Glaubenstreue Eltern und abgeirrte Kinder – die Hoffnung bewahren, Missverständnisse klären
    Fußnoten

    Glaubenstreue Eltern und abgeirrte Kinder  Man muss die Hoffnung aufrechterhalten und zugleich Missverständnisse klären.

    Elder David A. Bednar

    Mit der größte Kummer, der tapferen Eltern in Zion widerfahren kann, ist der, dass ein Kind vom Weg des Evangeliums abkommt. „Warum?“, „Was habe ich falsch gemacht?“, „Wie kann ich ihm jetzt helfen?“ und ähnliche Fragen bewegen die Eltern unablässig. Sie beten inniglich, forschen eifrig in den Schriften und hören aufmerksam dem Rat von Priestertumsführern und von den Führungsbeamten der Hilfsorganisationen zu. So wenden sie sich dem Evangelium Jesu Christi zu, um Führung, Kraft und Trost zu erhalten.

    Aussagen von Generalautoritäten der Kirche darüber, welchen Einfluss glaubenstreue Eltern auf ihre vom Weg abgeirrten Kinder haben, waren und bleiben ein großer Trost für betroffene Familien.1 Die Eltern schöpfen Trost aus der Hoffnung, die sie diesen Aussagen entnehmen, nämlich dass Eltern, die ihre Evangeliumsbündnisse treu halten, die Gebote des Herrn befolgen und treu in der Kirche dienen, die Errettung ihrer vom Weg abgeirrten Söhne und Töchter beeinflussen können. Allerdings haben manche Mitglieder der Kirche diese Aussagen so interpretiert, dass ein gewisses Missverständnis der Lehre entstanden ist. Es entsteht Verwirrung, weil ihre Interpretation offensichtlich unvereinbar ist mit der Lehre vom Sühnopfer Jesu Christi und den Grundsätzen der Entscheidungsfreiheit und der Rechenschaftspflicht für die eigenen Sünden und Übertretungen.

    Wenn wir nun einige Wahrheiten betrachten, die wiederholt in den heiligen Schriften bekräftigt werden, Aussagen neuzeitlicher Apostel und Propheten klarstellen und entsprechende Belege aus den geschichtlichen Aufzeichnungen der Kirche berücksichtigen, können wir die Hoffnung aufrechterhalten und zugleich das Missverständnis klären.

    Prophetische Verheißungen über die Nachkommenschaft

    Das folgende Zitat steht in dem Buch Lehren des Propheten Joseph Smith, das von Joseph Fielding Smith zusammengestellt wurde, als er Geschichtsschreiber und Berichtführer der Kirche war: „Wenn auf Vater und Mutter ein Siegel gesetzt wird, so sichert ihnen das ihre Nachkommenschaft, sodass sie nicht verloren gehen kann, sondern kraft des Bundes ihres Vaters und ihrer Mutter errettet wird.“2

    Eine ähnliche Aussage – offenbar aufgrund dieser Worte des Propheten Joseph Smith –, machte Elder Orson F. Whitney (1855–1931) vom Kollegium der Zwölf Apostel im Jahr 1929: „Der Prophet Joseph Smith hat verkündet – und nie hat er eine tröstlichere Lehre verkündet –, dass die Siegelung glaubenstreuer Eltern für die Ewigkeit und die gottgegebenen Verheißungen, die ihnen für den standhaften Dienst in der Sache der Wahrheit gelten, nicht nur sie selbst erretten, sondern auch ihre Nachkommen. Manche der Schafe mögen abirren, aber der Blick des Hirten ruht auf ihnen, und früher oder später werden sie spüren, wie die Greifarme der göttlichen Vorsehung sie erfassen und sie in die Herde zurückziehen. Ob in diesem oder im künftigen Leben, sie werden zurückkehren. Sie werden der Gerechtigkeit ihre Schulden bezahlen müssen; sie werden für ihre Sünden leiden und viele gehen einen dornigen Weg, aber wenn er sie zuletzt, wie den verlorenen Sohn, der Reue empfand, zum Herzen und in die Obhut des liebenden und vergebungsbereiten Vaters zurückführt, wird die schmerzliche Erfahrung nicht vergebens gewesen sein. Betet für eure sorglosen und ungehorsamen Kinder; haltet sie mit eurem Glauben fest. Hört nicht auf, zu hoffen und zu vertrauen, bis ihr die Errettung durch Gott seht.“3

    Diese Aussagen von Joseph Smith und Orson F. Whitney werden von manchen Mitgliedern der Kirche dahingehend ausgelegt, dass abgeirrte Kinder aufgrund der Glaubenstreue ihrer Eltern bedingungslos die Segnungen der Errettung erlangen würden. Dieser Auslegung steht aber die Tatsache entgegen, dass der vollständigste Bericht der Predigt des Propheten den Geschichtsschreibern der Kirche nicht zur Verfügung stand, als sie anhand der Notizen von Willard Richards und William Clayton eine Zusammenfassung der Lehren des Propheten erstellten. Aus den ausführlicheren Notizen von Howard und Martha Coray geht hervor, dass Joseph Smith die in seiner Aussage verheißenen Segnungen vom Gehorsam der Kinder abhängig gemacht hat:

    „Wenn Vater und Mutter einer Familie [gesiegelt] wurden, so sichert ihnen dies ihre Kinder, die nicht übertreten haben, kraft des Siegels, womit ihre Eltern gesiegelt wurden. Und dies ist der Eid Gottes, den er unserem Vater Abraham geleistet hat, und diese Lehre wird für immer bestehen.“4

    Diese Klarstellung stimmt viel besser mit der Lehre überein. Besäßen wir nicht die zusätzliche Information aus den Mitschriften der Corays, stünde die Aussage, dass ungehorsame Kinder bedingungslos errettet würden, im Widerspruch zu vielen grundlegenden Lehren des Propheten Joseph Smith, unter anderem zum zweiten Glaubensartikel, der besagt, „dass der Mensch für seine eigenen Sünden bestraft werden wird“ (2. Glaubensartikel).

    Diese Auslegung stimmt außerdem mit zahlreichen Beispielen aus den heiligen Schriften überein. Beispielsweise erklärte Alma seinem Sohn Korianton:

    „Aber siehe, du kannst deine Verbrechen nicht vor Gott verbergen; und wenn du nicht umkehrst, werden sie am letzten Tag als Zeugnis gegen dich dastehen.

    Nun, mein Sohn, ich möchte, dass du umkehrst und von deinen Sünden lässt und nicht mehr der Begierde deiner Augen folgst, sondern dir selbst in dem allen widerstehst; denn wenn du dies nicht tust, kannst du das Reich Gottes keinesfalls ererben. O denke daran und nimm es auf dich, und widerstehe darin dir selbst.“ (Alma 39:8,9; Hervorhebung hinzugefügt.)

    Samuel der Lamanit verkündete den Nephiten:

    „Und dies zu dem Zweck, dass derjenige, der glaubt, errettet werde und dass über diejenigen, die nicht glauben, ein rechtschaffenes Gericht komme; und auch, wenn sie schuldig gesprochen werden, so bringen sie selbst ihren Schuldspruch über sich.

    Und nun denkt daran, denkt daran, meine Brüder: Wer zugrunde geht, fügt sich das Zugrundegehen selbst zu, und wer Übles tut, der tut es sich selbst an; denn siehe, ihr seid frei; es ist euch gewährt, für euch selbst zu handeln; denn siehe, Gott hat euch die Erkenntnis gegeben, und er hat euch frei gemacht.

    Er hat euch gegeben, Gut von Böse zu unterscheiden, und er hat euch gegeben, das Leben zu wählen oder den Tod; und ihr könnt Gutes tun und zu dem wiederhergestellt werden, was gut ist, oder dass euch das, was gut ist, wiederhergestellt wird; oder aber ihr könnt Böses tun und euch das, was böse ist, wiederherstellen lassen.“ (Helaman 14:29-31; Hervorhebung hinzugefügt.)

    Viele weitere Schriftstellen untermauern gleichfalls den Grundsatz, dass die Menschen Handelnde sind, die mit sittlicher Entscheidungsfreiheit gesegnet und für ihre Gedanken, Worte und Taten selbst verantwortlich sind.5

    Die Greifarme der göttliche Vorsehung

    Die Kirche besitzt keine Aufzeichnungen über irgendeine weitere Aussage des Propheten Joseph Smith zu diesem Thema. Wenngleich viele spätere Führer der Kirche unterschiedliche Aspekte der Aussagen von Joseph Smith, Orson F. Whitney und anderen hervorgehoben haben, sind sich doch alle darin einig, dass Eltern, die ihre Tempelbündnisse treu halten, imstande sind, langfristig großen geistigen Einfluss auf ihre Kinder auszuüben. Treue Mitglieder der Kirche finden Trost in dem Wissen, dass sie in ihrem Bemühen, Angehörigen zu helfen, die Segnungen der Errettung und Erhöhung zu empfangen, Anspruch erheben können auf die Verheißung göttlicher Führung und Macht, nämlich durch Inspiration vom Heiligen Geist und die Segnungen des Priestertums.

    Die von Elder Whitney so genannten „Greifarme der göttlichen Vorsehung“ könnte man als eine Art geistige Macht betrachten, ein Ziehen und Zerren vom Himmel, das ein abgeirrtes Kind dazu verlockt, eines Tages wieder in die Herde zurückzukehren. Ein solcher Einfluss setzt die Entscheidungsfreiheit des Kindes nicht außer Kraft, aber er ermuntert und verlockt. Letzten Endes muss ein Kind von seiner Entscheidungsfreiheit Gebrauch machen und Glauben üben, von ganzem Herzen umkehren und im Einklang mit den Lehren Christi handeln.

    Präsident James E. Faust (1920–2007), ehemals Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, hat dieses in Ewigkeit wichtige Prinzip am umfassendsten erläutert:

    „Ich glaube fest an die folgende tröstliche Aussage von Elder Orson F. Whitney:

    ‚Der Prophet Joseph Smith hat verkündet – und nie hat er tröstlichere Lehre verkündet – dass die Siegelung glaubenstreuer Eltern für die Ewigkeit und die gottgegebenen Verheißungen, die ihnen für den standhaften Dienst in der Sache der Wahrheit gelten, nicht nur sie selbst erretten, sondern auch ihre Nachkommen. Manche der Schafe mögen abirren, aber der Blick des Hirten ruht auf ihnen, und früher oder später werden sie spüren, wie die Greifarme der göttlichen Vorsehung sie erfassen und sie in die Herde zurückziehen. Ob in diesem oder im künftigen Leben, sie werden zurückkehren. Sie werden der Gerechtigkeit ihre Schulden bezahlen müssen; sie werden für ihre Sünden leiden und viele gehen einen dornigen Weg, aber wenn er sie zuletzt, wie den verlorenen Sohn, der Reue empfand, zum Herzen und in die Obhut des liebenden und vergebungsbereiten Vaters zurückführt, wird die schmerzliche Erfahrung nicht vergebens gewesen sein. Betet für eure sorglosen und ungehorsamen Kinder; haltet sie mit eurem Glauben fest. Hört nicht auf, zu hoffen und zu vertrauen, bis ihr die Errettung durch Gott seht.‘6

    Ein Prinzip in dieser Aussage wird häufig übersehen, nämlich, dass sie vollständig umkehren und ‚für ihre Sünden leiden‘ und ‚der Gerechtigkeit ihre Schulden bezahlen‘ müssen. Ich weiß, dass jetzt die Zeit ist, da wir uns darauf vorbereiten müssen, ‚Gott zu begegnen‘ [Alma 34:32]. Und wenn die widerspenstigen Kinder nicht in diesem Leben umkehren, ist es dann möglich, dass die Bande der Siegelung so stark sind, dass sie doch noch umkehren können? Im Buch Lehre und Bündnisse steht: ‚Die Toten, die umkehren, werden erlöst werden, indem sie den Verordnungen des Hauses Gottes gehorsam sind, und werden, sobald sie die Strafe für ihre Übertretungen bezahlt haben und reingewaschen sind, gemäß ihren Werken einen Lohn empfangen; denn sie sind Erben der Errettung.‘ [LuB 138:58,59.]

    Wir wissen, dass der verlorene Sohn sein Erbe verschleudert hatte und nichts mehr übrig war, als er ins Haus seines Vaters zurückkehrte. Dort wurde er in der Familie wieder willkommen geheißen, aber sein Erbe war fort [siehe Lukas 15:11-32]. Die Barmherzigkeit beraubt die Gerechtigkeit nicht, und die Siegelung der glaubenstreuen Eltern kann nur dann auf die widerspenstigen Kinder Anspruch erheben, wenn sie umkehren, sodass das Sühnopfer Christi für sie wirksam wird. Umkehrwillige Kinder werden Errettung und alles, was damit einhergeht, erlangen, aber zur Erhöhung gehört noch viel mehr. Man muss sie sich voll und ganz verdienen. Die Frage, wer erhöht wird, müssen wir dem Herrn und seiner Barmherzigkeit überlassen.

    Es gibt nur sehr wenige, deren Rebellion und böses Tun so schlimm sind, dass ‚ihre Sünden ihnen alle Kraft zur Umkehr geraubt haben‘7. Auch dieses Urteil müssen wir dem Herrn überlassen. Er sagt uns: ‚Ich, der Herr, vergebe, wem ich vergeben will, aber von euch wird verlangt, dass ihr allen Menschen vergebt.‘ [LuB 64:10.]

    Vielleicht können wir in diesem Leben gar nicht völlig ermessen, wie stark das Band der Siegelung rechtschaffener Eltern an ihre Kinder ist. Es kann gut sein, dass mehr hilfreiche Kräfte am Werk sind, als wir wissen.8 Ich glaube, dass die Familie eine starke Anziehungskraft ausübt und der Einfluss unserer geliebten Vorfahren auch von jenseits des Schleiers her fortbesteht.“9

    Präsident Fausts maßgebliche Aussage fasst alles zusammen, was wir über rechtschaffene Eltern und abgeirrte Kinder wissen und was wir nicht wissen. Der Einfluss von Eltern, die ihre Bündnisse treu halten und die Gebote befolgen, kann wahrhaftig eine entscheidende Wirkung auf Kinder haben, die vom Weg abgeirrt sind, da durch ihren Einfluss „die Greifarme der göttlichen Vorsehung“ sich ausstrecken. Wie dies vonstattengeht, ist uns noch nicht gänzlich offenbart worden und wir können es nicht voll und ganz erfassen. Wir wissen jedoch, dass der Einfluss rechtschaffener Eltern 1.) nicht die erlösende und stärkende Macht des Sühnopfers Jesu Christi ersetzt, auf die jeder Einzelne angewiesen ist, 2.) niemanden von den Folgen entbindet, die sich daraus ergeben, dass die Entscheidungsfreiheit nicht auf rechtschaffene Weise ausgeübt wird, und 3.) niemandem die Verantwortung abnimmt, „für sich selbst zu handeln und … nicht auf sich einwirken [zu] lassen“ (2 Nephi 2:26).

    Glaubenstreue Eltern finden die Kraft zum Ausharren vielleicht darin, dass sie dem Beispiel anderer rechtschaffener Eltern folgen, die ungehorsame Kinder hatten. Vater Lehi im Buch Mormon redete seinen widerspenstigen Söhnen immer wieder zu, sich dem Herrn zuzuwenden. Lehi „sprach … zu Laman, nämlich: O dass du wärest wie dieser Fluss und beständig zur Quelle aller Rechtschaffenheit eiltest!

    Und auch zu Lemuel sprach er: O dass du wärest wie dieses Tal, fest und standhaft und unverrückbar im Halten der Gebote des Herrn!

    Nun redete er das wegen der Halsstarrigkeit Lamans und Lemuels; denn siehe, sie murrten in vielem gegen ihren Vater.“ (1 Nephi 2:9-11.)

    Später, kurz bevor Lehi das Erdenleben hinter sich ließ, bat er seine widerspenstigen Söhne eindringlich, auf seine Worte zu hören (siehe 2 Nephi 1:12):

    „Erwacht! Und erhebt euch aus dem Staub, und hört die Worte eines zitternden Vaters, dessen Gebeine ihr bald in das kalte und stille Grab niederlegen müsst …

    Und ich wünsche, dass ihr daran denkt, die Satzungen und Richtersprüche des Herrn zu beachten; siehe, dies war von Anfang an die Besorgnis meiner Seele.

    Von Zeit zu Zeit war mir das Herz von Sorge bedrückt; denn ich fürchtete, der Herr, euer Gott, würde wegen eurer Herzenshärte in der Fülle seines Grimms über euch kommen, sodass ihr abgeschnitten und für immer vernichtet würdet …

    O meine Söhne, dass dies nicht über euch komme, sondern dass ihr ein erwähltes und ein vom Herrn begünstigtes Volk sein möget. Aber siehe, sein Wille geschehe; denn seine Wege sind immerdar Rechtschaffenheit.“ (2 Nephi 1:14,16,17,19.)

    Ein Engel des Herrn erschien dem aufrührerischen Alma dem Jüngeren und verkündete: „Siehe, der Herr hat die Gebete seines Volkes vernommen, ebenso auch die Gebete seines Knechtes Alma, der dein Vater ist; denn er hat mit viel Glauben für dich gebetet, damit du zur Erkenntnis der Wahrheit gebracht würdest; darum bin ich nun zu diesem Zweck gekommen, dich von der Macht und Vollmacht Gottes zu überzeugen, damit die Gebete seiner Knechte gemäß ihrem Glauben erhört würden.“ (Mosia 27:14.)

    Dieses außergewöhnliche Ereignis war zumindest zum Teil auf die Gebete Almas zurückzuführen – den der Engel zweimal als Knecht Gottes bezeichnete. Glaubenstreue Eltern können also die Mächte des Himmels anrufen, Einfluss auf ihre Kinder zu nehmen. Dennoch handeln die Kinder für sich selbst, und sie treffen letztlich die Entscheidung, ob sie umkehren. Alma der Jüngere kehrte von seinen Sünden um und wurde aus dem Geist geboren (siehe Mosia 27:24) – was alle Eltern, deren Kinder vom Weg abgekommen sind, von ganzem Herzen ersehnen.

    Wenn Eltern geduldig sind und ihrem Kind beständig zeigen, dass sie es lieben, und beharrlich ein lebendiges Beispiel der Nachfolge Jesu Christi geben, lehren sie auf wirksame Weise Gottes Plan des Glücklichseins. Die Standhaftigkeit der Eltern gibt machtvoll Zeugnis von der erlösenden und stärkenden Macht des Sühnopfers Jesu und ist für Kinder, die vom Weg abgeirrt sind, ein Ansporn, mit neuen Augen zu sehen und mit neuen Ohren zu hören (siehe Matthäus 13:43).

    Im Einklang mit den Lehren des Heilands zu handeln bringt geistige Kraft in unser Leben – die Kraft zu hören und zu beachten, die Kraft zu erkennen und zu unterscheiden, und die Kraft, ausdauernd zu sein. Als ein ergebener Jünger Jesu zu leben ist die beste und einzige Antwort auf jede Frage und Herausforderung.

    Anmerkungen

    1. Siehe Joseph Smith, Lehren des Propheten Joseph Smith, Hg. Joseph Fielding Smith, 1938, Seite 321; Joseph Smith, zitiert in History of the Church, 5:530; Brigham Young, zitiert in Journal of Discourses, 11:215; Lorenzo Snow, zitiert in Brian H. Stuy, Hg., Collected Discourses, 5 Bände, 1987–1992, 3:364; Joseph Fielding Smith, zitiert in Doctrines of Salvation: Sermons and Writings of Joseph Fielding Smith, Hg. Bruce R. McConkie, 3 Bände, 1954–1956, 2:90f., 179, 182f.; Bruce R. McConkie, Mormon Doctrine, 2. Auflage, 1979, Seite 685; Spencer W. Kimball, „Ocean Currents and Family Influences“, Ensign, November 1974, Seite 111f.; Howard W. Hunter, „Eltern und Kinder“, Der Stern, April 1984, Seite 121; Boyd K. Packer, „Unsere moralische Umwelt“, Der Stern, Juli 1992, Seite 61; Russell M. Nelson, „Das Tor des Todes“, Der Stern, Juli 1992, Seite 67; Gordon B. Hinckley, zitiert in „Prophet Returns to ‚Beloved England‘“, Church News, 2. September 1995, Seite 4; Boyd K. Packer, „Fürchtet euch nicht“, Liahona, Mai 2004, Seite 77; Robert D. Hales, „Mit allem Gefühl eines liebevollen Vaters – eine Botschaft der Hoffnung an die Familie“, Liahona, Mai 2004, Seite 88

    2. Joseph Smith, Lehren des Propheten Joseph Smith, Hg. Joseph Fielding Smith, Seite 327

    3. Orson F. Whitney, Frühjahrs-Generalkonferenz 1929

    4. Joseph Smith, The Words of Joseph Smith, Hg. Andrew F. Ehat und Lyndon W. Cook, 1980, Seite 241; Hervorhebung hinzugefügt; siehe auch Seite 300

    5. Diese Schriftstellen verdeutlichen den Grundsatz, dass die Menschen Handelnde sind, die mit sittlicher Entscheidungsfreiheit gesegnet sind. Sie können Gebrauch davon machen und schulden Gott Rechenschaft über ihre Taten. Die Liste ist nicht als vollständig anzusehen: 2 Korinther 5:9,10; Galater 6:7-9; Mosia 4:30; 7:30-33; Alma 12:12-14; 33-35; 34:13-17; 42:24-30; Lehre und Bündnisse 6:33,34; 101:78; Mose 7:32,33

    6. Orson F. Whitney, Frühjahrs-Generalkonferenz 1929

    7. Alonzo A. Hinckley, Herbst-Generalkonferenz 1919

    8. Siehe John K. Carmack, „Wenn unsere Kinder irregehen“, Der Stern, März 1999, Seite 32

    9. James E. Faust, „Der Hirt liebt auch die Verirrten von Herzen“, Liahona, Juni 2013, Seite 17ff.