Oktober

Alle können die Segnungen des Priestertums empfangen

Anleitung für das Miteinander 2017: Wähle das Rechte


Ergänzen Sie die folgenden Anregungen um eigene Ideen. Planen Sie für jede Woche, wie Sie 1.) den Grundsatz vorstellen, 2.) ihn so verdeutlichen, dass die Kinder ihn verstehen, und 3.) den Kindern helfen, ihn auch anzuwenden. Fragen Sie sich: „Was sollen die Kinder tun, um zu lernen, und wie kann ich ihnen helfen, den Geist zu verspüren?“

1. Woche: Würdige Junge Männer empfangen das Priestertum, wenn sie 12 Jahre alt sind

Stellen Sie den Grundsatz vor (Bild): Zeigen Sie ein Bild von Jesus Christus, wie er das Abendmahl einführt. Erklären Sie den Kindern, dass Jesus seinen Aposteln und seinen Jüngern im Buch Mormon das Abendmahl gab und sie aufforderte, weiterhin das Abendmahl zu segnen und auszuteilen, wenn er nicht mehr bei ihnen war. Lesen Sie gemeinsam 3 Nephi 18:5,6. Stellen Sie Fragen wie: Wer segnet heute das Abendmahl? Wer teilt es aus? Welche Macht braucht jemand, um das Abendmahl segnen oder austeilen zu können?

Fördern Sie das Verständnis (den Grundsatz besprechen): Erklären Sie, dass das Priestertum die Macht Gottes ist, den Menschen auf der Erde zu dienen und sie zu segnen. In unserer Zeit hat Jesus Christus erklärt, dass jeder Mann, der zwei Bedingungen erfüllt, das Priestertum empfangen kann. Er muss ein bestimmtes Alter haben. Bitten Sie die Kinder, aufzustehen, wenn sie das Alter hören, das ein Junge haben muss, damit er das Priestertum empfangen kann. Zählen Sie langsam von eins bis zwölf. Sagen Sie den Kindern, dass die zweite Bedingung darin besteht, dass der Junge würdig sein muss. Erklären Sie, was es bedeutet, würdig zu sein. Weisen Sie darauf hin, dass sowohl Jungen als auch Mädchen das Plakat „Meine Evangeliumsrichtlinien“ verwenden können, um zu wissen, wie man würdig lebt.

Regen Sie zur Anwendung an (Richtlinien pantomimisch darstellen): Teilen Sie die Kinder in Gruppen auf. Weisen Sie jeder Gruppe eine Richtlinie von dem Plakat „Meine Evangeliumsrichtlinien“ zu. Jede Gruppe darf überlegen, wie sie ihre Richtlinie auf ganz einfache Weise pantomimisch darstellen kann. Rufen Sie ein paar Wörter, die eine Richtlinie beschreiben. Die entsprechende Gruppe soll aufstehen und ihre Richtlinie darstellen. Fahren Sie fort, bis alle Gruppen an der Reihe waren. Erklären Sie, dass diese Richtlinien dazu beitragen, dass ein Junge würdig bleibt, das Priestertum zu tragen und heilige Handlungen des Priestertums zu empfangen, und dass ein Mädchen würdig bleibt, heilige Handlungen des Priestertums wie die Taufe und die Tempelverordnungen zu empfangen.

2. Woche: Wir empfangen die errettenden heiligen Handlungen durch das Priestertum

Primary

Anschauungsunterricht eignet sich dafür, das Interesse der Kinder zu wecken, ihre Aufmerksamkeit zu fesseln oder einen Evangeliumsgrundsatz vorzustellen.

Stellen Sie den Grundsatz vor (Anschauungsunterricht): Lassen Sie ein Kind einen aufgespannten Regenschirm halten. Andere Kinder sollen sich darunterstellen. Vergleichen Sie den Schirm mit dem Priestertum. Weisen Sie darauf hin, dass alle Kinder unter dem Schirm bei Regen trocken bleiben würden, nicht nur derjenige, der den Schirm hält. Gott hat – durch sein Priestertum – den Weg dafür bereitet, dass alle seine Kinder gesegnet werden können. Durch das Priestertum empfangen wir die errettenden heiligen Handlungen, die es uns ermöglichen, zu Gott zurückzukehren und wieder bei ihm zu leben.

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Fördern Sie das Verständnis (Puzzles): Schreiben Sie die folgenden Verordnungen jeweils auf ein Blatt: Taufe, Konfirmierung, Ordinierung zum Priestertum (für Männer), Endowment im Tempel und Siegelung im Tempel. Schneiden Sie jedes Blatt in mehrere Puzzleteile. Erklären Sie kurz, was eine heilige Handlung ist (eine heilige Zeremonie mit geistiger Bedeutung), und sagen Sie den Kindern, dass wir bestimmte heilige Handlungen des Priestertums brauchen, um zum Vater im Himmel zurückzukehren und bei ihm zu leben können. Zeichnen Sie fünf Stufen an die Tafel und bringen Sie ganz oben ein Bild von Jesus an. Teilen Sie die Kinder in fünf Gruppen auf, und geben Sie jeder Gruppe ein Puzzle. Bitten Sie sie, das Puzzle zusammenzusetzen und dann den anderen PV-Kindern zu sagen, was sie über diese heilige Handlung wissen. Jede Gruppe darf dann ihr Puzzle auf der richtigen Treppenstufe an der Tafel anbringen.

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3. Woche: Ein Priestertumssegen kann mir Kraft geben

Stellen Sie den Grundsatz vor (den Grundsatz besprechen): Bitten Sie die Kinder, ihre Hände vor sich zu halten und sie zu betrachten. Fragen Sie sie, wie ihre Hände ihnen dabei helfen, zu spielen, zu arbeiten oder sich für die Kirche bereit zu machen. Lassen Sie sie die Antworten pantomimisch darstellen. Fragen Sie dann, wie man die Hände dazu benutzen kann, anderen zu helfen. Erklären Sie, dass Priestertumsträger ihre Hände benutzen können, um uns einen Segen zu geben, der uns hilft und uns Kraft gibt.

Fördern Sie das Verständnis, regen Sie zur Anwendung an (Bilder, eigene Erlebnisse): Verteilen Sie im Raum Bilder vom Abendmahl, von der Taufe, der Konfirmierung, der Kindessegnung und vom Krankensegen. Erklären Sie, was auf jedem Bild dargestellt wird. Lassen Sie jedes Kind den Umriss seiner Hände auf ein Blatt Papier zeichnen und ausschneiden. Dann dürfen sie ihren Namen auf die Papierhände schreiben. Bitten Sie sie, eine ihrer Papierhände neben ein Bild zu kleben, das einen Segen oder eine heilige Handlung zeigt, die sie schon von einem Priestertumsträger empfangen haben. Wählen Sie ein paar Hände aus, und bitten Sie die Kinder, zu erzählen, wie sie durch das Priestertum gesegnet und gestärkt wurden. Erzählen Sie aus 3 Nephi 17:11-25, wie Jesus die Kinder gesegnet hat. Bringen Sie vorne im Raum ein Bild von Jesus mit den Kindern an, und bitten Sie die Kinder, ihre zweite Papierhand neben das Bild zu kleben. Erklären Sie, dass Priestertumsträger die Macht haben, im Namen Jesu Christi zu handeln. Sie können uns segnen, wie Jesus es tun würde, wenn er hier wäre.

Primary

Wenn sich die Kinder aktiv am Unterricht beteiligen können, verinnerlichen sie den behandelten Grundsatz besser.

4. Woche: Wenn ich älter bin, kann ich in den Tempel gehen und heilige Handlungen für meine Vorfahren an mir vollziehen lassen

Stellen Sie den Grundsatz vor, fördern Sie das Verständnis (Bild ausmalen): Weisen Sie noch einmal darauf hin, dass wir bestimmte heilige Handlungen des Priestertums empfangen müssen, ehe wir zum Vater im Himmel zurückkehren und bei ihm leben können. Bitten Sie die Kinder, einige heilige Handlungen zu nennen. Erklären Sie, dass viele Menschen gestorben sind, ohne die Möglichkeit gehabt zu haben, diese heiligen Handlungen zu empfangen. Sie brauchen unsere Hilfe. Erzählen Sie von einem Ihrer Vorfahren, der gestorben ist, ohne diese heiligen Handlungen empfangen zu haben. Geben Sie jedem Kind einen aus Papier ausgeschnittenen, ganz einfach gehaltenen Umriss eines Menschen. Sie sollen sich selbst auf die eine Seite zeichnen und den Vorfahren, von dem Sie erzählt haben, auf die andere Seite. (Wenn die Kinder von einem ihrer Vorfahren wissen, dass er gestorben ist, ohne die heiligen Handlungen des Priestertums empfangen zu haben, können sie diesen Vorfahren zeichnen.) Lassen Sie sie das Thema dieser Woche aufsagen und dabei ihre Papierfigur vor sich halten. Bei dem Wort „ich“ dürfen sie das Bild zeigen, das sie selbst darstellt, bei dem Wort „Vorfahren“ das Bild vom Vorfahren.