2016
    Die Augen der Blinden werden sehen
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    Die Augen der Blinden werden sehen

    Das Hervorkommen des Buches Mormon kann man als wunderbare Wiederherstellung der geistigen Sehkraft betrachten.

    Prophet Isaiah Foretells Christ's Birth, The

    Oben: Ausschnitt aus dem Gemälde Der Prophet Jesaja sagt die Geburt Christi vorher von Harry Anderson

    Jesaja prophezeite, dass der Herr in den Letzten Tagen „ein wunderbares Werk und ein Wunder“ vollbringen werde. Er sagte das Hervorkommen des Buches Mormon voraus und erklärte, dass „die Augen der Blinden … aus dem Dunkel und aus der Finsternis sehen“ werden (2 Nephi 27:26,29; siehe auch Jesaja 29:14,18).

    Ein furchtbarer Zustand der Verblendung

    In der Zeit vor der herrlichen ersten Vision sorgte der religiöse Eifer in Manchester/New York für erhebliche Verwirrung. In Joseph Smiths eigenen Worten: „So groß waren die Verwirrung und der Streit zwischen den verschiedenen Konfessionen, dass es … gar nicht möglich war, mit Sicherheit zu entscheiden, wer nun Recht und wer Unrecht hatte.“ (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:8.)

    Im Buch Mormon wird diese Verwirrung, die vor der Wiederherstellung herrschte, als ein „furchtbare[r] Zustand der Verblendung“ bezeichnet. Er entstand, „weil die klaren und höchst kostbaren Teile des Evangeliums des Lammes von jener gräuelreichen Kirche zurückgehalten [wurden]“ (1 Nephi 13:32; Hervorhebung hinzugefügt).

    Über die Jahrhunderte wurde die klare geistige Sehkraft, die man einst dank der Bibel erhalten konnte, getrübt. Viele klare und kostbare Teile gingen verloren, teils unabsichtlich durch eine fehlerhafte Übersetzung, teils absichtlich durch eine gewissenlose Bearbeitung, „um die rechten Wege des Herrn zu verkehren, um den Menschenkindern die Augen zu blenden und das Herz zu verhärten“ (1 Nephi 13:27; Hervorhebung hinzugefügt).

    Ich war blind und kann jetzt sehen (siehe Johannes 9:25)

    Jesus Christ. Miracles

    Eines der häufigsten Wunder, die der Heiland vollbrachte, war, die Sehkraft blinder Menschen wiederherzustellen.1 Noch wichtiger und ein bedeutenderes Wunder war jedoch die Mission des Heilands, die geistig Blinden zu heilen. Jesus sprach: „Ich [bin] in diese Welt gekommen[,] damit die Blinden sehend … werden.“ (Johannes 9:39.)

    Wenn wir Jesajas Metapher sowie Nephis Vision von der geistigen Blindheit in den Letzten Tagen heranziehen, können wir das Hervorkommen des Buches Mormon als wunderbare Wiederherstellung der geistigen Sehkraft betrachten.

    „Der Herr, Gott, wird auch nicht zulassen, dass die Andern immerdar in dem furchtbaren Zustand der Verblendung verbleiben …

    Ich werde an jenem Tag zu den Andern barmherzig sein, sodass ich für sie durch meine eigene Macht viel von meinem Evangelium hervorbringen werde …

    Denn siehe, spricht das Lamm: Ich werde mich deinen Nachkommen kundtun, sodass sie viele Dinge niederschreiben werden, worin ich ihnen dienen werde, [und] diese Dinge [werden] verborgen werden, damit sie für die Andern hervorkommen durch die Gabe und Macht des Lammes.

    Und darin wird mein Evangelium geschrieben stehen, spricht das Lamm, und mein Fels und meine Errettung. …

    Diese letzten Aufzeichnungen … sollen die Wahrheit der ersten bestätigen[;] darum sollen sie beide einander bestätigen.“ (1 Nephi 13:32,34-36,40,41; Hervorhebung hinzugefügt.) Beide zusammen lassen uns die Wahrheit erkennen.

    Scriptures

    Dies lässt sich damit vergleichen, wie das Sehen mit zwei Augen funktioniert. Ich leide an grünem Star und muss mir daher zweimal am Tag die Sehkraft erhaltende „Wundertropfen“ in beide Augen träufeln, um nicht zu erblinden. Ehe die Ärzte feststellten, dass ich an grünem Star leide, hatte ich bereits einen Teil der Sehkraft eines Auges verloren. Ich bin sehr dankbar für die moderne Medizin und dafür, dass ich nicht blind bin. Ich bin auch dankbar für mein zweites Auge, das noch gut ist und den partiellen Verlust der Sehkraft des anderen Auges ausgleicht. Der Vergleich mit zwei Augen hat also für mich eine tiefe Bedeutung.

    Zahlreiche wissenschaftliche Analysen verdeutlichen, weshalb zwei Augen gegenüber einem im Vorteil sind. Ich möchte auf sechs dieser Vorteile näher eingehen und aufzeigen, welche Parallelen wir zum Buch Mormon ziehen können, das ein zweiter Augenzeuge für Jesus Christus ist und die geistige Sehkraft wiederherstellt.

    1. Zwei Augen erweitern das Gesichtsfeld und schaffen mehr Klarheit

    The Eyes of the Blind Shall See

    Der Mensch hat mit zwei Augen ein maximales horizontales Gesichtsfeld von etwa 190 Grad, wovon etwa 120 Grad überlappen, das heißt, mit beiden Augen gesehen werden. Abgesehen von dem überlappenden Gesichtsfeld hat jedes Auge noch sein eigenes peripheres Gesichtsfeld.2

    Nachdem über Jahrhunderte hinweg klare und kostbare Teile der Bibel verlorengegangen waren, war die Sehkraft der Bibel nicht mehr vollkommen. Das Hervorkommen des Buches Mormon mit seiner vollkommenen Sehkraft erweiterte nicht nur das geistige Gesichtsfeld, sondern brachte auch dringend benötigte Klarheit in das überlappende Feld der beiden „Augen“, das binokulare Gesichtsfeld (siehe Abbildung 1). Auf der Grundlage der heiligen Schriften bezeichnen wir dies als das Gesetz der zwei Zeugen (siehe Matthäus 18:16; Ether 5:4; LuB 6:28).

    Durch das überlappende Gesichtsfeld oder die binokulare Summation lassen sich undeutliche Objekte besser wahrnehmen.3 Wir sehen alles klarer, wenn das, was jedes Auge einzeln aufnimmt, in ein einziges Bild zusammengeführt wird, die Gesichtslinien überschneiden sich4, wodurch „die Verwirrung und der Streit“, die den jungen Joseph so verunsichert hatten (siehe Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:8), beseitigt werden.

    Die Tatsache, dass zwei Augen besser sind als eines, ist so allgemeingültig und selbstverständlich, dass Jesaja wohl kaum eine bessere Metapher hätte wählen können, die weltweit verstanden wird: „die Augen der Blinden sehen“ (Jesaja 29:18). Wir hoffen, dass diejenigen, die momentan geistig nur mit einem Auge sehen, nämlich der Bibel, erkennen, dass es weise ist, das Buch Mormon als zweiten Augenzeugen für Jesus Christus nicht zu verwerfen, ehe man ihm überhaupt eine Chance gegeben hat. Sie werden entdecken, dass „das Holz Judas“ und „das Holz Josefs“ (Ezechiel 37:19) miteinander harmonieren wie zwei Augen, die in vollkommenem Einklang ein klares Bild ergeben – eine Erfahrung, die die Augen öffnet!

    2. Stereopsis – Täuschung meiden

    „Das binokulare Sehen … erlaubt es dem Menschen, mit größerer Geschwindigkeit und Sicherheit über Hindernisse hinwegzugehen oder sie zu umgehen“, und zwar wegen der präziseren Tiefenwahrnehmung.5 Diese bessere Tiefenwahrnehmung zeigt sich beispielsweise in der klaren Dreidimensionalität eines stereoskopischen Bildes im Vergleich zu einem einfachen Foto (siehe Abbildung 2a).

    Childhood

    Im Tierreich etwa ermöglichen zwei Augen einem potenziellen Beutetier das räumliche Sehen, Stereopsis genannt, und damit eine präzise Tiefenwahrnehmung. Es kann dreidimensionale Unterschiede erkennen und damit „die Tarnung [eines möglichen Jägers] entlarven“6 (siehe Abbildung 2b).

    The Eyes of the Blind Shall See

    Foto der Schlange © iStock/Thinkstock

    Das Buch Mormon bietet der Welt einen ähnlichen Schutz. Es sorgt im geistigen Sinne für Klarheit im binokularen Gesichtsfeld und für eine göttliche Tiefenwahrnehmung, die es uns ermöglicht, die Tarnungen und Täuschungen des Satans zu durchschauen. Gerissen hat der Satan für Verwirrung gesorgt, indem er die Bedeutung vieler biblischer Schriftstellen verwischt hat. Das Buch Mormon entlarvt seine Tarnung mit glasklarem Beweismaterial, „damit falsche Lehren zuschanden werden“ (2 Nephi 3:12) und „all die Schlauheit und die Schlingen und die Tücken des Teufels“ zerteilt werden (Helaman 3:29).

    Präsident Ezra Taft Benson (1899–1994) sprach diese beruhigende Verheißung im Hinblick auf das Buch Mormon aus: „In diesem Buch steckt eine Macht, die sich auf Ihr Leben überträgt, sobald Sie beginnen, sich ernsthaft damit zu befassen. Sie haben mehr Kraft, Versuchungen zu widerstehen. Sie lassen sich nicht mehr so einfach täuschen. Sie finden die Kraft, auf dem engen und schmalen Pfad zu bleiben.“7

    3. Um ein Hindernis herum sehen

    Das binokulare Sehen ermöglicht, dass man von einem Objekt hinter einem Hindernis einen größeren Teil sieht oder sogar das ganze. Auf diesen Nutzen hat Leonardo da Vinci hingewiesen. Er stellte fest, dass eine vertikale Säule, die ein Objekt verdeckt, zwar dem linken Auge die Sicht auf das Objekt oder einen Teil davon versperren kann, das Objekt aber dennoch vom rechten Auge gesehen werden kann (siehe Abbildung 3).8

    Jesus Christ. Question of Authority

    Im übertragenen Sinn findet sich ein Beispiel dafür in den Worten des Heilands an die Judäer: „Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.“ (Johannes 10:16.)

    Da Jesus nicht erklärte, wer die anderen Schafe sind, konnten die Juden seine Aussage nicht entschlüsseln. Doch durch den zusätzlichen Blickwinkel des Buches Mormon wurde das Verborgene sichtbar: „Und wahrlich, ich sage euch: Ihr seid es, von denen ich gesagt habe: Andere Schafe habe ich, die nicht von dieser Herde sind; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme vernehmen; und es wird eine Herde sein und ein Hirte.“ (3 Nephi 15:21.) Das Ergebnis war eine klare Sicht ohne jedes Missverständnis, was der Erlöser wohl gemeint haben könnte – keine Sinnestäuschungen mehr wegen eines Hindernisses.

    4. Die Vorteile des peripheren Gesichtsfelds jedes einzelnen Auges

    „Das periphere Sehen ist die visuelle Wahrnehmung außerhalb des Zentrums des Blickbereichs.“9 Mit anderen Worten, man nimmt am Rand des Gesichtsfelds, wo man eigentlich gar nicht hinschaut, durchaus etwas wahr. Dieser Teil des Gesichtsfelds – außerhalb des binokularen Gesichtsfelds oder stereoskopischen Sehens – ist jeweils nur einem Auge zu verdanken (siehe Abbildung 1).

    Wir sind zutiefst dankbar für die Bibel, die uns etwas Einzigartiges und Großartiges schenkt, insbesondere den Bericht über das Leben und das Wirken Jesu Christi.

    Wir sind auch zutiefst dankbar für das Buch Mormon, das uns eine uneingeschränkte Sehschärfe bietet. Es stellt die Lehre Christi klar, offenbart seine Worte, die von den Propheten des alten Amerika überbracht wurden, und es gibt Kunde von seinem Erscheinen und Wirken unter den Nephiten.

    Wie zwei Augen, die von Gott zusammengefügt wurden, ergänzen die Bibel und das Buch Mormon einander und bieten dadurch ein atemberaubendes binokulares Panorama sowie Ausblicke, die sich jeweils nur dank des einen oder anderen ergeben.

    5. Den blinden Fleck ausmerzen

    Wir alle haben in unserem Gesichtsfeld einen blinden Fleck, den man ziemlich leicht ausmachen kann. Halten Sie die Abbildung des Kreises und des Sterns (Abbildung 4) mit ausgestreckten Armen direkt vor sich. Schließen Sie das linke Auge und richten Sie das rechte Auge direkt auf den kleinen Kreis. Starren Sie mit dem rechten Auge auf den Kreis und bewegen Sie das Bild langsam auf sich zu. Etwa auf halbem Wege verschwindet der Stern aus dem peripheren Gesichtsfeld.

    Blind Spot

    Überrascht? Wussten Sie nicht, dass Sie einen blinden Fleck haben? So wie das zweite Auge den blinden Fleck ausgleicht, nützt auch das Buch Mormon der Bibel.

    Und so wie der Stern vor Ihrem Auge verschwunden ist, hatte auch Herodes den Stern von Betlehem nicht gesehen und musste sich von den Sterndeutern sagen lassen, „wann der Stern erschienen war“ (Matthäus 2:7). Dort wo der Stern war, war sein blinder Fleck. Nur diejenigen, die nach dem Stern Ausschau gehalten hatten, sahen ihn.

    Heute gibt es viele, die wie Herodes auf das, was vom Geist kommt, nicht achten wollen und es nicht sehen. „Weh den Blinden, die nicht sehen wollen.“ (2 Nephi 9:32.) Stolz führte auch dazu, dass die Juden „die Worte der Klarheit verachtet[en] und … Blindheit [über sie] kam, weil sie über das Ziel hinausgeschaut [hatten]“ (Jakob 4:14).

    Ein ernüchternder Ein-Blick, den das Buch Mormon bietet, ist die Warnung vor dem weitverbreiteten blinden Fleck des Stolzes, „eine Sünde, die man bei anderen leicht erkennen kann, die man sich selbst aber nicht eingesteht“10. Stolz ist wie Mundgeruch – offensichtlich für alle außer dem, der ihn hat.

    „Im vorirdischen Rat war es der Stolz, der Luzifer … zu Fall brachte.“11 Es war „der Stolz … der Nephiten, [der] sich als ihre Zerschlagung“ erwies (Moroni 8:27). Es sind die Stolzen, die wie Spreu brennen werden, wenn Gott die Erde mit Feuer reinigt (siehe Maleachi 3:19; 3 Nephi 25:1).

    Am Ausgangspunkt des engen und schmalen Pfades steht unübersehbar ein Warnschild: „HÜTET EUCH vor dem Stolz, damit ihr nicht werdet wie die Nephiten vor alters.“ (LuB 38:39; Hervorhebung hinzugefügt.) Tragisch ist, dass sich das Warnschild selbst meist im blinden Fleck der Stolzen befindet. Deshalb: „Wer [stolz] ist, soll Weisheit lernen, indem er sich demütigt und den Herrn, seinen Gott, anruft, damit seine Augen aufgetan werden und er sehen kann.“ (LuB 136:32.)

    6. Die Verbindung von Auge und Gehirn

    Liahona Magazine, 2016/06 Jun

    Das Anagramm (siehe Abbildung 5) zeigt eine Gleichung, die uns logisch und richtig erscheint, doch so ganz geht sie nicht auf. Das Abbildungssystem des Gehirns teilt uns nämlich mit, was unsere Augen sehen. Das Gehirn lässt uns nachts träumen und deutet das, was wir tagsüber sehen. Etwas zu sehen heißt längst nicht, dass man es auch glaubt oder visuell richtig wahrnimmt. So lesen wir zum Beispiel: „Obwohl Jesus so viele Zeichen vor ihren Augen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn.“ (Johannes 12:37.) Die Augen allein reichen nicht aus, um Glauben oder wahres Sehen zu fördern.

    So wie das Gehirn mit den Augen zusammenwirkt, wirkt der Heilige Geist mit den Schriften zusammen, die uns helfen, geistig zu sehen. Die heiligen Schriften einfach nur zu lesen reicht nicht aus, um geistige Sehkraft zu erlangen, denn „der irdisch gesinnte Mensch … lässt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann.“ (1 Korinther 2:14.)

    Damit das Buch Mormon als geistiges Auge dienen kann, müssen wir Moronis Aufforderung in Moroni 10:3-5 annehmen und aufrichtig befolgen. Es ist eine Aufforderung mit einer Verheißung: „[Gott] wird … euch durch die Macht des Heiligen Geistes kundtun, dass es wahr ist.“ (Vers 4; Hervorhebung hinzugefügt.)

    Zeugnis und Dankbarkeit

    Um geistige Blindheit zu vermeiden, setzten die Söhne Lehis ihr Leben aufs Spiel, um die Messingplatten zu erlangen (siehe 1 Nephi 3 und 4). Ohne die Platten wären sie „in Unglauben verfallen“ (Mosia 1:5). Heute haben wir dank der Druckerpresse und digitalen Geräten sehr viel leichter und rascher Zugang zu den heiligen Schriften. Dem Satan ist es allerdings gleich, ob er die Menschen davon abhält, die heiligen Schriften zu erhalten (seine Strategie im finsteren Mittelalter), oder ob er sie verleitet, nicht darin zu lesen (seine Strategie in heutiger Zeit). So oder so, seine „Nebel der Finsternis [machen] den Menschenkindern die Augen [tatsächlich] blind[,] sodass sie zugrunde gehen und verloren sind“ (1 Nephi 12:17; Hervorhebung hinzugefügt).

    Wie bei meinen täglich anzuwendenden Augentropfen können wir nur, wenn wir „beständig an der eisernen Stange fest[halten]“ (1 Nephi 8:30; Hervorhebung hinzugefügt), vermeiden, von den heimtückischen, weitverbreiteten Nebeln der Letzten Tage verblendet zu werden. Wenn sich jemand von der Kirche zurückzieht oder sie verlässt, kann man fast mit Bestimmtheit sagen, dass der Betreffende aufgehört hat, das Buch Mormon zu lesen.

    Das Buch Mormon – ein weiterer Zeuge für Jesus Christus – ist tatsächlich ein wunderbares Werk, ja, ein Wunder. Es ist ein zweiter Augenzeuge für Jesus Christus und sein herrliches Evangelium und bietet alle Vorteile eines zweiten Auges.

    Mögen wir beständig an der eisernen Stange festhalten, damit auch wir das Lob verdienen, das der Heiland an seine Jünger richtete: „Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen.“ (Matthäus 13:16.)