2016
Töchter unseres ewigen Vaters
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Besuchslehrbotschaft

Töchter unseres ewigen Vaters

Lesen Sie den Text aufmerksam und gebeterfüllt, und lassen Sie sich inspirieren, welche Gedanken Sie weitergeben sollen. Inwiefern stärkt ein besseres Verständnis der Proklamation zur Familie Ihren Glauben an Gott und kommt auch den Schwestern zugute, die Sie als Besuchslehrerin betreuen? Mehr dazu finden Sie unter reliefsociety.lds.org.

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Glaube, Familie, Hilfe

Portraits.Elderly.Women

Aus den heiligen Schriften erfahren wir, dass wir „von Gottes Art sind“ (Apostelgeschichte 17:29). Gott nannte Emma Smith, die Frau des Propheten Joseph Smith, „meine Tochter“ (LuB 25:1). In der Proklamation zur Familie heißt es, dass jede von uns „eine geliebte Geisttochter himmlischer Eltern“1 ist.

„[Im vorirdischen] Dasein erfuhren wir auch von unserer ewigen weiblichen Identität“, sagte Carole M. Stephens, Erste Ratgeberin in der Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung.

„Dass wir auf die Erde kamen, hat an diesen Wahrheiten nichts geändert.“2

„Der Vater im Himmel kennt euch mit Namen und weiß um eure Lebensumstände“, sagte Elder Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel. „Er hört eure Gebete. Er kennt eure Hoffnungen und eure Träume, aber auch eure Ängste und Enttäuschungen.“3

„Jede von uns gehört zur Familie Gottes und wird darin gebraucht. Irdische Familien sind alle verschieden. Während wir nach besten Kräften starke traditionelle Familien aufbauen, hängt die Mitgliedschaft in Gottes Familie von keinerlei Status ab: nicht von Familienstand, Kinderzahl, finanziellem Status, sozialem Status und schon gar nicht von dem Status, den wir in sozialen Netzwerken posten.“4

Zusätzliche Schriftstellen

Jeremia 1:5; Römer 8:16; Lehre und Bündnisse 76:23,24

Aus unserer Geschichte

In dem vom Propheten Joseph Smith verfassten Bericht über die erste Vision5 werden einige Wahrheiten bestätigt – etwa dass der Vater im Himmel uns mit Namen kennt.

Der junge Joseph wollte unbedingt herausfinden, welcher Kirche er sich anschließen sollte, und fand Rat in Jakobus 1:5. Daraufhin beschloss er, Gott zu fragen.

An einem Morgen im Frühjahr 1820 ging er in den Wald und betete. Doch er wurde sogleich von einer dunklen Macht gepackt. Darüber schrieb er:

„Eben in diesem Augenblick höchster Angst sah ich gerade über meinem Haupt, heller als das Licht der Sonne, eine Säule aus Licht, die allmählich herabkam, bis sie auf mich fiel.

Kaum war sie erschienen, da fand ich mich auch schon von dem Feind befreit, der mich gebunden gehalten hatte. Als das Licht auf mir ruhte, sah ich zwei Personen von unbeschreiblicher Helle und Herrlichkeit über mir in der Luft stehen. Eine von ihnen redete mich an, nannte mich beim Namen und sagte, dabei auf die andere deutend: Dies ist mein geliebter Sohn. Ihn höre!“ (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:16,17)