1990–1999
Rettet die Kinder
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Rettet die Kinder

Gott segne uns, daß wir an sie denken, sie erheben und führen, wenn sie auf gefährlichen Wegen gehen, daß wir für sie beten, ihnen ein Segen sind, sie lieben.

Brüder und Schwestern, ich habe heute die Aufgabe, diese Versammlung als erster Sprecher zu eröffnen. Ich strebe nach der Führung durch den Heiligen Geist. Ich fühle, welch enorme Verantwortung auf mir ruht, zu Hunderttausenden oder sogar zu Millionen von Heiligen der Letzten Tage auf der ganzen Welt zu sprechen.

Ich danke Ihnen für Ihre gütige Gastfreundschaft, wo auch immer wir zusammenkommen. Es macht mich wirklich demütig, in den Genuß derartiger Güte zu kommen. Sie schicken Dankschreiben, die uns Mut machen. Sie bemühen sich, nach dem Evangelium zu leben und Ihre Kinder in Licht und Wahrheit aufzuziehen. Sie sind wahrlich Heilige der Letzten Tage, und ich bin zutiefst dankbar, daß ich mit Ihnen eins sein und an Ihrer Gemeinschaft und Liebe teilhaben kann.

Meine Frau und ich haben kürzlich an einer Regionskonferenz in Rexburg in Idaho teilgenommen. Wir waren schon jahrelang nicht mehr im Yellowstone -Nationalpark gewesen. Also beschlossen wir, mit dem Auto zur Konferenz zu fahren und am Montag über den Yellowstone-Park zurückzukehren.

1988 hatte dort ein schrecklicher Brand gewütet. Tag für Tag gaben uns die Medien anschaulich Bericht über die Wut der Flammen, die über Tausende von Quadratmetern hinwegfegten und Millionen Bäume fraßen. Die Flammen brannten schließlich aus, und die Menschen trauerten buchstäblich über das trostlose Bild Tausender von Lodgepole-Kiefern, die mit verbrannten Wipfeln, versengten Stämmen aufrecht dastanden wie feierliche Grabmäler auf einem überfüllten Friedhof.

Als wir aber vor etwa einem Monat dort waren, sahen wir etwas, was unser Interesse fesselte. Die toten Kiefern standen noch immer da, aber zwischen den verbrannten Bäumen sprossen neue Sämlinge zu Millionen aus dem Boden.

Als das Feuer die Baumwipfeln erreicht hatte, waren die Kieferzapfen explodiert und hatten den Samen auf dem Boden verstreut.

Es wächst eine neue Generation von Bäumen heran, jung und schön und voller Verheißung. Die alten Bäume werden eines Tages umstürzen, und die neuen werden emporwachsen und einen schönen und nutzbringenden Wald schaffen.

Als wir durch den Park fuhren, gingen mir die Wunder der Natur, des Lebenskreislaufs durch den Kopf. Wir werden alt, und ich gehöre zu denen, die das betrifft. Unsere Lebenskraft und Leistung läßt nach. Aber eine neue Generation ist zu unseren Füßen. Es sind Kinder. Es sind auch Söhne und Töchter Gottes, für die es an der Zeit ist, ihren Platz auf Erden einzunehmen. Sie sind wie das neue Wachstum im Park - jung, zart, empfindsam, schön und voller Verheißung.

Wie der indische Poet Tagore einmal bemerkt hat: „Jedes Kind bringt die Botschaft, daß Gott sich vom Menschen nicht entmutigen läßt." (Charles L. Wallis, Hg., The Treasure Chest, Seite 49.)

Die Kinder sind die Verheißung der Zukunft. Sie sind die Zukunft selbst. Es ist ein Jammer, daß so viele in ein Leben der Sorge, des Hungers, der Angst, der Beunruhigung und der Entbehrung geboren werden. In so vielen, vielen Fällen fallen die Kinder der Unmenschlichkeit des Menschen gegenüber dem Menschen zum Opfer. In den jüngsten Monaten haben wir sie auf unseren Fernsehschirmen gesehen - die Kinder von Somalia mit aufgeblähtem Bauch und mit Augen, aus denen einem der Tod entgegenstarrt. Dann haben wir sie in Ruanda gesehen als Opfer der wütenden Cholera und des gemeinen und unerbittlichen Hungers. Zahllos sind die, die gestorben sind.

Sie waren die Verheißung einer neuen und besseren Generation in ihrem Land, wo Krankheit, Unterernährung, Geschosse und Verwahrlosung sie niedermähten wie die geschliffene Sichel eine zarte Pflanze.

Warum sind die Menschen nur so bösartig, daß sie die Voraussetzungen für so schrecklichen Bruderzwist schaffen? Groß wird, glaube ich, ihre Drangsal am Tage des Gerichts sein, wenn sie vor dem Allmächten stehen müssen und des Leids und der Vernichtung dieser Kleinen angeklagt sein werden. Ich bin dankbar für die gütigen und großzügigen Menschen vieler Glaubensbekenntnisse auf der ganzen Welt, deren Herz sich diesen Notleidenden voll Mitgefühl zuwendet und die oft von ihrer Habe und ihrer Zeit geben und sich sogar persönlich einsetzen. Ich bin dankbar, daß wir als Kirche viel Bedeutendes getan haben und denjenigen Medikamente, Lebensmittel und Kleidung sowie Decken zum Wärmen und zum Schutz geschickt haben, die so schrecklich leiden, und vor allem den Kindern, die sonst gewiß sterben würden.

Warum müssen sie vielerorts soviel leiden? Gott, unser ewiger Vater, muß sicherlich weinen, wenn er sieht, wieviel Mißbrauch diese Kleinen ausgesetzt sind, denn ich bin überzeugt, daß sie einen besonderen Platz in seinen Absichten einnehmen. Dieser Platz wurde bestätigt, als sein Sohn, der Erretter der Welt, auf den staubigen Straßen Palästinas wandelte. „Man brachte auch kleine Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Als die Jünger das sahen, wiesen sie die Leute schroff ab.

Jesus aber … sagte: Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.

Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen." (Lukas 18:15-17.)

Wie groß ist doch unsere Verantwortung, wie schwerwiegend die Pflicht der Christen und der Männer und Frauen guten Willens allenthalben, die Hand auszustrecken und die Not der leidenden Kinder zu lindern und sie aus der Hoffnungslosigkeit zu befreien, in der sie gefangen sind.

Sicher: solches Leiden ist nichts Neues. Seuchen sind in den vergangenen Jahrhunderten über die Kontinente hinweggefegt. Der Krieg hat Millionen völlig unschuldiger Menschen dahingerafft. Kinder sind verschachert und zur Handelsware gemacht worden; sie sind von bösartigen Herren als Werkzeug mißbraucht worden, sie haben Tag für Tag lange Stunden in den finsteren und kalten Gruben Kohle gefördert, sie haben in Ausbeutungsbetrieben geschuftet und sind wie billige Ware ausgebeutet worden.

Nach all den Geschichten, die wir gelesen haben, nach all dem Leid, von dem uns erzählt worden ist, nach all der Ausbeutung, von der wir wissen, können wir sicherlich mehr als jetzt dazu tun, um das Los zu lindern, das Millionen von Kinder zu einem glücklosen, tragisch kurzen und schmerzerfüllten Leben verdammt.

Wir brauchen nicht um die halbe Erde zu reisen, um weinende Kinder zu finden. Zahllose Kinder weinen aus Einsamkeit und Furcht vor den schlimmen Folgen sittlicher Übertretung, von Verwahrlosung und von Mißbrauch. Ich spreche deutlich, vielleicht unverblümt. Aber ich weiß nicht, wie ich sonst unmißverständlich auf etwas eingehen kann, was mir so am Herzen liegt.

Ein Hauptproblem besteht in dem inzwischen üblichen Phänomen, daß Kinder Kinder zur Welt bringen, daß Kinder ohne Vater aufwachsen. Irgendwie scheinen viele junge und manche nicht mehr so junge Männer keinerlei Beziehung mehr zwischen dem Zeugen eines Kindes und der Verantwortung für dessen späteres Leben herzustellen. Jeder junge Mann muß verstehen: Immer wenn ein Kind außerhalb des Ehebundes gezeugt wird, ist gegen ein Gesetz Gottes verstoßen worden, das mindestens bis zu Mose zurückgeht. Ferner muß eindeutig klar sein, daß daraus unweigerlich eine Verpflichtung entsteht und diese Verpflichtung das ganze Leben anhält. Auch wenn die Moral unserer heutigen Gesellschaft an einen Punkt gelangt ist, wo sexuelle Übertretung vertuscht oder als akzeptabel betrachtet wird, gibt es eines Tages die Rechenschaftspflicht gegenüber dem Gott des Himmels für jeden Verstoß gegen seine Gebote. Ich glaube, daß jeder Mann, der ein Kind gezeugt und es dann im Stich gelassen hat, irgendwann die Verantwortung spüren muß. Er muß irgendwann innehalten und sich fragen, was aus seinem Kind geworden sein mag, aus dem Jungen oder dem Mädchen, dem Fleisch von seinem Fleisch und der Seele von seiner Seele.

Die Last, die einer jungen Frau zufällt, die ihr Kind allein aufziehen muß, ist unglaublich schwer und erdrückend. Sie lastet auch schwer auf der Gesellschaft, die Steuern erheben muß, um den Bedürfnissen solcher Kinder und ihrer Mütter gerecht zu werden.

In den Vereinigten Staaten beliefen sich „für den Zeitraum von 1985 bis 1990 die Ausgaben der öffentlichen Hand für Kinder von Teenagern auf mehr als 120 Milliarden Dollar. … 73 Prozent der unverheirateten Teenager, die ein Kind zur Welt bringen, leben innerhalb von vier Jahren von Sozialhilfe. [Das sind fast drei von vier.]

1991 beliefen sich die Ausgaben des Bundes und der Bundesstaaten für die Hilfe zugunsten von Familien mit unterhaltsberechtigten Kindern auf 20 Milliarden Dollar, wozu noch 2,6 Milliarden Dollar Verwaltungsaufwand kommen." (Starting Points: Meeting the Needs of Our Youngest Children, New York, April 1994, Seite 21.)

Die Hindernisse, denen sich Kinder gegenübersehen, die unter solchen Umständen geboren und aufwachsen werden, sind, gelinde gesagt, gewaltig.

Die Lösung ist einfach. Sie besteht im Gehorsam gegenüber den Grundsätzen des Evangeliums und den Lehren der Kirche. Sie besteht in Selbstbeherrschung.

Wenn nur jeder junge Mensch dies erkennen und dementsprechend handeln würde! Es gäbe soviel weniger Leid und Sorge. Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig das ist, denn die Konsequenzen sind so schwerwiegend und immerwährend.

Mir ist klar: Trotz aller Unterweisung wird es immer wieder welche geben, die nicht darauf achten und willentlich ihren Weg gehen, nur um dann zu ihrem Schrecken und ihrer Bestürzung zu erkennen, daß sie Eltern werden, wo sie doch selbst fast noch Kinder sind.

Abtreibung ist keine Lösung. Sie verschlimmert nur das Problem. Sie ist ein böser und widerwärtiger Ausweg, der eines Tages Reue und Gewissensbisse mit sich bringt.

Die Ehe ist die ehrenhaftere Lösung. Das bedeutet, daß man sich der Verantwortung stellt. Das bedeutet, daß man dem Kind einen Namen gibt und Eltern, die gemeinsam hegen und pflegen und lieben. Wenn eine Eheschließung nicht möglich ist, so hat die Erfahrung gezeigt, bietet die Adoption, so schwer dies auch für eine junge Mutter sein mag, dem Kind eine deutlich bessere Möglichkeit, ein glückliches Leben zu führen. Kluge und erfahrene Berater sowie gebeterfüllte Bischöfe können in solchen Situationen helfen.

Dann ist da noch das schreckliche, unentschuldbare Phänomen der körperlichen Mißhandlung und des sexuellen Mißbrauchs. So etwas ist unnötig, läßt sich nicht rechtfertigen und ist nicht zu entschuldigen.

Was körperliche Mißhandlung angeht, so habe ich nie den Grundsatz vertreten: „Spare die Rute, dann verziehst du das Kind." Ich bin meinem Vater dankbar, der nie im Zorn Hand an seine Kinder gelegt hat. Irgendwie hatte er das wunderbare Talent, ihnen klarzumachen, was er von ihnen erwartete, und sie zu ermutigen, das auch zu erreichen. Ich bin überzeugt, daß ein gewalttätiger Vater einen gewalttätigen Sohn heranzieht. Ich bin überzeugt, daß eine derartige Strafe in den meisten Fällen mehr schadet als nützt. Kinder brauchen keine Schläge. Sie brauchen Liebe und Zuspruch. Sie brauchen einen Vater, auf den sie mit Achtung blicken können, nicht mit Furcht. Vor allem brauchen sie ein Vorbild.

Ich habe vor kurzen eine Biographie von George H. Brimhall gelesen, der einmal Präsident der Brigham-Young-Universität war. Über ihn hat jemand gesagt: „Er zog seine Söhne mit der Rute groß - mit der Angelrute." Das sagt alles.

Dann gibt es das schreckliche, bösartige Verhalten des sexuellen Mißbrauchs. Es ist unverständlich. Er ist eine Beleidigung des Anstands, der in jedem Mann und in jeder Frau vorhanden sein sollte. Er ist ein Verstoß gegen etwas, was heilig und göttlich ist. Er zerstört das Leben der Kinder. Er ist zu tadeln und aufs strengste zu verurteilen.

Es soll sich schämen - Mann oder Frau -, wer ein Kind sexuell mißbraucht. Dabei fügt der Täter nicht nur dem Opfer die schwerwiegendste Form der Kränkung zu; er steht auch unter dem Schuldspruch des Herrn.

Der Meister selbst hat gesagt: „Wer eines von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde." (Matthäus 18:6.) Wie hätte er noch deutlicher werden können?

Wenn jemand, der mich hören kann, dieses Verhaltens schuldig ist, so flehe ich Sie mit aller Kraft, die ich aufbieten kann, an: Hören Sie damit auf! Wenden Sie sich schnell davon ab! Lassen Sie sich helfen! Flehen Sie den Herrn um Vergebung an, und machen Sie es bei denjenigen wieder gut, die Sie verführt haben. Gott läßt in bezug auf den Mißbrauch seiner Kleinen keinen Spott mich sich treiben.

Als der auferstandene Herr in Amerika erschien und die Menschen belehrte, so heißt es im Bericht, da „weinte er, und er nahm ihre kleine Kinder, eines nach dem anderen, und segnete sie und betete für sie zum Vater.

Und als er dies getan hatte, weinte er abermals." (3 Nephi 17:21,22.)

In der ganzen heiligen Schrift gibt es kein zärtlicheres und schöneres Bild als diese einfache Sprache, die die Liebe des Erretters zu kleinen Kindern beschreibt.

Von allen Freuden des Lebens kommt keine der einer glücklichen Elternschaft gleich. Von all den Verpflichtungen, mit denen wir kämpfen, ist keine so schwerwiegend. Kinder in einer Atmosphäre der Liebe, der Geborgenheit und des Glaubens zu erziehen ist die lohnenswerteste aller Herausforderungen. Die positiven Folgen solcher Bemühungen sind des Lebens größter Lohn.

Präsident Joseph E Smith hat einmal gesagt: „Letztlich besteht wirkliche Größe darin, das gut zu tun, was Gott als das allgemeine Los der Menschheit bestimmt hat. Ein guter Vater beziehungsweise eine gute Mutter zu sein ist größer, als ein erfolgreicher General oder Staatsmann zu sein. Das eine ist universelle und ewige Größe, das andere ist vergänglich." (Gospel Doctrine, 1939, Seite 285.)

Ich bin überzeugt, daß keine Erfahrung des Lebens uns dem Himmel näherbringt, als diejenigen, die glückliche Eltern und glückliche Kinder miteinander machen.

Meine Bitte - und ich wünschte, ich könnte sie beredter vorbringen - ist eine Bitte, die Kinder zu erretten. Zu viele leben in Angst und Schmerz, einsam und mutlos. Kinder brauchen die Sonne. Sie brauchen Glück. Sie brauchen Liebe und Fürsorge. Sie brauchen Güte und Stärkung und Zuneigung. Jedes Zuhause, ganz gleich, wieviel seine Ausstattung gekostet hat, kann ein Umfeld der Liebe schaffen, das ein Umfeld der Errettung wird.

Ich möchte Ihnen zum Abschluß einen Brief vorlesen, der mir vor kurzem zuging. Er nennt die Art von Zuhause, die mir vorschwebt. Die Verfasserin schreibt:

„Ich wollte Ihnen schreiben, um Sie wissen zu lassen, daß das Leben gut ist. Ich sitze hier und schaue durch das Fenster auf die schönen Berge; der Apfelbaum im Garten ist voll von fast reifen Früchten, zwei gurrende Tauben, die wir den Sommer über gefüttert und beobachtet haben, picken an der Futterstelle, und es ist endlich nicht mehr so heiß.

Mein Mann und ich sind seit 26 Jahren verheiratet, haben fünf wunderbare Kinder, zwei Schwiegersöhne und ein friedliches, glückliches Zuhause. Ich staune über die Liebe des Herrn in unserem Leben. Sie zieht sich wie ein Faden durch unsere Ehe und Familie. Es gibt nichts, worüber ich mich beklagen müßte, und wenn ich faste, ist es fast immer, um zu danken.

Mein Mann ist in der Pfahlpräsidentschaft, … und ich unterrichte die Evangeliumslehreklasse. Wir haben immer in der Kirche gearbeitet und es immer gern getan.

Wir freuen uns über das Evangelium, und es ist wunderbar zu beobachten, wie unsere Kinder dasselbe tun.

Darum wollte ich Sie nur wissen lassen, daß es viel Liebe, Freude, Engagement, Spaß und Dankbarkeit in unserem Leben gibt."

Ist das Bild zu schön, um wahr zu sein? Die Verfasserin ist nicht der Meinung. Ist es zu idealistisch? Ich glaube, nicht. Ich weiß nicht, wie groß das Haus oder der Garten ist. Das ist unwesentlich. Es ist der Geist in diesem Zuhause, die Liebe eines guten Mannes, der das Priestertum Gottes trägt, und eine gute Frau, deren Herz voll wahrer Zuneigung und Dankbarkeit ist, und Kinder, die in einer guten Familie geboren wurden und die in einem Umfeld des Glaubens und des Friedens aufgewachsen sind.

Sie können vielleicht nicht auf einen Berg blicken. Sie haben vielleicht keinen Apfelbaum im Garten. Sie haben vielleicht keine Vögel, die auf der Veranda Futter suchen. Aber Sie können einander als Ehemann und Ehefrau, als Vater und Mutter und als Kinder haben, die mit Liebe, Achtung und Selbstbeherrschung zusammenleben - und dazu noch mit dem Gebet, wenn Sie wollen.

Der alte Wald verbrennt und stirbt ab. Aber ein neuer entsteht an seinen Wurzeln erfüllt mit einem wunderbaren Potential. Er sieht schön aus und ist zum Wachsen bestimmt. Es ist das Werk der Hände Gottes, ein Teil seines göttlichen Plans.

Errettet die Kinder. Zu viele leiden und weinen. Gott segne uns, daß wir an sie denken, sie erheben und führen, wenn sie auf gefährlichen Wegen gehen, daß wir für sie beten, ihnen ein Segen sind, sie lieben und ihnen Geborgenheit schenken, bis sie aus eigener Kraft laufen können. Darum bete ich im Namen dessen, der sie so sehr lieb.t, ja des Herrn Jesus Christus. Amen.