2000–2009
Schlussbemerkungen
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Schlussbemerkungen

Wenn wir auf seine Worte hören und nach den Geboten leben, werden wir diese Zeit der Freizügigkeit und Schlechtigkeit überstehen.

Das Herz geht mir über, nun, am Ende dieser Konferenz. Wir wurden in reichem Maß belehrt und geistig erbaut, als wir die Botschaften hörten, die vorgetragen wurden, und die Zeugnisse, die gegeben wurden. Wir bedanken uns bei jedem, der mitgewirkt hat, auch bei den Brüdern, die gebetet haben.

Die Musik war einmal mehr hervorragend. Ich möchte von Herzen all denen danken, die bereit waren, uns an ihren Talenten teilhaben zu lassen. Es hat uns berührt und inspiriert. Die herrliche Musik, die sie hervorbringen, ist eine Bereicherung für jede Konferenzversammlung.

Denken Sie daran, dass die Botschaften, die wir bei der Konferenz gehört haben, in der November-Ausgabe der Zeitschriften Ensign und Liahona abgedruckt werden. Wenn wir sie lesen und uns damit befassen, werden wir noch mehr lernen und inspiriert werden. Mögen wir die Wahrheiten, die darin zu finden sind, zu einem Teil des täglichen Lebens machen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Brüdern, die bei der Konferenz entlassen wurden. Sie haben ihre Aufgaben gut erfüllt und einen wichtigen Beitrag zum Werk des Herrn geleistet. Sie waren mit Leib und Seele bei der Sache. Wir danken ihnen aus tiefstem Herzen.

Wir leben in einer Zeit, in der viele in der Welt den sicheren Hafen verlassen haben, in dem man sich befindet, wenn man die Gebote befolgt. Heutzutage herrscht Freizügigkeit, und in der Gesellschaft ist es ganz normal, Gottes Gesetze zu missachten und zu brechen. Wir müssen häufig gegen den Strom schwimmen, und manchmal haben wir den Eindruck, dass der Strom uns mitreißen könnte.

Da kommen mir die Worte des Herrn in den Sinn, die im Buch Ether im Buch Mormon stehen: Dort sagt der Herr: „Ihr könnt diese große Tiefe nicht überqueren, außer ich bereite euch vor gegen die Wogen des Meeres und die Winde, die ausgegangen sind, und die Fluten, die kommen werden.“1 Brüder und Schwestern, der Herr hat uns vorbereitet. Wenn wir auf seine Worte hören und nach den Geboten leben, werden wir diese Zeit der Freizügigkeit und Schlechtigkeit überstehen – eine Zeit, die vergleichbar ist mit den Wellen, dem Wind und den Fluten, die zerstören können. Der Herr achtet stets auf uns. Er liebt uns und wird uns segnen, wenn wir das Rechte tun.

Wie dankbar sind wir doch, dass der Himmel fürwahr offensteht, dass das Evangelium Jesu Christi wiederhergestellt wurde und dass die Kirche auf den Fels der Offenbarung gegründet ist. Wir sind ein gesegnetes Volk, wir haben heute Apostel und Propheten auf Erden.

Wenn wir nun aus dieser Konferenz gehen, flehe ich den Segen des Himmels auf einen jeden von Ihnen herab. Mögen Sie alle sicher nach Hause gelangen. Mögen Sie, wenn Sie darüber nachdenken, was Sie bei dieser Konferenz gehört haben, so empfinden wie das Volk König Benjamins, das mit einer Stimme ausrief: „Wir glauben allen deinen Worten, die du zu uns gesprochen hast; und wir wissen auch, dass sie gewiss und wahr sind, durch den Geist des Herrn, der in uns … eine mächtige Wandlung bewirkt hat, sodass wir keine Neigung mehr haben, Böses zu tun, sondern ständig Gutes zu tun.“2 Möge jeder Mann, jede Frau, jeder Junge und jedes Mädchen die Konferenz als ein besserer Mensch verlassen, als sie vor zwei Tagen – zu Beginn der Konferenz – gewesen sind.

Ich habe Sie lieb, meine Brüder und Schwestern. Ich bete für Sie. Ich möchte Sie noch einmal bitten, in Ihren Gebeten an mich und an all die Generalautoritäten zu denken. Wir sind vereint mit Ihnen dabei, dieses wunderbare Werk voranzubringen. Ich bezeuge Ihnen, dass wir darin alle zusammenstehen und dass dabei jeder Mann, jede Frau und jedes Kind eine Rolle zu spielen hat. Möge Gott uns die Kraft, die Fähigkeit und die Entschlossenheit geben, unsere Rolle gut zu spielen.

Ich bezeuge Ihnen, dass dieses Werk wahr ist, dass unser Erretter lebt und dass er seine Kirche hier auf Erden führt und leitet. Ich gebe Ihnen mein Zeugnis, dass Gott, unser ewiger Vater, lebt und uns liebt. Er ist wahrhaftig unser Vater, und er ist eine reale Person.

Möge Gott Sie segnen. Möge sein Friede, den er verheißen hat, mit Ihnen sein – heute und alle Tage.

Ich sage Ihnen Lebewohl, bis wir in sechs Monaten erneut zusammenkommen. Dies tue ich im Namen Jesu Christi, der unser Erretter und Erlöser und unser Fürsprecher beim Vater ist. Amen.