Euer Priestertumsskript
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    Euer Priestertumsskript

    Legt euch ein eigenes Skript zurecht, in dem ihr festhaltet, wie ihr euch als Jünger Christi erweisen wollt

    Letzten Dezember hat die Erste Präsidentschaft angekündigt, dass elfjährige Jungen nunmehr „im Januar des Jahres, in dem sie zwölf werden, … ihr Kollegium im Aaronischen Priestertum besuchen“1.

    Folglich gab es Anfang dieses Jahres etliche überraschte Elfjährige, die davon ausgegangen waren, dass sie noch bis zum nächsten Geburtstag in der PV bleiben würden, und die nun schon als jüngster Diakon am Sonntag das Abendmahl austeilen.

    Ich weiß nicht, wen diese Ankündigung mehr aus der Fassung gebracht hat – die Diakone oder deren Eltern. Von diesen fast 80.000 neuen Diakonen sind heute viele entweder bei uns in diesem großartigen Konferenzzentrum, oder sie verfolgen die Versammlung dank der Technik mit. Willkommen in der großen Bruderschaft des Priestertums!

    Diese Veränderung macht die heutige Versammlung geradezu historisch – wahrscheinlich ist es die bisher größte Ansammlung von Trägern des Aaronischen Priestertums, die je bei der Priestertumsversammlung einer Generalkonferenz zusammengekommen ist. Angesichts dieser besonderen Umstände wende ich mich heute vor allem an die Jungen Männer, die das Aaronische Priestertum tragen.

    Vom Sport lernen

    Als Schüler verfolgen die meisten von euch auch noch andere Interessen und Hobbys und entwickeln sich in der Schule und außerhalb weiter. Ihr nehmt privat Unterricht, macht in Gruppen oder Mannschaften mit und treibt Sport.

    Sport ist zeitlebens eines meiner Hobbys gewesen, und ich bewundere seit jeher diejenigen, die sich durch außergewöhnliche Leistungen im Sport hervortun. Wenn jemand wirklich gut bei etwas sein will, bedarf es außer angeborenem Talent einer gehörigen Portion Disziplin, Opferbereitschaft und stundenlangen Übens oder Trainierens. Ein Spitzensportler muss sich oft die manchmal vernichtende Kritik seines Trainers anhören und ist gewillt, das, was er jetzt gern hätte, zugunsten von etwas Besserem in der Zukunft aufzugeben.

    Wir kennen Mitglieder der Kirche und Priestertumsträger, die äußerst erfolgreiche Spitzensportler sind. Gute Beispiele gibt es zuhauf, aber ich kann aus Zeitgründen nur ein paar wenige aufzählen. Ein paar Namen sind euch vielleicht geläufig: die Baseballspieler Jeremy Guthrie und Bryce Harper, beim Basketball Jabari Parker und Jimmer Fredette, beim Fußball Ricardo Rojas, beim Rugby William Hopoate und beim Football Taysom Hill und Daniel Sorensen. An seinem Platz leistet jeder von ihnen Bemerkenswertes.

    Diese Sportler sind zwar in ihrer Sportart extrem erfolgreich, aber sie geben gleichzeitig auch unumwunden zu, dass sie weder als Sportler noch als Mensch vollkommen sind. Sie arbeiten hart daran, in ihrer Disziplin zur ersten Liga zu gehören und gleichzeitig nach dem Evangelium zu leben. Wenn sie mal stolpern, stehen sie wieder auf, und sie bemühen sich, bis ans Ende auszuharren.

    Das Skript studieren

    Bei Mannschaftssportarten werden die Spielzüge für bestimmte Szenarien in einer Art Skript festgehalten. Die Sportler entnehmen diesem Skript ihre konkrete Aufgabe für ein bestimmtes Spiel. Gute Spieler befassen sich eingehend mit dem Skript, damit sie beim Match dann punktgenau und fast instinktiv wissen, wo sie sich aufstellen sollen und was sie zu tun haben.

    Trainer mit einem Strategieplan

    Foto von Dave Kaup/REUTERS/stock.adobe.com

    Taktikbrett

    Auch wir Träger des Priestertums gehören zu einem Team (einem Kollegium), und wir haben ein Skript (die heiligen Schriften und Worte der neuzeitlichen Propheten).

    Unterstützt ihr die Mitglieder eurer Mannschaft?

    Wie gut kennt ihr euch in eurem Skript aus?

    Versteht ihr eure Aufgabe ganz und gar?

    Priestertumskollegium

    Widerständen entgegentreten

    Um bei unserem Vergleich zu bleiben: Gute Trainer kennen die Stärken und Schwächen ihres Teams und auch die der gegnerischen Mannschaft. Sie stellen einen Strategieplan auf, der die besten Chancen auf einen Sieg verspricht. Wie sieht es bei euch aus?

    Ihr wisst ja selbst, für welche Versuchungen ihr am anfälligsten seid, und könnt also voraussehen, wie der Widersacher es angehen könnte, euch aus der Bahn zu werfen oder mutlos zu machen. Habt ihr euch eine eigene Strategie und ein eigenes Skript zurechtgelegt, damit ihr wisst, wie ihr Widerständen entgegentreten sollt?

    Wenn ihr in Versuchung geratet – sei es in Gesellschaft oder wenn ihr allein vor dem Bildschirm sitzt –, dann kennt ihr ja die Strategie. Will euch jemand zu einem alkoholischen Getränk oder zu Drogen verleiten, wisst ihr gleich, welches Spiel gerade gespielt wird. Ihr habt diesen Zug schon kommen sehen und wisst daher im Voraus, was zu tun ist.

    Dank einer Strategie, einem Skript und dem festen Vorsatz, eurer Rolle wirklich gerecht zu werden, machen euch Versuchungen dann merklich weniger zu schaffen. Ihr habt ja schon festgelegt, wie ihr reagieren und was ihr tun wollt. Ihr braucht euch nicht jedes Mal, wenn eine Versuchung auf euch zukommt, erneut zu entscheiden.

    Einer der Zwölf Apostel hat unlängst eine Begebenheit erzählt, die diesen Grundsatz verdeutlicht. Er war während seiner Highschool-Zeit als Priester im Aaronischen Priestertum einmal mit Freunden unterwegs. Nach dem Abendessen fuhren sie ein bisschen herum. Ein Freund schlug dann vor, sie könnten sich doch noch einen bestimmten Film anschauen. Das Problem dabei war, dass er wusste: Diesen Film sollte er sich bestimmt nicht anschauen! Die Situation war ein wenig brenzlig, aber er hatte das Szenario ja bereits in Gedanken durchgespielt. Dies war eine klassische Seite aus seinem Priestertumsskript.

    Er atmete tief durch, nahm all seinen Mut zusammen und sagte: „Dieser Film interessiert mich nicht. Setzt mich doch bitte einfach daheim ab.“ Das taten sie denn auch. Ein einfaches Szenario aus einem Skript, das zu einem Sieg führte! Jahre später erzählte ihm einer der Freunde, der an jenem Abend auch mit dabei gewesen war, wie sehr ihn dieses Beispiel gestärkt hatte und dass er sich dann ähnlichen Situationen ebenfalls unerschrocken stellen konnte.

    Strategien aus dem Skript

    Ich habe ein paar der führenden Brüder gebeten, Spielzüge aufzuzählen, die ihr in euer Skript aufnehmen könntet. Hier einige ihrer inspirierten Vorschläge:

    • Betet jeden Tag um mehr Licht und ein Zeugnis von Jesus Christus.

    • Achtet genau auf das, was eure Eltern, der Bischof, die JM-Leitung und die Kollegiumsleitung euch sagen.

    • Geht Pornografie und unsittlichen Inhalten in den Medien aus dem Weg.

    • Denkt an die Versprechen, die ihr Gott gegeben habt, und bemüht euch, sie zu halten.

    • Lest in den heiligen Schriften die Berichte über große Propheten und eifert ihren guten Eigenschaften nach.

    • Dient den Kindern des Vaters im Himmel und seid ein Segen für sie.

    • Sucht euch gute Freunde, die euch helfen, der Mensch zu werden, der ihr werden möchtet.

    • Lernt, mit der App von FamilySearch richtig gut umzugehen, und erforscht die Geschichte eurer Familie.

    • Legt Zufluchtsorte fest, wohin ihr euch vor schlechten Einflüssen zurückziehen könnt.

    • Habt die Mitglieder eures Kollegiums lieb und bemüht euch, sie zu stärken.

    Ich habe mich auch mit den Sportlern in Verbindung gesetzt, deren Bilder wir vorhin gesehen haben. Mir ist aufgefallen, dass sie sich nicht nur dadurch definieren, was sie tun – als Leistungssportler –, sondern auch dadurch, was sie sind – als Söhne des liebevollen Vaters im Himmel und Träger des Priestertums Gottes.

    Hören wir uns an, was sie zu sagen haben:

    • Jimmer Fredette (der hier als Diakon lernt, wie man eine Krawatte bindet) sagt: „Ich habe gelernt, mich fest auf mein Wissen und meinen Glauben zu stützen, dass das Evangelium wahr ist. Das hat mir geholfen, … ein würdiger Priestertumsträger und vor allem ein gutes Vorbild zu sein.“

      Jimmer Fredette als Diakon
    • Bryce Harper (hier als Ehemann) schreibt: „Ich dachte, dass mich Ruhm, Reichtum und eine Auszeichnung als wertvollster Spieler glücklich machen würden. Doch irgendetwas fehlte. Also … bereitete ich mich vor und [ging] in den Tempel. Jetzt befinde ich mich auf dem Weg [zurück] zu meinem Vater im Himmel und habe eine ewige Familie, was die größte Freude in meinem Leben ist!“

      Bryce Harper mit seiner Frau
    • Daniel Sorensen (hier als Missionar) sagt: „Ein gutes Skript ist ein Plan, in dem die Talente und Stärken eines jeden Team-Mitglieds berücksichtigt werden. … Wenn ich mich mit den Lehren des Evangeliums Jesu Christi befasse und danach lebe, kann ich wissen, wie ich meine Stärken einbringen muss, um im Priestertum zu dienen.“

      Daniel Sorensen als Missionar
    • Jeremy Guthrie (hier als Missionspräsident) erzählt: „Als zwölfjähriger Diakon [spürte ich], wie der Geist mir bezeugte, [dass] dieses Leben die Zeit ist, sich vorzubereiten, Gott zu begegnen.2 In unserem Strategieplan ist vorgesehen, dass wir im Glauben an Gott handeln [und] dank dem Erretter umkehren. … Wir finden das Skript in den heiligen Schriften und durch lebende Propheten.“

      Jeremy Guthrie als Missionspräsident
    • Jabari Parker (hier bei seiner Ordinierung zum Ältesten) merkt an: „Ich kann mir gar nicht vorstellen, was aus mir geworden wäre, wenn ich nicht die Entscheidung getroffen hätte, mich taufen zu lassen. … Ich bin so dankbar dafür, dass Gott mich Tag für Tag führt.“

      Jabari Parker bei der Ordinierung zum Ältesten
    • Ricardo Rojas (hier als Zweigpräsident) sagt: „Dank [Gottes] Priestertum können [wir] bei seinem Werk helfen. Wir sind aufgerufen, die Wahrheit ‚mutig und stark‘3 zu verteidigen.“ Das hat ihm geholfen, ein guter Sportler und ein guter Priestertumsträger zu sein.

      Ricardo Rojas als Zweigpräsident
    • Taysom Hill (hier als Missionar) findet, dass das Evangelium Jesu Christi bisher wie ein Skript in seinem Leben gewesen ist. Er sagt: „Ich verspüre überwältigenden Frieden und Freude, weil ich an [Gottes] Plan glaube und mein Bestes gebe, um meine Rolle darin zu erfüllen, und weil ich weiß, dass Gott sich über meine Anstrengungen freut.“

      Taysom Hill als Missionar
    • William Hopoate (hier bei der Kindessegnung seines Sohnes, zusammen mit seinem Vater und seinem Großvater) sagt, dass ihm das Evangelium hilft, „die Strategien der Gegenseite zu erkennen und die geistige Kraft zu haben, um die feurigen Pfeile abzuwehren und anderen besser zu dienen“.

      William Hopoate bei einer Kindessegnung

    Wie sieht es bei euch aus? Ist euch bewusst, dass ihr als Söhne Gottes, als Träger des heiligen Priestertums, eine höhere, eine heiligere Bestimmung habt? Legt euch mit Blick auf diese ewige Identität eure Strategie und euer Priestertumsskript zurecht, damit ihr in Zeiten der Versuchung und Anfechtung eine Richtschnur habt. Nehmt sowohl offensive als auch defensive Strategien in euer Skript auf.

    Offensive Strategien stärken das Zeugnis und den Vorsatz, auf dem engen und schmalen Pfad zu bleiben. Dazu zählen etwa regelmäßiges Beten, Schriftstudium, der Kirchen- und Tempelbesuch, das Zahlen des Zehnten und das Befolgen der Ratschläge aus der Broschüre Für eine starke Jugend.

    Zu den defensiven Strategien zählt etwa, dass man im Voraus festlegt, wie man im Fall einer Versuchung vorgeht. Wenn ihr versucht seid, eure persönlichen Maßstäbe zu senken, dann wisst ihr schon im Vorhinein, wie ihr euch verhalten werdet.

    Dazu braucht man ein Skript.

    Ist euch heute nicht nach Beten zumute? Dann ist es an der Zeit, den Plan auszuführen, den ihr bereits festgelegt habt.

    Habt ihr das Gefühl, euer Zeugnis wird immer schwächer? Ihr kennt ja die Strategie. Ihr wisst, was zu tun ist.

    Stars in Gottes Augen

    Ihr tragt das heilige Priestertum Gottes. Der feste Vorsatz, die eiserne Stange nie loszulassen, macht euch im Laufe der Zeit zu dem ewigen Wesen, das ihr werden sollt.

    Er kennt und er liebt euch. Er segnet euch und lenkt eure Schritte.

    Vielleicht denkt ihr, ihr seid ja nichts Besonderes, ihr seid ja kein Superstar. Aber das stimmt nicht. Der Herr hat nämlich gesagt: „Das Schwache der Welt wird hervorkommen und die Mächtigen und Starken niederbrechen.“4

    Fühlt ihr euch schwach? Unscheinbar? Gratuliere, ihr habt euch soeben für die Mannschaft qualifiziert!

    Fühlt ihr euch unwichtig? Minderwertig? Dann seid ihr vielleicht genau derjenige, den Gott braucht.

    David und Goliat

    Es gibt ja wohl kein besseres Beispiel als David, der gegen den furchteinflößenden Goliat zum Kampf antritt. David hat sich auf den Herrn verlassen, er hatte einen Plan und rettete dadurch nicht nur sich selbst, sondern das gesamte Heer Israels!5 Seid gewiss: Der Herr ist auch mit euch, wenn ihr den Mut aufbringt, auf seiner Seite zu stehen. „Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?“6

    Er kann Türen öffnen und uns Stärken und Fähigkeiten bewusst machen, von denen wir bislang gar keine Ahnung hatten.7

    Hört auf eure zuverlässigen Trainer wie beispielsweise eure Eltern, den Bischof und die JM-Leitung. Befasst euch mit dem Skript. Lest in den heiligen Schriften. Befasst euch mit den Worten der lebenden Propheten. Legt euch eine eigene Strategie zurecht, wie ihr euch als Jünger Christi erweisen wollt.

    Erarbeitet im Voraus Taktiken, wie ihr euren Geist stärken und den Fallstricken des Widersachers aus dem Weg gehen wollt.

    Wenn ihr das tut, wird Gott sich eurer sicherlich bedienen.

    Manch einer klinkt sich vielleicht aus und entfernt sich vom Evangelium. Manch anderer sitzt vielleicht in den Zuschauerrängen und schaut dem Spiel nur von weitem zu. Wieder ein anderer bleibt lieber auf der Reservebank, auch wenn ihn der Trainer einsetzen will. Ich fordere euch auf, all jene zu retten, sie zu stützen und ihnen als Teamkameraden Liebe entgegenzubringen!

    Andere wiederum wollen sich am Spiel beteiligen und tun das auch. Dabei geht es nicht vorrangig darum, wie talentiert sie sind, sondern wie bereitwillig sie sich auf dem Spielfeld betätigen. Sie warten nicht darauf, dass ihre Nummer aufgerufen wird, denn sie kennen die Schriftstelle: „Wenn ihr den Wunsch habt, Gott zu dienen, seid ihr zu dem Werk berufen.“8

    Ihr könnt euch also schon mal für die Mannschaft aufstellen lassen.

    Dies tut ihr, indem ihr euch mit eurem Priestertumsskript befasst und es in die Tat umsetzt.

    Bestimmt stolpert ihr auch mal und kommt zu Fall, vielleicht sogar sehr, sehr oft. Ihr seid schließlich nicht vollkommen, und Hinfallen ist Teil der Qualifikation – es läutert euren Charakter, und ihr lernt, mit mehr Mitgefühl zu dienen. Der Erretter und sein unbegrenztes Sühnopfer haben den Weg dafür bereitet, dass wir durch aufrichtige Umkehr unsere Fehler hinter uns lassen können.

    Spitzensportler verbringen Hunderte von Stunden damit, ihre Leistung um einen winzigen Bruchteil zu vervollkommnen. Als Priestertumsträger braucht ihr dieselbe Einstellung. Wenn ihr scheitert, dann kehrt um und lernt daraus. Übt, damit ihr es das nächste Mal besser hinbekommt. Letzten Endes liegt es immer an euch selbst. Werdet ihr euch mit dem Skript vertraut machen?

    Ich bitte euch dringend: Vertraut auf den Herrn. Legt die ganze Waffenrüstung Gottes an9 und beteiligt euch am Spiel.

    Es gibt nicht allzu viele Spitzensportler, doch wenn es ums Jüngersein geht, gibt es viele, die sich entschlossen haben, Christus zu folgen.

    Das ist ja eigentlich unser Auftrag im Erdenleben: Die Weise des Herrn kennenzulernen, dem Heiland als seine Jünger nachzufolgen und uns immer zu bemühen, Gottes Plan gemäß zu leben. Gott unterstützt und segnet euch, wenn ihr euch ihm zuwendet. Ihr schafft das, denn in seinen Augen seid ihr Stars.

    Ich bete darum, dass ihr den festen Vorsatz fasst, des heiligen Priestertums immer würdig zu sein, und dass ihr bestrebt sein, Tag für Tag eurer heiligen Aufgabe nachzukommen. Ich segne euch mit der Fähigkeit und dem Wunsch dazu. Und ich füge dem mein Zeugnis von der Macht des Priestertums hinzu, das ihr tragt, von lebenden Propheten und von Jesus Christus und seiner Rolle als unser aller Erretter und Erlöser. Im Namen Jesu Christi. Amen.