2010
    Die Erneuerung der Bündnisse durch das Abendmahl
    Fußnoten
    Theme

    Besuchslehrbotschaft

    Die Erneuerung der Bündnisse durch das Abendmahl

    Bringen Sie den Schwestern, die Sie besuchen, die Schriftstellen und Aussagen nahe, die ihnen voraussichtlich weiterhelfen. Bei Bedarf können Sie auch andere Grundsätze ansprechen. Geben Sie Zeugnis von der Lehre. Bitten Sie die Schwestern, auch über eigene Gedanken und Erkenntnisse zu berichten.

    Jesus Christus hat das Abendmahl eingeführt

    „Jesus [nahm] Brot, segnete und brach es, gab es seinen Aposteln und sagte: ‚Nehmt und esst; dies ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!‘ (Matthäus 26:26; Lukas 22:19.) Ebenso nahm er den Kelch mit Wein – der Wein war traditionsgemäß mit Wasser verdünnt –, sprach das Dankgebet dafür und gab ihn denen, die um ihn versammelt waren. Er sagte dabei: ‚Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das … vergossen wird zur Vergebung der Sünden. … Tut dies zu meinem Gedächtnis.‘ …

    Seit dieser Begebenheit in einem Obergeschoss, unmittelbar vor Getsemani und Golgota, haben die Kinder der Verheißung immer in dem Bund gestanden, des Sühnopfers Christi auf diese neue, höhere, heiligere und persönliche Weise zu gedenken.“1

    Elder Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel

    Wir erneuern unsere Taufbündnisse durch das Abendmahl

    „Bei der Taufe nehmen wir den heiligen Namen Jesu Christi auf uns. Das ist eine der bedeutsamsten Erfahrungen des Lebens. …

    Wenn wir allwöchentlich in der Abendmahlsversammlung den Taufbund erneuern, versprechen wir, an das Sühnopfer unseres Erretters zu denken. Wir versprechen, das zu tun, was auch der Erretter getan hat, nämlich dem Vater gehorsam zu sein und seine Gebote immer zu halten. Der Segen hierfür besteht darin, dass sein Geist immer mit uns ist.“2

    Elder Robert D. Hales vom Kollegium der Zwölf Apostel

    „Ich [war] mit einem achtjährigen Mädchen am Tag seiner Taufe zusammen. Am Ende des Tages sagte es voll Zuversicht: ‚Ich bin schon einen ganzen Tag lang getauft und habe seitdem noch nicht einmal gesündigt!‘ Aber der perfekte Tag dauerte nicht ewig, und ich bin sicher, dass es inzwischen wie wir alle lernt, dass wir, so sehr wir uns auch bemühen, nicht immer jede heikle Situation und jede falsche Entscheidung vermeiden. …

     Es ist nicht möglich, ganz allein eine wirkliche Änderung zu vollziehen. Unsere eigene Willenskraft und unsere guten Absichten reichen nicht aus. Wenn wir Fehler machen oder schlechte Entscheidungen treffen, brauchen wir die Hilfe des Erretters, um auf den Weg zurückzukommen. Wir nehmen jede Woche vom Abendmahl, um unseren Glauben zu zeigen, dass er die Macht hat, uns zu ändern. Wir bekennen unsere Sünden und versprechen, von ihnen zu lassen.“3

    Julie B. Beck, FHV-Präsidentin

    Foto von Jerry Garns