Du bist in der Mannschaft!
Du kannst etwas Großartiges zu Gottes Werk beitragen.
Ich kann nicht besonders gut Basketball spielen. Aber aus irgendeinem Grund luden mich meine Freunde trotzdem zum Mitspielen ein. Einmal hoffte ich bei einem Spiel, dass ich den Ball gar nicht erst bekommen würde. Aber natürlich bekam ich ihn, also wollte ich zumindest versuchen, einen Korb zu werfen. Als der Ball in Richtung Korb flog, war ich sicher, dass er daneben gehen würde. Der Ball traf das Brett – und fiel in den Korb.
Ich hatte getroffen!
Meine Freunde jubelten, während ich es kaum fassen konnte. Ansonsten trug ich nicht viel zu diesem Spiel bei, aber es war ein gutes Gefühl, Teil einer Mannschaft zu sein und einen kleinen Beitrag zu leisten.
Viel wichtiger und dauerhafter als die Zugehörigkeit zu einer Basketballmannschaft, einer Band, einem Theaterensemble, einem Arbeitsteam oder irgendeiner anderen Art von Team ist die Zugehörigkeit zu Gottes Mannschaft und die Teilnahme an seinem Werk der Errettung und Erhöhung.
Fragst du dich vielleicht, ob du denn viel zu Gottes Werk beitragen kannst? Falls ja, findest du hier einige Hinweise, die dir immer wieder helfen können.
Du wirst gebraucht
Gott ist in der Lage, sein Werk selbst zu tun (siehe 2 Nephi 27:20,21), aber wir haben die Möglichkeit, uns mit ihm an seinem Werk zu beteiligen. Dazu gehörst auch du!
Wenn du dich jemals unzulänglich fühlst, denk daran, dass Gott dich nicht am Spielfeldrand haben möchte. Er braucht dich und deinen vollen Einsatz als Mitglied seiner Mannschaft, was bedeutet, dass du dich freudig an seinem Werk beteiligst.
Der Herr hat gesagt: „O ihr, die ihr euch aufmacht, Gott zu dienen: Seht zu, dass ihr ihm mit eurem ganzen Herzen, aller Macht, ganzem Sinn und aller Kraft dient. …
Darum, wenn ihr den Wunsch habt, Gott zu dienen, seid ihr zu dem Werk berufen.“ (Lehre und Bündnisse 4: 2,3.)
Wenn du es wünschst, wird Gott deine einzigartigen Talente und Fähigkeiten nutzen und sie auf erstaunliche Weise einsetzen. Vielleicht siehst du es jetzt nicht, aber es gibt vieles, was Gott von dir möchte, um sein großes Werk mit voranzubringen.
Denk an die beiden wichtigsten Gebote
Es reicht nicht aus, Gott mit ganzem Herzen, aller Macht, ganzem Sinn und aller Kraft zu dienen. Wir müssen ihn auch mit allem, was wir haben, lieben (siehe Lehre und Bündnisse 59:5). Der Erretter hat gelehrt, wie die wichtigsten Gebote lauten:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken“ und „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matthäus 22:37,39).
Unsere Liebe zu Gott verstärkt unseren Wunsch und unsere Fähigkeit, ihm zu dienen. Sie erhöht auch unsere Fähigkeit, andere zu lieben und ihnen zu dienen. Wenn deine Mitmenschen spüren, dass du sie wirklich liebst und dich um sie sorgst, findest du Gelegenheiten, ihnen Gutes zu tun und ihnen zu helfen, Gottes Liebe zu verspüren.
Erst studieren, dann den Mund auftun!
Vor der Gründung der Kirche äußerte Hyrum Smith, der ältere Bruder des Propheten Joseph Smith, den Wunsch, zu dienen. Er fragte Joseph, was er tun könne, um Gottes Werk zu unterstützen. Joseph erhielt eine Offenbarung für Hyrum. Der Herr sprach:
„Trachte nicht danach, mein Wort zu verkünden, sondern trachte zuerst danach, mein Wort zu erlangen, und dann wird deine Zunge gelöst werden; dann, wenn du es wünschst, wirst du meinen Geist und mein Wort haben, ja, die Macht Gottes, um Menschen zu überzeugen.“ (Lehre und Bündnisse 11:21.)
Das ist eine gute Lektion und ein Muster für uns alle. Studiere also zuerst Gottes Wort, nimm es ins Herz auf – und dann kannst du den Mund auftun und es verkünden. Man weiß nie, wie viel Gutes entsteht, wenn man den Mund in dieser Weise auftut. Du kannst dazu beitragen, Gottes Licht und Wahrheit denen zu bringen, „denen die Wahrheit nur deshalb vorenthalten ist, weil sie nicht wissen, wo sie zu finden ist“ (Lehre und Bündnisse 123:12).
Halte den Blick auf die Ewigkeit gerichtet
Gottes Werk ist für alle seine Kinder bestimmt. Ein wesentlicher Teil dieses Werks wird in Tempeln auf der ganzen Welt vollbracht – auch zugunsten derer, die gelebt haben und „gestorben sind, ohne von diesem Evangelium zu wissen, die es aber angenommen hätten“ (Lehre und Bündnisse 137:7).
Du fragst dich vielleicht, ob das, was du jetzt tust, wirklich irgendetwas bewirkt, aber du kannst denen auf der anderen Seite des Schleiers helfen, indem du im Tempel Taufen für sie durchführst. Wenn du dein ganzes Leben lang immer wieder in den Tempel gehst und dort Gott dienst, hilft dir das, den Blick auf die Ewigkeit gerichtet zu halten – celestial zu denken – und dir selbst sowie anderen hier auf Erden sowie im künftigen Leben Freude und geistige Kraft zufließen zu lassen.
Mit diesem ewigen Blickwinkel wirst du erkennen, dass du zur Mannschaft gehörst – zu Gottes Gewinnermannschaft – und dass du darin einen wichtigen Beitrag leisten kannst. Es gibt so viel, was du tun kannst, um bei diesem wichtigen Werk der Errettung und Erhöhung mitzuwirken.
Mach mit und sieh selbst, was Gott durch dich tun kann.