Primarvereinigung
25. bis 31. Oktober. Lehre und Bündnisse 124: Meinem Namen ein Haus

„25. bis 31. Oktober. Lehre und Bündnisse 124: Meinem Namen ein Haus“, Komm und folge mir nach! – Für die Primarvereinigung: Lehre und Bündnisse 2021, 2020

„25. bis 31. Oktober. Lehre und Bündnisse 124“, Komm und folge mir nach! – Für die Primarvereinigung: 2021

Nauvoo, die Schöne, Gemälde von Larry Winborg

25. bis 31. Oktober

Lehre und Bündnisse 124

Meinem Namen ein Haus

Welche Lehren sollen die Kinder aus Lehre und Bündnisse 124 ziehen? Denken Sie bei Ihrem Schriftstudium diese Woche über diese Frage nach.

Notieren Sie Ihre Eindrücke

Erfahrungsaustausch

Zeigen Sie ein Bild von dem Tempel, der am nächsten liegt. Fragen Sie die Kinder, was sie über Tempel wissen. Lassen Sie sie von ihren Gefühlen dazu erzählen, eines Tages in den Tempel gehen zu können.

Die Lehre besprechen: Kleinere Kinder

Lehre und Bündnisse 124:15,20

Jesus freut sich, wenn ich mich bemühe, Gutes zu tun

In der Offenbarung in Abschnitt 124 lobt der Herr Hyrum Smith und George Miller, weil sie sich bemüht haben, ihm zu folgen. Wie wollen Sie den Kindern verdeutlichen, dass der Herr sich freut, wenn sie sich bemühen, Gutes zu tun?

Vorschläge für Aktivitäten

  • Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, was sie Gutes tun können. Zeigen Sie Bilder, um ihnen Anregungen zu geben (einige finden Sie im Bildband zum Evangelium oder im Liahona). Bitten Sie die Kinder, jeweils auf das Gute zu zeigen. Lesen Sie Lehre und Bündnisse 124:15 vor. Die Kinder sollen darauf achten, wie der Herr sich gefühlt hat, als Hyrum Smith das Gute gewählt hat. Wie fühlt sich Jesus, wenn wir uns bemühen, Gutes zu tun?

  • Geben Sie den Kindern Papierherzen und bitten Sie sie, ein Bild von sich selbst zu malen, wie sie etwas Gutes tun. Anschließend dürfen sie erzählen, was sie gemalt haben. Wie fühlen wir uns, wenn wir Gutes tun? Geben Sie Zeugnis, dass sich Jesus freut, wenn wir bemüht sind, das Richtige zu tun.

  • Singen Sie ein Lied, in dem es darum geht, das zu tun, was Jesus von uns erwartet, beispielsweise „Ein Sonnenstrahl Jesu“ (Liederbuch für Kinder, Seite 38).

Lehre und Bündnisse124:28,29,39

Jesus gebietet seinem Volk, Tempel zu bauen

Schon immer waren Tempel Teil des Planes, den der Vater im Himmel für seine Kinder hat. Wenn das den Kindern klar ist, empfinden sie mehr Ehrfurcht vor dem Tempel.

Vorschläge für Aktivitäten

  • Erklären Sie den Kindern, dass die Heiligen in Nauvoo eine neue Heimat fanden und der Herr sie aufforderte, einen Tempel zu bauen (siehe „Kapitel 49: Die Heiligen in Nauvoo“, Geschichten aus dem Buch Lehre und Bündnisse, Seite 183f.). Lassen Sie die Kinder spielerisch darstellen, sie würden einen Tempel bauen.

  • Lesen Sie mit den Kindern diesen Satz: „Mein Volk hat allzeit das Gebot, meinem heiligen Namen ein [heiliges] Haus zu bauen.“ (Lehre und Bündnisse 124:39.) Lassen Sie die Kinder ein Bild von einem alten Tempel (siehe Bildband zum Evangelium, Nr. 52 oder die Seite mit der Aktivität) und ein Bild von einem Tempel in Ihrem Gebiet halten. Erklären Sie, dass der Vater im Himmel und Jesus Christus ihrem Volk schon immer geboten haben, Tempel zu bauen – in alter Zeit wie auch in unserer Zeit. Nennen Sie Wörter und Satzteile aus Lehre und Bündnisse 124:28,29, aus denen hervorgeht, warum der Herr möchte, dass wir Tempel bauen.

  • Ermuntern Sie die Kinder, die Seite mit der Aktivität zu bearbeiten, damit sie verstehen, dass wir Gottes Volk sind und dass dem Volk Gottes schon immer geboten wurde, Tempel zu bauen.

Die Lehre besprechen: Größere Kinder

Lehre und Bündnisse 124:12-21

Der Herr freut sich, wenn ich treu bin

In Abschnitt 124 lobt der Herr mehrere Mitglieder für ihre Treue. Seine Worte können die Kinder dazu veranlassen, sich zu überlegen, welche Eigenschaft sie entwickeln wollen.

Vorschläge für Aktivitäten

  • Wählen Sie gute Eigenschaften aus, die in Lehre und Bündnisse 124:12-21 genannt werden, und schreiben Sie sie um ein Bild des Erretters herum an die Tafel. Bitten Sie die Kinder, in Vers 12 bis 21 nach diesen Wörtern zu suchen. Erklären Sie Wörter, die sie vielleicht nicht kennen. Was hält der Herr diesen Versen zufolge von Menschen, die diese Eigenschaften entwickeln?

  • Schreiben Sie das Wort Lauterkeit an die Tafel. Fordern Sie die Kinder auf, herauszufinden, was der Herr in Lehre und Bündnisse 124:15,20 über Lauterkeit sagt. Erklären Sie, dass Lauterkeit ein anderes Wort für Redlichkeit oder Tugend ist, und lesen Sie ihnen dazu auch diese Aussage vor: „Redlich zu sein bedeutet, dass man jederzeit und ungeachtet der Folgen das denkt und tut, was recht ist.“ (Für eine starke Jugend, Seite 19.) Sie können auch aus eigener Erfahrung von einem Kind erzählen, das Lauterkeit bewiesen hat, oder eine Geschichte aus dem Liahona wiedergeben. Ermutigen Sie die Kinder, sich vorzunehmen, in der kommenden Woche vermehrt so zu handeln.

Lehre und Bündnisse 124:28-30,38-41

Jesus gebietet seinem Volk, Tempel zu bauen

Die Kinder sind bald alt genug, in den Tempel zu gehen und an den heiligen Handlungen dort teilzunehmen. Was können Sie dazu beitragen, dass sie vorbereitet sind?

Vorschläge für Aktivitäten

  • Decken Sie ein Bild oder eine Zeichnung vom Tempel ab. Bitten Sie die Kinder, aus Lehre und Bündnisse 124:38-41 Hinweise dazu herauszusuchen, was auf dem Bild zu sehen ist. Lassen Sie die Kinder das Bild aufdecken und besprechen Sie, was in diesen Versen darüber gesagt wird, warum der Herr möchte, dass wir Tempel bauen.

  • Bitten Sie die Kinder, Lehre und Bündnisse 124:28-30 zu lesen und nach den Gründen zu suchen, die der Herr hier Joseph Smith für den Bau des Nauvoo-Tempels genannt hat. Sagen Sie, was Ihnen der Tempel und die Taufe für die Verstorbenen bedeuten. Rechnen Sie mit den Kindern aus, wie lange es noch dauert, bis sie alt genug sind, im Tempel Taufen für Verstorbene durchführen zu können.

  • Wenn Sie einen Tempelschein haben, zeigen Sie ihn den Kindern, oder bitten Sie einen Jugendlichen aus der Gemeinde, den Kindern seinen Tempelschein zu zeigen. Sagen Sie den Kindern, warum ein Tempelschein wichtig ist und was wir tun müssen, um ihn zu erhalten. Ermuntern Sie sie, sich jetzt darauf vorzubereiten, selbst einen Tempelschein zu bekommen.

    Joseph Smith am Nauvoo-Tempel, Gemälde von Gary E. Smith

Lehre und Bündnisse 124:91,92

Der Patriarchalische Segen kann mich inspirieren und leiten

Wenn Sie den Patriarchalischen Segen erhalten haben, sollten Sie diesen noch einmal lesen, bevor Sie im Unterricht über die Segnungen des Partriarchalischen Segens sprechen. Warum sind Sie für Ihren Patriarchalischen Segen dankbar? Wie können Sie die Kinder darin bestärken, sich bereitzumachen, ihren Segen zu empfangen?

Vorschläge für Aktivitäten

  • Fordern Sie ein Kind auf, Lehre und Bündnisse 124:91,92 vorzulesen. Die anderen sollen darauf achten, wozu Hyrum Smith vom Herrn berufen wird. Was wissen die Kinder über den Patriarchalischen Segen? Wenn Sie schon Ihren Patriarchalischen Segen erhalten haben, zeigen Sie den Kindern, wie er aussieht. (Denken Sie daran, dass der konkrete Inhalt Ihres Segens heilig ist.) Erklären Sie, dass der Patriarchalische Segen ein besonderer Segen ist, den wir vom Patriarchen erhalten. Aus diesem Segen erfahren wir mehr über uns selbst und darüber, was der Vater im Himmel von uns möchte.

  • Sie können auch jemanden von den Eltern oder Geschwistern eines der Kinder einladen, der Klasse zu erzählen, warum er für den Patriarchalischen Segen dankbar ist. Bitten Sie den Betreffenden auch, zu erzählen, wie er den Wunsch entwickelt hat, diesen Segen zu erhalten. Geben Sie Zeugnis für den Patriarchalischen Segen.

Das Lernen zuhause fördern

Ermuntern Sie die Kinder, jemandem in der Familie zu erzählen, was sie über den Tempel gelernt haben und warum sie eines Tages in den Tempel gehen wollen.

Besser lehren

Kinder können den Einfluss des Heiligen Geistes erkennen. Erklären Sie den Kindern: Der Friede, die Liebe und die Wärme, die sie empfinden, wenn sie von Jesus Christus und seinem Evangelium sprechen oder singen, kommen vom Heiligen Geist. Diese Gefühle stärken ihr Zeugnis.