Liahona
Jugendliche
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Jugendliche

Foto von Michael Morris

Bis vor kurzem habe ich Football, Schule und Kirche als drei getrennte Bereiche gesehen, die ich immer in Einklang bringen musste. Nach der Football-Saison hatten wir Auswertungsgespräche mit unserem Trainer. Er sprach mit mir über die Verbesserung meiner Führungseigenschaften. Er erwähnte dabei etwas Interessantes, mit dem ich nicht gerechnet hätte:

„Ich weiß, dass du vorhast, auf Mission zu gehen. Du bist religiös und hast kein Problem damit, über Gott zu sprechen. Ich möchte, dass du mit deinen Mannschaftskameraden über Gott sprichst. Genau deswegen bin ich nämlich Trainer geworden: um andere näher zu Gott zu bringen. Ich möchte, dass sich ihr Leben zum Besseren wendet. Ich glaube, du bist in dieser Mannschaft dafür mit am besten geeignet. Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, dann sprich also ruhig mit jemandem über Gott. Einige werden es vielleicht ablehnen, aber für andere kann es der erste Schritt in ein neues Leben sein. Wer weiß!“

Bis dahin hatte ich Sport, Schule und Religion nie miteinander in Verbindung gebracht. Doch dieses Gespräch machte mir die vielen Schnittpunkte klar und hat mich total motiviert, anderen vom Evangelium zu erzählen. Ich habe erkannt, dass man trotz unterschiedlicher Rollen – beim Football, in der Schule oder beim Seminar am frühen Morgen bei irgendjemandem zuhause – immer derselbe ist und erfolgreich sein kann. Jetzt, wo ich alles miteinander in Einklang gebracht habe, ist vieles leichter.

Das hat mir geholfen, mich auf eine Mission vorzubereiten. Ich gewöhne mich immer mehr daran, über Gott zu sprechen, vom Evangelium zu erzählen und mein Zeugnis zu geben.

Joseph S., 17, Louisiana