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    Schriftstellen auf dem Sperrbildschirm

    Kaylee Mciff Die Verfasserin lebt in Utah.

    Wie konnte ich mich mit den heiligen Schriften befassen, wenn ich doch so viel zu tun hatte?

    Ich wollte mich schon lange mehr mit den heiligen Schriften befassen, hatte aber echt viel zu tun. Ich hatte den Eindruck, dass ich neben Schule und Tanzunterricht einfach nicht genügend Zeit oder Kraft dafür hatte. Bei der Generalkonferenz hörte ich jedoch eine Ansprache, in der wir aufgefordert wurden, uns erneut jeden Tag mit den heiligen Schriften zu befassen. Ich wusste: Wenn ich mich mit den heiligen Schriften befasse, bin ich glücklicher und werde gesegnet. Ich musste nur einen Weg finden, selbst wenn ich beschäftigt war, daran zu denken. Ich war jedoch überzeugt, dass es mir gelingen würde, weil ich an mich selbst und an die Verheißungen der Propheten glaubte.

    Ich kam auf die Idee, eine Schriftstelle als Hintergrundbild für den Sperrbildschirm auf meinem Handy einzurichten. So denke ich jedes Mal, wenn ich mein Handy einschalte, an die heiligen Schriften und behalte sie ständig im Gedächtnis. Ich wähle jede Woche eine neue Schriftstelle aus – entweder eine zu einem Thema, mit dem ich gerade ringe, oder eine, die wir bei den Jungen Damen gelernt haben.

    In einer Woche wählte ich Lukas 1:37 für meinen Sperrbildschirm aus: „Denn für Gott ist nichts unmöglich.“

    Ich habe die Schriftstelle ausgewählt, weil ich wegen der Schule wochenlang gestresst war. Ich wollte daran denken, dass wir, wenn wir Hoffnung und Glauben haben, alles tun können. In dieser Woche fielen mir die Matheaufgaben sehr schwer. Mutlosigkeit überkam mich. Ich wollte schon aufgeben und tat es auch fast – bis ich die Schriftstelle auf meinem Handy sah: „Denn für Gott ist nichts unmöglich.“ Mir wurde bewusst, dass ich meine Matheaufgaben erledigen konnte, weil es ja nicht unmöglich war. Ich musste nur an mich selbst und an Gott glauben. Ich sprach ein Gebet und bat um Konzentrationsvermögen und Hoffnung. Ich spürte, dass Gott bei mir war, und konnte mich konzentrieren und die Aufgaben erledigen.

    Ich erkannte sofort, dass ich dafür gesegnet wurde, dass ich mich mit den heiligen Schriften befasste. Die heiligen Schriften können mir in vielerlei Hinsicht helfen, selbst wenn es um etwas so Einfaches wie Matheaufgaben geht. Wenn ich nun einen schweren Tag habe, weiß ich, dass ich mein Handy einschalten kann und dann eine Schriftstelle sehe, die mich glücklich macht. Wenn ich Angst habe oder aufgeregt bin, lese ich die Schriftstelle und weiß, dass alles gut wird. Diese einfache Lösung hat mir geholfen, mich gut zu fühlen, weil ich weiß, dass der Vater im Himmel und Jesus Christus jederzeit bei mir sind.

    Dieser Artikel erschien ursprünglich im August 2018 in der Zeitschrift New Era.

    Möchtest du auch eine Schriftstelle für deinen Sperrbildschirm? Im Artikel „Fünf Schriftstellen, die dir durch fast alles hindurchhelfen“ findest du Anregungen.

    Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dich vermehrt mit dem Evangelium befassen kannst. Hier sind noch ein paar Vorschläge, die du ausprobieren kannst:

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