie hatte kein Geld, um Stoff zu kaufen.

Sarah M. Kimball sagte, sie werde den Frauen Stoff geben. Schwester Kimball bat andere Frauen, auch mitzuhelfen. Sie trafen sich alle bei Schwester Kimball zu Hause. Sie beschlossen, eine Vereinigung der Frauen in der Kirche zu gründen.

Die Frauen baten Eliza R. Snow, Regeln für ihre Vereinigung aufzuschreiben. Sie brachte die Regeln zu Joseph Smith. Joseph Smith fand sie sehr gut. Aber er sagte, der Herr habe einen besonderen Plan für die Frauen.

Joseph Smith sagte den Frauen, sie sollten am 17. März 1842 zu einer Versammlung kommen. Er sagte, die Priestertumsführer würden ihnen bei ihrer Vereinigung helfen. Achtzehn Frauen kamen zur Versammlung. Emma Smith wurde zur Leiterin der Frauen bestimmt. Die Vereinigung bekam den Namen Frauenhilfsvereinigung.

Joseph Smith sagte den Frauen, sie sollten Leuten helfen, die krank und arm sind. Sie sollten allen Leuten helfen, die Hilfe brauchten. Der Bischof würde ihnen dabei helfen.

Die Frauen hielten Versammlungen ab, wo sie das lernten, was sie wissen mußten. Sie freuten sich sehr, daß sie den Mitgliedern der Kirche helfen konnten.

Die Frauen machten Sachen für den Tempel. Sie nähten auch Kleidung für die Männer, die den Tempel bauten.

Sie brachten Lebensmittel zu den Leuten, die sie brauchten. Sie kümmerten sich um die Kranken. Sie taten viel, um den Heiligen zu helfen.

Alle Frauen der Kirche können zur Frauenhilfsvereinigung gehen. Sie können anderen Menschen helfen. Sie lernen vom Evangelium, und sie lernen von Leuten in anderen Ländern. Sie lernen von guten Büchern, Musik und Kunst. Und sie lernen, wie sie ihr Zuhause schöner machen können.