2000–2009
Danksagung
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Danksagung

Ich spreche eine Bitte aus: Möge jeder Einzelne sich bemühen, dem Herrn näher zu kommen und sich öfter und mit größerem Glauben mit ihm zu beraten.

Meine lieben Brüder und Schwestern, wir haben viel gehört. Jetzt müssen wir uns an die Arbeit machen. Wie dankbar müssen wir doch für diese wunderbare Konferenz sein. Wir sind ohne irgendeine Störung in Frieden zusammengekommen. Wir haben viel über die wunderbaren Segnungen des Herrn nachgedacht. Unsere Wertschätzung für die außerordentlichen Segnungen, die wir durch das Evangelium empfangen, wurde sehr gestärkt. Während wir den Zeugnissen der Sprecher zugehört haben, wurde unser eigenes Zeugnis von der Wahrheit erneut angefacht zu einer hellen und großen Flamme. Ich hoffe, dass jeder, der an dieser großartigen Konferenz teilgenommen hat, zum Guten bewegt worden ist, dass wir alle aufgrund der gemeinsamen Erfahrungen der letzten beiden Tage bessere Menschen geworden sind. Ich kann von mir selbst sagen, dass ich mich dem Herrn näher fühle. Ich hoffe, dass Sie das auch erlebt haben. Mein Wunsch, seine Gebote zu halten, nach seinen Lehren zu leben und mit ihm durch das Gebet in Verbindung zu treten, ist stärker geworden. Dadurch bewahre ich meine Beziehung zu ihm, der mein Vater und mein Gott ist.

Und so spreche ich am Schluss dieser großen Versammlung von Heiligen der Letzten Tage eine Bitte aus: Möge jeder Einzelne sich bemühen, dem Herrn näher zu kommen und sich öfter und mit größerem Glauben mit ihm zu beraten.

Väter und Mütter, beten Sie für Ihre Kinder. Beten Sie darum, dass sie vor dem Bösen der Welt bewahrt bleiben. Beten Sie darum, dass sie an Glauben und Erkenntnis zunehmen mögen. Beten Sie dafür, dass sie zu einem Leben geführt werden, das lohnend und gut ist. Ehemänner, beten Sie für Ihre Frau. Sagen Sie dem Herrn, dass Sie für sie dankbar sind und flehen Sie ihn um ihretwillen an. Ehefrauen, beten Sie für Ihren Mann. Viele gehen einen sehr schweren Weg und begegnen unzähligen Problemen und großen Verwicklungen. Bitten Sie den Allmächtigen darum, er möge Ihren Mann führen, segnen, beschützen und in seinem rechtschaffenen Bestreben inspirieren.

Beten Sie um Frieden auf Erden, damit der Allmächtige, der das Universum regiert, seine Hand ausstrecken und seinen Geist über die Menschen ausgießen möge, damit die Nationen nicht gegeneinander wüten. Beten Sie wegen des Wetters. In einem Gebiet gibt es Überschwemmungen, im anderen Dürre. Ich bin davon überzeugt: Wenn nur genug Gebete um Regen für den Boden zum Himmel aufsteigen, dann wird der Herr diese Gebete um der Rechtschaffenen willen erhören.

Im Jahre 1969 war ich in Südamerika. Ich flog von Argentinien nach Santiago in Chile. In den Anden herrschte Trockenheit. Es lag kein Schnee. Das Gras war verbrannt. Chile wurde von einer vernichtenden Dürre heimgesucht.

Die Menschen beteten um Regen.

Während dieses Besuchs weihten wir zwei neue Gebäude. In beiden Weihungsgottesdiensten baten wir den Herrn um Regen für dieses Land. Viele, die in diesen Versammlungen anwesend waren, können bezeugen, dass sich die Himmel öffneten und es so ausgiebig regnete, dass die Menschen den Herrn darum baten, den Regen versiegen zu lassen.

Beten Sie um Weisheit und Verständnis, wenn Sie die schwierigen Stunden Ihres Lebens durchleben. Wenn Sie entschlossen sind, etwas Törichtes und Unüberlegtes zu tun, wird der Herr Sie wohl nicht davon abhalten. Aber wenn Sie nach seiner Weisheit trachten und dem Rat der Eingebungen, die Sie erhalten, folgen, werden Sie gewiss gesegnet sein.

Wir wollen ein gebeterfülltes Volk sein. Erziehen wir unsere Kinder in der Zucht und Weisung des Herrn (siehe Enos 1:1). Mögen die Segnungen des Himmels verdientermaßen auf Ihnen ruhen. In Deuteronomium steht: „Und nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir außer dem einen: dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, indem du auf allen seinen Wegen gehst, ihn liebst, und dem Herrn, deinem Gott, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dienst.“ (Deuteronomium 10:12.)

Vertrauen Sie darauf, Brüder und Schwestern: „Der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.“ (Felix Mendelssohn, Elias.)

Möge der Segen des Himmels auf Ihnen ruhen, darum bitte ich demütig und bringe Ihnen meine Liebe zum Ausdruck. Ich danke Ihnen, dass Sie so freundlich zu mir sind und dass Sie so treu und kraftvoll das Werk des Allmächtigen voranbringen. Im Namen des Herrn, Jesus Christus. Amen.