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Vorgehensweise für den Institutsabschluss
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„Vorgehensweise für den Institutsabschluss“, Anleitung für die Seminar- und Instituts-Abschlussfeier, 2018

„Vorgehensweise für den Institutsabschluss“, Anleitung für die Seminar- und Instituts-Abschlussfeier

Vorgehensweise für den Institutsabschluss

Hinweis: Wenn nachfolgend von Bischof und Pfahlpräsident die Rede ist, sind damit auch Zweigpräsidenten und Distriktspräsidenten gemeint.

Die Richtlinien

  • Die jährliche Abschlussfeier ermöglicht es, die Bemühungen und Leistungen der Institutsschüler zu würdigen.

  • Die Abschlussfeier findet jährlich statt.

  • Der Institutsabschluss soll auf Campus- oder Pfahlebene durchgeführt werden. Dadurch wird auch ermöglicht, dass die Abschlussfeiern von Pfahlprogrammen mit denen von Campusprogrammen oder anderen Pfahlprogrammen zusammengelegt werden, so, wie es den örtlichen Mitarbeitern und Führungsbeamten angebracht erscheint.

  • Nach Möglichkeit finden die Abschlussfeiern nach dem Ende des Schuljahres statt.

  • Wird entschieden, dass es keine Abschlussfeier gibt, können Schüler, die eine Bestätigung ihres Priestertumsführers haben, ihre Abschlussurkunde bei dem betreffenden Institutsprogramm anfordern. Dort wird sie nach Ende des Schuljahres gedruckt und ausgegeben.

  • Um eine Abschlussurkunde erhalten zu können, muss ein Schüler mit seinen absolvierten Institutskursen mindestens 14 Punkte erreichen: 4 Grundlagenkurse (insgesamt 8 Punkte) und 3 Wahlkurse (insgesamt 6 Punkte).

  • Um einen Kurs abzuschließen, müssen die Schüler die Bedingungen für 1.) die Anwesenheit, 2.) die Leseaufträge zum Kurs und 3.) die Lernerfahrungen im Institut erfüllen. Für Schüler, die diese drei Bedingungen nicht erfüllt haben, gibt es die Möglichkeit, dies durch Nacharbeiten auszugleichen. Schüler, die voraussichtlich einen Institutsabschluss erhalten, sollen angehalten werden, eine Auszeichnung bei der Abschlussfeier zu beantragen.

  • Hierzu müssen sie auch eine Bestätigung ihres Priestertumsführers einholen.

  • Nur die vorgedruckte Unterschrift des Vorsitzenden des Bildungsausschusses der Kirche und die des S&I-Administrators erscheinen auf den Urkunden.

  • Falls dies gewünscht wird, können bei der jährlich stattfindenden Abschlussfeier auch diejenigen gewürdigt werden, die eine Teilnahmebestätigung oder ein Kursabschlusszeugnis erworben haben.

Aufgaben und Pflichten

Der Pfahlpräsident, der dem aktuellen Institutsbeirat vorsitzt (siehe Handbuch 1: Pfahlpräsident und Bischof, 2019, Abschnitt 11.2.2.1), oder sein Beauftragter:

  • hält bezüglich der Vorbereitung und der Planung der Abschlussfeier Rücksprache mit dem Institutsleiter vor Ort

  • genehmigt das endgültige Programm für die Feier

  • kann Sprecher bei einer Abschlussfeier sein und bei der Ehrung der Schüler und der Urkundenverteilung behilflich sein

Der Pfahlpräsident oder sein Beauftragter:

  • stellt sicher, dass die Bischöfe die Bedingung „Bestätigung durch den Priestertumsführer“ verstehen, so wie sie vom Institutsleiter erklärt wurde; die Schüler tragen dafür Sorge, sich die Bestätigung durch ihren Priestertumsführer einzuholen, um ihren Antrag auf Abschluss zu vervollständigen

  • stellt sich darauf ein, dass er möglicherweise mehrere E-Mails von mehreren Institutszentren bekommt, je nachdem, wo die jungen Erwachsenen in seinem Pfahl am Institut teilnehmen

  • nimmt an der Abschlussfeier teil und würdigt die Mitglieder des Pfahles damit für ihre Leistungen

  • wird gebeten, auf dem Podium Platz zu nehmen, wenn Institutsschüler aus seinem Pfahl bei der Abschlussfeier dabei sind

Der Bischof oder einer seiner Ratgeber:

  • bestätigt den Antrag von angehenden Institutsabsolventen, die sich an ihn wenden

  • kann nach eigenem Ermessen entscheiden, ob er der Würdigung eines Schülers zustimmt; wenn der Bischof oder sein Ratgeber die Bestätigung auf dem Antrag auf Abschluss nicht unterschreibt, ist der Antrag unvollständig und der Schüler wird bei der Abschlussfeier nicht gewürdigt

  • hat die Aufgabe, den angehenden Institutsabsolventen gegebenenfalls darüber zu informieren, warum ihm keine Bestätigung für den Abschluss erteilt wurde

  • wird zur Abschlussfeier eingeladen, wenn Mitglieder seiner Gemeinde daran teilnehmen und würdigt sie damit für ihre Leistungen

Die Bestätigung des Priestertumsführers für das Institut

Der Institutsleiter:

  • stellt sicher, dass jeder Pfahlpräsident die Bedingung „Bestätigung durch den Priestertumsführer“ versteht und weiß, dass diese Zustimmung benötigt wird, um das Institut abschließen zu können

Der Pfahlpräsident oder sein Beauftragter:

  • sorgt dafür, dass die Bischöfe und Zweigpräsidenten diese Bedingung ebenfalls verstehen

Der Bischof oder einer seiner Ratgeber:

  • trifft sich mit jedem einzelnen Anwärter; die Bestätigung eines Schülers für den Institutsabschluss sagt aus, dass der Betreffende die Grundsätze und Lehren des Evangeliums Jesu Christi, die ihm im Institut vermittelt wurden, versteht und sich bemüht, sie umzusetzen; ferner wird „die Würdigkeit des Schülers [bestätigt] und dass dieser entschlossen ist, nach den Maßstäben in der Broschüre Für eine starke Jugend oder ähnlichen Maßstäben für junge Erwachsene zu leben“ (siehe Handbuch 1, 2019, Abschnitt 11.2.3.10)

  • kann regelmäßig vereinbarte Interviews mit jungen Erwachsenen als Grundlage dafür verwenden, ob er einen Abschlussanwärter empfiehlt; es ist nicht erforderlich, für die Bestätigung ein separates Interview mit den angehenden Institutsabsolventen zu führen

  • kann nach eigenem Ermessen entscheiden, ob er der Würdigung eines Schülers zustimmt; wenn der Bischof oder sein Ratgeber die Bestätigung auf dem Antrag auf Abschluss nicht unterschreibt, ist der Antrag unvollständig und der Schüler wird bei der Abschlussfeier nicht gewürdigt

  • hat die Aufgabe, den angehenden Institutsabsolventen gegebenenfalls darüber zu informieren, warum ihm keine Bestätigung für den Abschluss erteilt wurde