November

Ich kann mich entscheiden, schon jetzt ein Missionar zu sein

Anleitung für das Miteinander 2017: Wähle das Rechte


Ergänzen Sie die folgenden Anregungen um eigene Ideen. Planen Sie für jede Woche, wie Sie 1.) den Grundsatz vorstellen, 2.) ihn so verdeutlichen, dass die Kinder ihn verstehen, und 3.) den Kindern helfen, ihn auch anzuwenden. Fragen Sie sich: „Was sollen die Kinder tun, um zu lernen, und wie kann ich ihnen helfen, den Geist zu verspüren?“

1. Woche: Ich kann ein Missionar sein, indem ich anderen helfe

Fördern Sie das Verständnis (Rollenspiele): Lesen Sie Matthäus 25:34-40. Erklären Sie den Kindern, dass wir, wenn wir anderen dienen, auch dem Vater im Himmel dienen (siehe Mosia 2:17). Dieser Dienst am Mitmenschen bringt uns Freude und ermöglicht es uns, wieder bei Gott zu leben. Lassen Sie ein paar Kinder im Rollenspiel darstellen, wie man seinen Mitmenschen dienen kann, etwa einem Hungrigen etwas zu essen geben, sich mit jemandem anfreunden, der einsam ist, oder einen Kranken besuchen. Die anderen Kinder dürfen raten, was dargestellt wird. Zeigen Sie den Kindern ein Bild von Missionaren. Fragen Sie, wie die Missionare Gott dienen. Erklären Sie: Wenn wir anderen helfen, sind auch wir Missionare.

Regen Sie zur Anwendung an (Spiel): Fertigen Sie ein Spielfeld an mit einem Weg aus Feldern in sechs verschiedenen Farben. Der Weg führt zu einem Bild von Jesus. Basteln Sie eine Drehscheibe mit sechs Abschnitten in den Farben, die Sie auch für das Spielfeld verwendet haben. Schreiben Sie auf jeden Abschnitt jemanden, für den die Kinder etwas tun könnten, etwa Vater oder Mutter, einen Freund oder einen Nachbarn. Ein Kind darf den Zeiger drehen und dann sagen, was es für denjenigen, auf den der Zeiger zeigt, tun könnte. Anschließend darf das Kind eine Spielfigur zum nächsten Feld mit dieser Farbe bewegen. Wiederholen Sie dies mit anderen Kindern, bis die Spielfigur den Erlöser erreicht hat. Machen Sie den Kindern noch einmal bewusst, dass wir Gott dienen, wenn wir unseren Mitmenschen dienen. Singen Sie das Lied „Wir sind glücklich beim Helfen“ (LfK, Seite 108).

Choose the Right : 2017 Outline for Sharing Time Choose the Right : 2017 Outline for Sharing Time

Das Spielfeld und die Drehscheibe gibt es unter sharingtime.lds.org.

2. Woche: Ich kann ein Missionar sein, indem ich ein gutes Vorbild bin

Stellen Sie den Grundsatz vor (Anschauungsunterricht): Errichten Sie vor Beginn der PV ein Bauwerk aus Bauklötzen und verdecken Sie es, damit die Kinder es nicht sehen können. (Wenn Sie keine Bauklötze haben, zeichnen Sie ein Bauwerk an die Tafel und verdecken es mit einem Blatt Papier.) Beschreiben Sie Ihr Bauwerk und wie Sie es gebaut haben. Geben Sie dann einigen Kindern Bauklötze, damit sie versuchen können, Ihr Bauwerk nachzubauen. Wenn sie fertig sind, decken Sie Ihr Bauwerk auf. Sprechen Sie über die Unterschiede. Bitten Sie nun die Kinder, ihr Bauwerk noch einmal zu bauen, wobei sie dieses Mal Ihr Bauwerk als Vorbild haben. Erklären Sie, dass vieles einfacher ist, wenn man ein Vorbild hat.

Primary

Nutzen Sie jede Gelegenheit, die Kinder zum Nachdenken anzuregen. Wenn die Kinder durch altersgerechte Fragen oder Aufgaben gefordert werden, lernen sie leichter.

Daniel Refusing the King's Meat and WineShadrach, Meshach and Abednego in the Fiery FurnaceDaniel in the Lion's Den

Fördern Sie das Verständnis, regen Sie zur Anwendung an (Geschichten, Lieder): Zeigen Sie Bilder und erzählen Sie kurz ein paar Geschichten aus der Schrift, in denen junge Menschen ein gutes Vorbild waren (beispielsweise Daniel und seine Freunde, die es ablehnen, den Wein des Königs zu trinken [siehe Daniel 1:5-16], Schadrach, Meschach und Abed-Nego [siehe Daniel 3:4-29] oder Daniel in der Löwengrube [siehe Daniel 6]). Zeigen Sie ein Bild von Missionaren. Fragen Sie die Kinder, inwiefern Missionare ein gutes Vorbild sind. Erklären Sie: Wenn wir ein gutes Vorbild sind, sind auch wir Missionare, weil unser Beispiel dazu beitragen kann, dass andere Menschen mehr über Jesus Christus erfahren möchten. Führen Sie Beispiele an, wie Sie einmal gesehen haben, dass Kinder in Ihrer Gemeinde oder Ihrem Zweig ein gutes Vorbild waren.

Missionaries: Elders

Singen Sie mit den Kindern das Lied „Mein Licht“ (LfK, Seite 96) und lassen Sie sie beim Singen eine Papiersonne weiterreichen. Jedes Mal, wenn das Lied unterbrochen wird, soll das Kind, das gerade die Papiersonne hat, sagen, wie es ein gutes Vorbild sein kann (beispielsweise freundlich sein, die Wahrheit sagen oder Freunde zur PV einladen).

Die Kinder dürfen dann ihre eigene Papiersonne basteln und darauf schreiben: „Ich kann ein leuchtendes Vorbild sein.“ Alle Kinder dürfen ihre Sonne hochhalten, während Sie mit ihnen eines dieser Lieder singen: „Ich bin wie ein Stern“ (LfK, Seite 84), „Ein Sonnenstrahl Jesu“ (LfK, Seite 38f.) oder „Mein Licht“ (LfK, Seite 96).

3. Woche: Ich kann mit meinen Freunden über Jesus Christus und seine Kirche sprechen

Stellen Sie den Grundsatz vor (Anschauungsunterricht): Geben Sie einem oder mehreren Kindern die Hand und spielen Sie wie im Rollenspiel, Sie würden sie einladen, in die PV zu kommen und etwas über Jesus zu erfahren. Beauftragen Sie alle, die Sie eingeladen haben, ein anderes Kind einzuladen, bis alle Kinder eingeladen worden sind. Erklären Sie, dass der Herr möchte, dass wir alle Missionare sind, indem wir unseren Freunden von Jesus Christus und seiner Kirche erzählen.

Fördern Sie das Verständnis (Geschichte): Erzählen Sie die Geschichte, die Präsident Spencer W. Kimball einmal über ein PV-Kind erzählte, das ein guter Missionar war: Ein Mann im Zug fragte den Jungen über die Kirche aus. Der Junge sagte alle Glaubensartikel auf. Der Mann war so beeindruckt davon, dass der Junge so viel über seinen Glauben wusste, dass er nach Salt Lake City fuhr, um mehr über die Kirche zu erfahren (siehe Ensign, November 1975, Seite 77ff.). Sagen Sie den Kindern, dass das Auswendiglernen der Glaubensartikel uns helfen kann, jetzt schon ein Missionar zu sein.

Regen Sie zur Anwendung an (Glaubensartikel wiederholen): Bereiten Sie 13 Zettel mit den Zahlen von 1 bis 13 vor. Teilen Sie die Kinder in Gruppen auf. Lassen Sie jede Gruppe einen Zettel ziehen. Die Kinder in der Gruppe sollen gemeinsam den entsprechenden Glaubensartikel lernen. Wenn die Gruppen fertig sind, dürfen sie ihren Glaubensartikel vor den anderen Kindern aufsagen und dann einen neuen Zettel ziehen. Fahren Sie damit fort, solange es die Zeit erlaubt.

4. Woche: Ich kann mich schon jetzt auf eine Vollzeitmission vorbereiten

Stellen Sie den Grundsatz vor (Anschauungsunterricht zur Missionsarbeit): Bringen Sie eine Tasche oder einen kleinen Koffer mit Gegenständen mit, die ein Vollzeitmissionar braucht, wie etwa Sonntagsschuhe, eine Krawatte und die heiligen Schriften. Bitten Sie ein paar Kinder, die Sachen aus der Tasche zu holen und sie den anderen zu zeigen. Fragen Sie die Kinder, warum diese Sachen allein nicht ausreichen, um jemand dafür bereit zu machen, ein Missionar zu sein. Lesen Sie Lehre und Bündnisse 84:62 und fordern Sie die Kinder auf, herauszufinden, was jeder Missionar sonst noch braucht (ein Zeugnis). Geben Sie Zeugnis davon, wie wichtig es ist, ein eigenes Zeugnis zu entwickeln.

Primary

Überlegen Sie, wie Sie zu Beginn einer Aktivität die Aufmerksamkeit der Kinder wecken können. Hier beispielsweise werden die Kinder gespannt sein, was aus dem Koffer hervorgeholt wird.

Fördern Sie das Verständnis (Bilder, Fragen): Erklären Sie den Kindern, was die wesentlichen Elemente eines Zeugnisses sind. Zeigen Sie passende Bilder zu diesen Elementen (dass der Vater im Himmel uns liebt, dass Jesus Christus unser Erlöser ist, dass Joseph Smith ein Prophet ist, dass die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage die wahre Kirche des Herrn ist, dass wir von einem lebenden Propheten geführt werden und anderes). Stellen Sie zu jedem Bild mehrere Fragen, beispielsweise: Wer oder was ist das? Was wisst ihr darüber? Wie könnt ihr euer Zeugnis davon stärken? Bitten Sie die Kinder, Menschen zu nennen, denen sie Zeugnis geben können. Geben Sie Zeugnis, dass das Zeugnis der Kinder wachsen wird, wenn sie anderen erzählen, was sie wissen, und dass sie sich dadurch auf eine Mission vorbereiten.