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    Wie du dir realistische, erreichbare Ziele setzen kannst

    Einige Tipps, wie du dir für dieses Jahr realistische Ziele setzen kannst, die auch erreichbar sind.

    Der Januar steht vor der Tür! Er ist die Zeit für Neuanfänge, in der wir lange Listen mit Zielen erstellen, an denen wir ganz hart arbeiten wollen, die wir dann aber spätestens Mitte des Jahres vergessen oder aufgegeben haben und bis nächstes Jahr aufschieben. Kommt dir das bekannt vor? Warum wollen wir uns ändern und besser werden, schaffen es manchmal aber einfach nicht, unsere Ziele beizubehalten? Erfolg wird davon bestimmt, wie realistisch unsere Ziele sind und wie viel Arbeit wir zu investieren bereit sind, um sie zu erreichen!

    Hier ein paar Tipps, wie du dir realistische, erreichbare Ziele setzen kannst:

    1. Schreib deine Ziele auf. Sorge dafür, dass du sie jeden Tag sehen kannst! Ganz gleich, ob sie an einer Pinnwand in deinem Zimmer, in deinem Schließfach in der Schule oder auch auf deinem Telefon sind, sorge dafür, dass du sie jeden Tag siehst. Je mehr du an die Ziele erinnert wirst, die du dir gesetzt hast, desto wahrscheinlicher ist es, dass du auch auf sie hinarbeitest.
    2. Setz dir konkrete Ziele. Wenn auf deiner Liste mit Vorsätzen für das neue Jahr „Etwas Neues lernen“ steht, ist es zwar auf jeden Fall ein realistisches Ziel, aber kein konkretes! Was möchtest du dir denn gerne aneignen? Möchtest du ein neues Instrument spielen lernen? Ein neues Rezept ausprobieren? Dir vielleicht ein ganz neues Hobby zulegen? Setz dir ein konkretes Ziel. Was willst du genau erreichen?
    3. Setz dir kurzfristige Ziele. Du kannst dir zwar gerne ein Hauptziel setzen, aber um dieses Ziel zu erreichen, musst du dir kleinere Ziele setzen, die du in der Zwischenzeit auf dem Weg dahin erreichen kannst. Du kannst dir beispielsweise vornehmen, dieses Jahr einen Marathon zu laufen, aber um die Kondition zu entwickeln, 42 Kilometer zu laufen, musst du klein anfangen. Setz dir das Ziel, jede Woche ein paar Kilometer zu laufen und die Distanz dann allmählich jede Woche zu steigern, bis du 42 Kilometer schaffst. Als du laufen gelernt hast, hast du ja schließlich auch mit ein paar wackeligen, kleinen Schritten angefangen.
    4. Nimm dir Zeit für deine Ziele. Oft möchten wir zwar an unseren Zielen arbeiten, haben dann aber so viel zu tun, dass wir sie wegen Schule, Arbeit, Freunden und Familie auf Eis legen. Wenn du aber eine bestimmte Zeit festlegst, zu der du jeden Tag, jede Woche oder wie oft auch immer du möchtest, an deinen Zielen arbeitest, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, am Ball zu bleiben.
    5. Nimm dir nicht zu viel vor. Zu Beginn eines Jahres erstellen wir lange Listen mit Vorsätzen für das neue Jahr, und manchmal sind sie so lang, dass wir uns kaum alles merken können, was wir uns vorgenommen haben. Wenn du mit nur ein paar Zielen anfängst, anstatt dich gleich kopfüber auf 40 Ziele auf einmal zu stürzen, bist du weniger überwältigt und hast mehr Selbstvertrauen, dass du deine Ziele erreichen kannst. Und wenn du ein Ziel erreichst, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du auch ein weiteres erreichst! Kleines führt zu Großem.

    Dieser Artikel erschien ursprünglich im Januar 2019 in der Zeitschrift New Era.

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