Oktober

Ich will allen Kindern Gottes vom Evangelium erzählen

Anleitung für das Miteinander 2018: Ich bin ein Kind Gottes


Ergänzen Sie die folgenden Anregungen um eigene Ideen. Planen Sie für jede Woche, wie Sie 1.) den Grundsatz vorstellen, 2.) ihn so verdeutlichen, dass die Kinder ihn verstehen, und 3.) den Kindern helfen, ihn auch anzuwenden. Fragen Sie sich: „Was sollen die Kinder tun, um zu lernen, und wie kann ich ihnen helfen, den Geist zu verspüren?“

1. Woche: Wenn ich nach dem Evangelium lebe, kann ich jetzt schon ein Missionar sein.

Stellen Sie den Grundsatz vor und fördern Sie das Verständnis (Geschichte): Zeigen Sie ein Bild von Missionaren. Fragen Sie die Kinder, was Missionare tun. Erzählen Sie die folgende Geschichte oder eine aus dem Liahona: „Einmal klingelten zwei Missionare an einer Tür. Eine Frau namens Jansen öffnete die Tür. Die Missionare sagten ihr, sie kämen von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Frau Jansen bat die Missionare herein und sagte ihnen, sie würde gern mehr über die Kirche erfahren. … Frau Jansen erzählte den Missionaren, dass sie einmal Nachbarn hatte, die Mitglieder der Kirche waren. Sie sagte, die Kinder der Familie seien immer freundlich und höflich gewesen. Sie waren nie gemein zu anderen gewesen und hatten das Eigentum anderer geachtet. Frau Jansen sagte, sie würde gern mehr über eine Kirche erfahren, die ihre Kinder lehrte, so nette Nachbarn zu sein.“ (Primarvereinigung 2, Seite 52.) Fragen Sie: „Inwiefern waren diese Nachbarskinder von Frau Jansen Missionare?“ Erklären Sie: Immer wenn wir nach dem Evangelium leben, sind wir Missionare. Die Kinder sollen mit Ihnen zusammen sagen: „Wenn ich nach dem Evangelium lebe, kann ich jetzt schon ein Missionar sein.“ Betonen Sie dabei das Wort jetzt.

2. Woche: Wenn ich nach dem Evangelium lebe, kann ich jetzt schon ein Missionar sein.

Fördern Sie das Verständnis (Lied und Gespräch über Evangeliumsgrundsätze): Basteln Sie 13 Karten, auf denen je ein Grundsatz aus den „Evangeliumsrichtlinien“ steht (siehe „Miteinander: Haltet die Gebote“, Liahona, Juni 2006, Seite KL4). Verteilen Sie einige Karten an die Kinder. Sie sollen sie weitergeben, während alle zusammen das Lied „Ich wär so gern schon heut ein Missionar“ (LfK, Seite 90) singen. Wenn das Lied zu Ende ist, soll jedes Kind, das gerade eine Karte in der Hand hält, den Grundsatz vorlesen und dann sagen, wie dieser Grundsatz ihm hilft, schon jetzt ein Missionar zu sein. Wiederholen Sie dies mehrmals mit verschiedenen Karten.

Primary

Ein Lied über eine Evangeliumslehre zu singen, hilft den Kindern, diese Lehre besser zu verstehen und zu verinnerlichen. Kinder lernen auch gut dadurch, dass sie Anschauungsmaterial zum Lied sehen oder in Verbindung mit der Musik Tätigkeiten ausführen.

Regen Sie zur Anwendung an (Ziele setzen): Jedes Kind soll sich einen Evangeliumsgrundsatz aussuchen und in der kommenden Woche versuchen, besser danach zu leben. Es soll den Grundsatz auf ein Blatt Papier schreiben oder ein Bild davon malen und das Blatt jeden Tag anschauen, damit es sich an sein Ziel erinnert. Am nächsten Sonntag soll es in der PV berichten, wie es ihm mit seinen guten Vorsätzen ergangen ist.

3. Woche: Ich kann mit meiner Familie und meinen Freunden über das Evangelium sprechen.

Stellen Sie den Grundsatz vor (Geschichte): Lesen Sie vor der PV die Konferenzansprache von Elder Robert C. Oaks vom Oktober 2000, „Anderen vom Evangelium erzählen“ (Liahona, Januar 2001, Seite 95ff.). Erzählen Sie den Kindern die Geschichte vom Orangensaft. Erklären Sie, dass das Evangelium weitaus süßer als Orangensaft ist und dass wir anderen davon erzählen sollen. Die Kinder sollen aufsagen: „Ich kann mit meiner Familie und meinen Freunden über das Evangelium sprechen.“

Fördern Sie das Verständnis (Gastsprecher): Bitten Sie einen Missionar oder zurückgekehrten Missionar, darüber zu sprechen, wie Kinder mit anderen über das Evangelium sprechen können (etwa indem sie ein gutes Beispiel geben, Freunde zur PV einladen oder Zeugnis geben), und inwiefern ihre Bemühungen, das Evangelium zu verkünden, dem Vater im Himmel und den Missionaren helfen.

Regen Sie zur Anwendung an (Geschichte und Gedankenaustausch): Erinnern Sie die Kinder daran, dass sie schon jetzt Missionare sein können. Berichten Sie davon, wie Sie oder ein Bekannter jemandem vom Evangelium erzählt hat. Die Kinder sollen nacheinander aufstehen und jeweils ein Wort des Satzes „Ich kann mit anderen über das Evangelium sprechen“ sagen. Das Kind, das beim Wort „Evangelium“ an der Reihe ist, soll eine Möglichkeit nennen, wie es daheim oder im Freundeskreis über das Evangelium sprechen kann. Wiederholen Sie dies, solange es die Zeit erlaubt.

4. Woche: Mein Zeugnis wird gestärkt, wenn ich mit anderen über das Evangelium spreche.

Conceptual photography

Anschauungsunterricht fördert das Interesse und richtet die Aufmerksamkeit der Kinder auf den jeweiligen Evangeliumsgrundsatz.

Stellen Sie den Grundsatz vor (Anschauungsunterricht): Füllen Sie einen durchsichtigen Behälter mit Wasser. Erklären Sie: Jedes Mal, wenn wir jemandem am Evangelium teilhaben lassen, wächst auch unser eigenes Zeugnis. Geben Sie einen Tropfen Lebensmittelfarbe in das Gefäß. Nennen Sie einige Beispiele, wie wir anderen vom Evangelium erzählen können. Fügen Sie jedes Mal einen weiteren Tropfen der gleichen Lebensmittelfarbe hinzu. Betonen Sie: Genau wie die Farbe mit jedem Tropfen Lebensmittelfarbe intensiver wird, wächst auch unser Zeugnis jedes Mal, wenn wir mit anderen über das Evangelium sprechen.

I will follow Jesus Christ footsteps

Fördern Sie das Verständnis (Zeugnisse besprechen): Legen Sie in eine Tasche: ein Bild von Jesus Christus, ein Bild von Joseph Smith, ein Bild vom heutigen Propheten, ein Buch Mormon und die Worte „wahre Kirche“. Schreiben Sie das Wort Zeugnis an die Tafel und fragen Sie die Kinder, was ein Zeugnis ist. Besprechen Sie ihre Antworten. Erzählen Sie die folgende Geschichte: „Ein Mädchen hatte Angst davor, Zeugnis zu geben, weil es sich seines Zeugnisses nicht sicher war. Es wusste jedoch, dass es wichtig war, und deshalb stand es eines Tages tapfer auf und gab Zeugnis und nannte dabei fünf Sachen, an die es glaubte. Als es fertig war, hatte es ein gutes Gefühl und wusste, dass sein Zeugnis dadurch stärker geworden war.“ Die Kinder sollen die fünf Sachen, von denen das Mädchen ein Zeugnis hatte, herausfinden. Lassen Sie sie dazu die Gegenstände aus der Tasche holen, die Sie vorbereitet haben. Besprechen Sie jeden Gegenstand und stellen Sie ihn vorne im Raum auf.

Regen Sie zur Anwendung an (Beispiele nennen): Jedes Kind darf ein Beispiel nennen, wie es anderen Menschen das Evangelium näherbringen kann. Geben Sie jedes Mal, wenn ein Kind etwas aufzählt, einen Tropfen Lebensmittelfarbe in das Gefäß. Auf diese Weise wird deutlich, wie unser Zeugnis stärker wird, wenn wir unseren Mitmenschen das Evangelium näherbringen. (Wenn Sie eine große PV haben, können Sie dies in Gruppen tun, damit jedes Kind an die Reihe kommt.)