2000–2009
Wie ein Kind
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Wie ein Kind

Unser Wesen muss sich wandeln, um wie das eines Kind zu werden; nur so erlangen wir die nötige Kraft, um in Zeiten sittlicher Gefährdung sicher zu sein.

Gottes Propheten haben unsere Zeit vorhergesehen. Der Apostel Paulus schrieb an Timotheus: „Das sollst du wissen: In den letzten Tagen werden schwere Zeiten anbrechen.“1 Jeder, der Augen hat, die die Zeichen der Zeit sehen, und Ohren, die die Worte der Propheten hören, weiß: Die Gefahr ist groß. Sie geht von den Mächten der Schlechtigkeit aus. Und diese nehmen zu. Deswegen wird es immer schwieriger und nicht leichter, die Bündnisse zu halten, die wir eingehen müssen, um gemäß dem Evangelium Jesu Christi zu leben.

Wer sich angesichts solcher Aussichten Sorgen um sich und seine Lieben macht – seien es Angehörige, Brüder im Kollegium oder Schüler –, darf jedoch hoffen, denn der Herr hat uns in den kommenden Stürmen einen sicheren Ort verheißen. Ich will Ihnen mit Worten ein Bild von diesem Ort malen. Sie kennen ihn aus den heiligen Schriften. Die lebenden Propheten haben ihn immer wieder beschrieben. Ein Vater, der voll Liebe versucht hat, seine Söhne gegen die Stürme der Versuchung zu wappnen, erklärt diesen Ort so:

„Und nun, meine Söhne, denkt daran, denkt daran, dass es auf dem Fels unseres Erlösers ist, und das ist Christus, der Sohn Gottes, dass ihr eure Grundlage bauen müsst; damit, wenn der Teufel seine mächtigen Winde aussenden wird, ja, seine Pfeile im Wirbelsturm, ja, wenn all sein Hagel und sein mächtiger Sturm an euch rütteln, dies keine Macht über euch haben wird, euch in den Abgrund des Elends und des endlosen Wehs hinabzuziehen, und zwar wegen des Felsens, auf den ihr gebaut seid, der eine sichere Grundlage ist, und wenn die Menschen auf dieser Grundlage bauen, können sie nicht fallen.“2

Heute müssen wir mehr denn je wissen, wie man auf dieser sicheren Grundlage baut. Meiner Meinung nach erklärt das niemand besser als König Benjamin in seiner letzten Rede im Buch Mormon. Die meisten von uns haben sie erst vor kurzem gelesen und bestimmt schon öfter darüber nachgedacht. König Benjamin konnte uns und unsere Nachkommen sehen. Er wusste aufgrund prophetischer Macht, was auf uns zukommt. Er kannte aus eigener Erfahrung die Schrecken des Krieges. Er hatte sein Volk in der Schlacht verteidigt und sich dabei auf Gottes Macht verlassen. Er konnte deutlich die furchtbaren Kräfte Luzifers erkennen, mit denen er uns versucht und überwältigt.

Er war ein großer, ein heiliger Mann. Und wie jeder andere Prophet wusste auch er genau, wie man Menschen auffordert, auf dem sicheren Felsen zu bauen.

Er begann seine Rede da, wo jeder beginnen muss, der anderen helfen will, einer geistigen Katastrophe zu entrinnen. Die Menschen müssen daran glauben, dass tatsächlich Gefahr droht, um den Wunsch nach Sicherheit zu entwickeln. Sie müssen die Folgen fürchten, die bei Missachtung der Gefahr drohen. Er zeigte die Gefahren auf, die deshalb auf uns lauern, weil wir frei sind, zwischen richtig und falsch zu wählen, jedoch den Folgen unserer Entscheidungen nicht entrinnen können. Er sprach direkt und unumwunden, weil er wusste, welch Leid über diejenigen kommen würde, die seine Warnung nicht hörten oder sie missachteten.

Er beschrieb die Folgen unserer Entscheidungen – der Entscheidung, entweder den Eingebungen des Geistes Christi zu folgen oder den bösen Botschaften des Satans, der uns versuchen und in Sünde verstricken will.

„Denn siehe, ein Weh ist ausgesprochen über den, dem es gefällt, diesem [bösen] Geist zu gehorchen; denn wenn es jemandem gefällt, ihm zu gehorchen, und er in seinen Sünden verharrt und stirbt, so trinkt ein solcher Verdammnis für seine eigene Seele; denn als seinen Lohn empfängt er eine immerwährende Strafe, weil er das Gesetz Gottes gegen sein eigenes Wissen übertreten hat. …

Darum, wenn so jemand nicht umkehrt und ein Feind Gottes bleibt und als solcher stirbt, erwecken die Forderungen göttlicher Gerechtigkeit in seiner unsterblichen Seele ein lebendiges Bewusstsein seiner eigenen Schuld, und dies lässt ihn vor der Gegenwart des Herrn zurückschrecken und füllt ihm die Brust mit Schuld und Schmerz und Pein, und das ist wie ein unauslöschliches Feuer, dessen Flamme für immer und immer emporsteigt.“

König Benjamin fuhr fort: „O alle ihr alten Menschen und auch ihr jungen Menschen und ihr kleinen Kinder, die ihr meine Worte verstehen könnt, denn ich habe klar zu euch gesprochen, damit ihr versteht, ich bete, dass ihr zu dem Bewusstsein erwachtet, wie furchtbar die Lage derjenigen ist, die in Übertretung gefallen sind.“3

Für mich wird diese Warnung so machtvoll durch das Bild, das in mir von dem Zeitpunkt entsteht, wenn wir nach diesem Leben alle vor dem Erretter stehen und gerichtet werden. Wenn König Benjamin davon spricht, dass man vor der Gegenwart des Herrn zurückschreckt, empfinde ich Furcht. Ich stelle mir vor, wie ich beim Jüngsten Gericht vor dem verherrlichten und auferstandenen Erretter stehe. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dann nicht zurückzuschrecken, sondern zu ihm aufblicken zu können, wenn er lächelt und sagt: „Sehr gut, du bist ein tüchtiger und teuer Diener. Tritt ein.“4

König Benjamin macht deutlich, wie wir die Hoffnung verdienen können, einst diese Worte zu hören, wenn wir nämlich in diesem Leben dahin gelangen, dass unser Wesen durch das Sühnopfer Jesu Christi verwandelt wird. Nur auf diese Weise können wir auf der sicheren Grundlage bauen und inmitten der Stürme der Versuchung standhaft und rechtschaffen bleiben.

König Benjamin beschreibt diese Wandlung mit einem wunderschönen Vergleich, den die Propheten schon seit Tausenden Jahren und auch der Herr selbst verwendet haben, nämlich dem folgenden: Wir können – und wir müssen – wie ein Kind werden, wie ein kleines Kind.

Einige werden dies weder leicht verstehen noch annehmen können. Die meisten von uns wollen stark sein. Wie ein Kind zu sein, bedeutet für uns vielleicht, schwach zu sein. Die meisten Eltern wünschen sich zuweilen, dass ihre Kinder weniger kindisch wären. Selbst der Apostel Paulus hat so etwas gesagt, als er uns dazu aufforderte, Nächstenliebe – die reine Christusliebe – zu entwickeln: „Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.“5

Aber König Benjamin, der so gut wie jeder andere wusste, was es bedeutet, stark und mutig zu sein, machte deutlich: Wie ein Kind zu sein bedeutet nicht, kindisch zu sein. Es bedeutet, wie der Erretter zu sein, der seinen Vater um die Kraft gebeten hat, dessen Willen zu tun, und ihn dann auch getan hat. Unser Wesen muss sich wandeln, um wie das eines Kindes zu werden; nur so erlangen wir die nötige Kraft, um in Zeiten sittlicher Gefährdung sicher zu sein.

Es folgt König Benjamins eindringliche Beschreibung der Wandlung, durch die wir wie ein Kind werden, und wie wir sie erfahren können:

„Denn der natürliche Mensch ist ein Feind Gottes und ist es seit dem Fall Adams gewesen und wird es für immer und immer sein, wenn er nicht den Einflüsterungen des Heiligen Geistes nachgibt, den natürlichen Menschen ablegt und durch die Sühne Christi, des Herrn, ein Heiliger wird und so wird wie ein Kind, fügsam, sanftmütig, demütig, geduldig, voll von Liebe und willig, sich allem zu fügen, was der Herr für richtig hält, ihm aufzuerlegen, ja, wie eben ein Kind sich seinem Vater fügt.“6

Wir befinden uns in Sicherheit auf dem Felsen, der der Erretter ist, wenn wir uns ihm glaubensvoll fügen und uns an die Anweisung des Heiligen Geistes halten, die Gebote lang genug und treu genug zu halten, dass unser Herz durch die Macht des Sühnopfers gewandelt werden kann. Wenn wir durch diese Erfahrung wie ein Kind geworden sind, was unsere Fähigkeit zu lieben und zu gehorchen betrifft, dann stehen wir auf einer sicheren Grundlage.

Von König Benjamin erfahren wir, was wir tun können, um zu diesem sicheren Ort zu gelangen. Bedenken Sie aber bitte: Das, was wir tun, ist der Weg und nicht das angestrebte Ziel. Durch das, was wir tun, kann das Sühnopfer Jesu Christi uns zu dem machen, was wir sein müssen. Der Glaube an Jesus Christus führt uns dazu, umzukehren und die Gebote zu halten. Wir sind gehorsam und widerstehen der Versuchung, indem wir den Eingebungen des Heiligen Geistes folgen. Mit der Zeit wandelt sich unser Wesen. Wir werden wie ein kleines Kind – gehorsam Gott gegenüber und liebevoller. Durch diese Wandlung – vorausgesetzt, wir tun alles Nötige, um sie uns zu bewahren – können wir die Gaben nutzen, die der Heilige Geist mit sich bringt. Und dann sind wir geschützt auf dem einzig sicheren Felsen.

So wie Sie habe auch ich verspürt, was König Benjamin meinte, als er sagte, dass wir vor Gott wie ein kleines Kind werden können. Auch ich habe gebetet, um zu erfahren, was ich tun sollte, wenn ich vor Entscheidungen stand, die Folgen für die Ewigkeit haben. Im Lauf der Jahre habe ich ein sich wiederholendes Muster erkannt, wann die Antwort auf ein solches Gebet besonders deutlich ausfällt.

Einmal habe ich beispielsweise eine Nacht lang gebetet, welche Entscheidung ich am Morgen treffen sollte. Ich wusste: Keine andere Entscheidung würde sich stärker auf mein Leben und das anderer auswirken. Ich wusste, welche Entscheidung für mich wohl die bequemere wäre. Ich wusste, worauf ich letztlich hinaus wollte. Doch in die Zukunft blicken konnte ich nicht. Ich konnte nicht erkennen, welche Entscheidung zu welchem Ergebnis führen würde. Mir erschien das Risiko, eine falsche Entscheidung zu treffen, zu groß.

Ich betete, aber über Stunden hinweg schien es keine Antwort zu geben. Kurz bevor es hell wurde, überkam mich ein besonderes Gefühl. Seit meiner Kindheit hatte ich mich nie wieder so sehr wie ein Kind gefühlt wie damals. Herz und Sinn schienen völlig ruhig zu werden. Diese innere Ruhe brachte mir Frieden.

Ich war beinahe selbst überrascht, als ich plötzlich betete: „Himmlischer Vater, es ist egal, was ich will. Das ist mir nicht mehr wichtig. Ich will nur, dass dein Wille geschieht. Das ist alles, was ich will. Sag mir bitte, was ich tun soll.“

In diesem Augenblick fühlte ich mich innerlich so ruhig wie nie zuvor. Dann kam die Botschaft, und ich wusste genau, von wem sie stammte. Mir war klar, was ich tun musste. Ich empfing keine Verheißung, was daraus werden würde. Ich hatte lediglich die Gewissheit, dass mir – dem Kind – gesagt worden war, welcher Weg zu dem führt, was Gott für mich vorhat.

Aus diesem Erlebnis und unzähligen weiteren habe ich gelernt, dass die Beschreibung des Heiligen Geistes als leise, sanfte Stimme richtig ist. Das klingt wie Poesie, hat aber mit Dichtung nichts zu tun. Erst als mein Herz stille geworden war und bereit, sich wie ein kleines Kind zu fügen, konnten mein Herz und Sinn den Geist deutlich vernehmen.

König Benjamin erklärt uns, wie solche Augenblicke häufiger werden können, was sie ja angesichts der vor uns liegenden Gefahren auch müssen. Er nennt einiges, was wir tun können und müssen, um diese Segnung zu erlangen, die ein gewandeltes, kindliches Herz mit sich bringt.

Immer geht es um das, was zu tun notwendig ist, um größeren Glauben an Jesus Christus zu entwickeln und dadurch würdig zu sein, den Beistand des Heiligen Geistes zu erlangen. König Benjamin nennt auch den Grund dafür:

„Und ferner sage ich euch, dass kein anderer Name noch irgendein anderer Weg oder ein anderes Mittel gegeben wird, wodurch den Menschenkindern Errettung zuteil werden kann, als nur im und durch den Namen Christi, des Herrn, des Allmächtigen.“7

Was wir brauchen, sind Glaube an ihn und Liebe zu ihm. Wir müssen wissen, dass er lebt und wer er ist. Dann werden wir ihn auch lieben. König Benjamin geht auf die Ihnen allen bekannte Weise darauf ein, wie wir ihn kennen lernen können:

„Denn wie soll jemand den Herrn kennen, dem er nicht gedient hat und der für ihn ein Fremder ist und den Gedanken und Absichten seines Herzens ferne steht?“8

Wir gewinnen diejenigen lieb, denen wir dienen. Wenn wir uns entschließen, dem Meister auch nur aufgrund eines Funkens Glauben zu dienen, dann fangen wir an, ihn kennen zu lernen. Wir lernen seine Absichten für die Menschen kennen, denen wir an seiner Stelle dienen. Selbst wenn sie unser Angebot, ihnen zu dienen, nicht annehmen, werden wir spüren, dass er sich freut, wenn wir nicht aufgeben.

Wenn wir nicht aufgeben, wird uns bewusst, dass wir den Einfluss des Heiligen Geistes brauchen, denn unsere Aufgabe erscheint uns zu groß. Wenn wir dann demütig zum himmlischen Vater beten, erhört er uns. Eine der Hauptaufgaben des Heiligen Geistes besteht darin, zu bezeugen, dass Jesus der Christus ist. Wenn wir ihm dienen und dabei um Hilfe bitten, kommt der Heilige Geist und bestätigt unseren Glauben an ihn. Unser Glaube an den Erretter nimmt dann zu. Und wenn wir ihm weiterhin dienen, gewinnen wir ihn lieb. Zum Dienen berufen zu sein heißt, berufen zu sein, den Herrn lieb zu gewinnen, dem wir dienen. Es ist die Aufforderung, unser Wesen zu wandeln.

Um die Segnungen dieser Herzenswandlung zu bewahren, sind Entschlossenheit, Anstrengung und Glaubenstreue notwendig. König Benjamin nannte einiges, was dazu erforderlich ist. Er sagte, um uns von Tag zu Tag Vergebung unserer Sünden zu bewahren, müssen wir die Hungrigen speisen, die Nackten kleiden, die Kranken besuchen und den Menschen geistig und zeitlich Hilfe geben.9 Er sagte, dass wir uns davor hüten müssen, Streitsucht in uns aufkommen zu lassen.10 Er wies darauf hin, dass die machtvolle Wandlung, die das Sühnopfer in uns bewirkt, schwächer werden kann, wenn wir uns nicht gegen Sünde wappnen. Der Herr selbst warnt uns: „Darum soll die Kirche Acht geben und immer beten, damit sie nicht in Versuchung fallen, ja, und selbst diejenigen, die geheiligt sind, sollen auch Acht geben.“11

Durch Sünde kann diese Gabe verloren gehen. König Benjamin zufolge sind wir dafür verantwortlich, mit der notwendigen Entschlossenheit der Versuchung zu widerstehen. Er warnte sein Volk vor besonderen Versuchungen. Doch nach der Warnung nahm er sie auch in die Pflicht. Wie oft wir auch darum beten, dass wir der Versuchung nicht erliegen, sondern vor dem Bösen gerettet werden – wir tragen die Verantwortung für uns selbst. Die Worte, die er sagte, stammen von Gott, nicht von ihm selbst:

„Und schließlich kann ich euch nicht alles sagen, wodurch ihr Sünde begehen könnt; denn es gibt mancherlei Mittel und Wege, selbst so viele, dass ich sie nicht aufzählen kann.

Aber so viel kann ich euch sagen, wenn ihr nicht Acht habt auf euch und eure Gedanken und eure Worte und eure Taten und nicht die Gebote Gottes beachtet und nicht im Glauben an das fest bleibt, was ihr über das Kommen unseres Herrn gehört habt, selbst bis ans Ende eures Lebens, müsst ihr zugrunde gehen. Und nun, o Mensch, denke daran und gehe nicht zugrunde.“12

Mit der Hilfe des Heiligen Geistes können wir auf uns Acht haben. Wir können darum beten, dass wir den ersten Gedanken an Sünde erkennen und verwerfen. Wir können darum beten, Warnungen zu erkennen, wann wir etwas nicht sagen sollten, was andere verletzen oder in Versuchung führen könnte. Und wir können, wenn es nötig ist, um Demut und Glauben zur Umkehr bitten.

Bestimmt kommt einigen von Ihnen, die jetzt zuhören, folgender Gedanke in den Sinn: „Aber die Versuchungen sind einfach zu groß. Ich habe widerstanden, solange es ging. Die Gebote sind für mich einfach zu schwer. Die Maßstäbe sind zu hoch.“

Das stimmt nicht. Der Erretter ist unser Fürsprecher beim Vater. Er kennt unsere Schwächen. Er weiß, wie er denen beistehen kann, die versucht werden.13

Ich bezeuge, dass der Erretter lebt und dass er die sichere Grundlage ist. Ich weiß: Wer gemäß seinem Glauben an ihn handelt, kann gereinigt und gewandelt werden und rein und stark wie ein kleines Kind werden. Ich gebe Ihnen Zeugnis, dass der Heilige Geist uns zur Wahrheit hin- und von der Sünde wegführen kann.

Joseph Smith hat den himmlischen Vater und dessen geliebten Sohn gesehen. Das Buch Mormon ist das Wort Gottes und ein Zeuge von Jesus Christus, unserem Erretter. Dies ist die wahre Kirche. Ich weiß, dass wir die verheißene Freude ewigen Lebens wählen können, auch wenn wir in gefahrvollen Zeiten leben.

Im Namen Jesu Christi. Amen.