Geschichten aus den heiligen Schriften
16. Kapitel: Joseph Smith und Sidney Rigdon hören von Zion: 1830

“16. Kapitel: Joseph Smith und Sidney Rigdon hören von Zion: 1830,” Geschichten aus dem Buch ,Lehre und Bündnisse’ (2002), 61–63

“16. Kapitel,” Geschichten aus dem Buch ,Lehre und Bündnisse’, 61–63

16. Kapitel

Joseph Smith und Sidney Rigdon hören von Zion

(1830)

Als Oliver Cowdery und seine Freunde auf Mission waren, machten sie in der Nähe von Kirtland Station. Dort lernten sie einen Mann kennen, der Sidney Rigdon hieß. Er war der Führer einer anderen Kirche.

Die Missionare gaben ihm ein Buch Mormon. Sie erklärten ihm das Evangelium. Sidney Rigdon las das Buch Mormon. Er betete darüber. Der himmlische Vater sagte ihm, das Evangelium sei wahr. Sidney Rigdon ließ sich taufen.

Sidney Rigdon sagte den Mitgliedern seiner Kirche, sie sollten auf die Missionare hören. Viele ließen sich taufen. Bald waren tausend Leute in Kirtland getauft.

Sidney Rigdon wollte Joseph Smith kennenlernen. Er reiste nach New York, um den Propheten zu besuchen. Jesus gab Joseph Smith eine Offenbarung für Sidney Rigdon. Jesus sagte, Sidney Rigdon werde Wichtiges tun. Er würde vielen Menschen das Evangelium erklären. Er würde sie taufen und ihnen die Gabe des Heiligen Geistes geben.

Jesus sagte Joseph Smith und Sidney Rigdon, daß die Bibel vor vielen Jahren geändert worden sei. Vieles, was wichtig ist, ist nicht mehr in der Bibel enthalten. Jesus wollte Joseph Smith vieles erzählen, was nicht mehr in der Bibel steht. Und Sidney Rigdon sollte es aufschreiben.

Es fehlte beispielsweise die Geschichte Henochs. Henoch war ein großer Prophet. Er lehrte sein Volk, sehr rechtschaffen zu sein. Der Herr nannte Henochs rechtschaffenes Volk Zion. Henochs Volk baute eine Stadt. Sie nannten die Stadt Zion. In Zion hatten alle Menschen einander gern. Sie sorgten füreinander. Niemand war arm oder unglücklich.

In Zion befolgte jeder die Gebote des himmlischen Vaters. Die Menschen waren so rechtschaffen, daß Jesus bei ihnen lebte. Dann nahm Gott das Volk Zion in den Himmel auf. Es sollte bei ihm wohnen.

Jesus sagte Joseph Smith, er solle sein Volk Rechtschaffenheit lehren. Es solle eine Stadt bauen und sie Zion nennen. Die Stadt solle schön sein. Alle Leute in dieser Stadt sollen den himmlischen Vater liebhaben. Sie sollten auch einander liebhaben. In Zion soll jeder glücklich sein. Und Jesus werde bei ihnen leben.