Mai

Ich wähle das Rechte, wenn ich mich taufen lasse und als Mitglied der Kirche konfirmiert werde

Anleitung für das Miteinander 2017: Wähle das Rechte

Lied: „Bei meiner Taufe“

(LfK, Seite 53)


Ergänzen Sie die folgenden Anregungen um eigene Ideen. Planen Sie für jede Woche, wie Sie 1.) den Grundsatz vorstellen, 2.) ihn so verdeutlichen, dass die Kinder ihn verstehen, und 3.) den Kindern helfen, ihn auch anzuwenden. Fragen Sie sich: „Was sollen die Kinder tun, um zu lernen, und wie kann ich ihnen helfen, den Geist zu verspüren?“

1. Woche: Wenn ich umkehre, wird mir vergeben

Fördern Sie das Verständnis (Anschauungsunterricht): Geben Sie jedem Kind einen Kieselstein. Fordern Sie die Kinder auf, den Kieselstein in ihren Schuh zu legen. Dann sollen sie aufstehen und umhergehen. Fragen Sie die Kinder, was für ein Gefühl es ist, mit einem Kieselstein im Schuh zu laufen. Fragen Sie, wie man die Sünde mit dem Kieselstein vergleichen könnte. (Man fühlt sich nicht gut; man ist unglücklich.) Die Kinder sollen nun den Kieselstein wieder herausholen. Fragen Sie sie, wie man Umkehr und Vergebung vom Vater im Himmel damit vergleichen kann, dass man den Kieselstein wieder aus dem Schuh entfernt. Erklären Sie, dass wir durch Jesus Christus umkehren und Vergebung für unsere Sünden erlangen können. Geben Sie Zeugnis, dass die Umkehr eine wunderbare Segnung vom Vater im Himmel ist, die uns große Freude bringt.

2. Woche: Wenn ich mich taufen und konfirmieren lasse, folge ich dem Beispiel Jesu

Fördern Sie das Verständnis (Gedächtnisspiel, Schriftstellen): Zeigen Sie ein Bild von Johannes dem Täufer, wie er Jesus tauft, und ein Bild von einem Kind, das getauft wird. Die Kinder dürfen die Bilder 20 Sekunden lang anschauen. Verdecken Sie dann die Bilder und bitten Sie die Kinder, so viel wie möglich zu nennen, was auf beiden Bildern gleich war. Vielleicht wollen Sie die Antworten an die Tafel schreiben.

John the Baptist Baptizing JesusBaptism

Bitten Sie die Kinder, Lehre und Bündnisse 20:72-74 zu lesen und herauszufinden, wer taufen darf und wie die Taufe durchgeführt werden soll. Lassen Sie die Kinder berichten, was sie herausgefunden haben. Betonen Sie, dass der Täufer Priestertumsvollmacht braucht und der Täufling vollständig untergetaucht werden muss. Zeigen Sie den Kindern die Bilder noch einmal. Heben Sie hervor, dass beide, Jesus und das Kind, durch Untertauchen getauft werden, und zwar von jemandem, der Priestertumsvollmacht hat.

Regen Sie zur Anwendung an (Ausmalbild, Lied): Kopieren Sie für jedes Kind das Bild auf Seite 111 im Leitfaden für den Kindergarten Seht eure Kleinen! zum Ausmalen. Singen Sie das Lied „Taufe“ (LfK, Seite 54). Legen Sie den Kindern ans Herz, sich wie Jesus taufen zu lassen. Bitten Sie ein Kind, das vor kurzem getauft wurde, den anderen Kindern von seiner Taufe zu erzählen.

Choose the Right : 2017 Outline for Sharing Time

Den Leitfaden für den Kindergarten gibt es unter sharingtime.lds.org

3. Woche: Der Heilige Geist kann mir helfen

Stellen Sie den Grundsatz vor (Anschauungsunterricht): Ein Kind soll sich an die Tür stellen. Verbinden Sie ihm die Augen. Es soll versuchen, ohne jede Hilfe seinen Stuhl wiederzufinden und sich hinzusetzen. Wiederholen Sie das Ganze, aber diesmal soll ein anderes Kind das Kind mit den verbundenen Augen am Arm führen und ihm den Weg zeigen. Besprechen Sie mit den Kindern, warum es für das Kind beim zweiten Mal leichter war, den Stuhl zu finden. Erklären Sie, dass der Heilige Geist uns helfen kann, indem er uns Führung für unser Leben gibt. Lassen Sie die Kinder sagen: „Der Heilige Geist kann mir helfen.“

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Wenn Kinder selbst etwas vorführen dürfen, bleiben sie aufmerksam. So wird das Lernen gefördert.

Fördern Sie das Verständnis (Lied, Memoryspiel): Schreiben Sie das Wort helfen an die Tafel. Singen Sie das Lied „Der Heilige Geist“ (LfK, Seite 56). Lassen Sie die Kinder aufzählen, was in dem Lied darüber ausgesagt wird, wie der Heilige Geist uns hilft.

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Das WdR-Logo gibt es unter sharingtime.lds.org

Bereiten Sie vor Beginn der PV vor: zehn Blatt Papier mit dem WdR-Schild auf der Vorderseite und jeweils einem der folgenden fünf Sätze auf der Rückseite. Die Sätze beschreiben, wie der Heilige Geist uns hilft: Der Heilige Geist tröstet uns. Der Heilige Geist gibt Zeugnis von Jesus Christus. Der Heilige Geist lehrt uns. Der Heilige Geist sagt uns, was wir tun sollen und was nicht. Der Heilige Geist hilft uns, Gutes zu tun. (Jeder Satz steht auf zwei Blättern.) Bringen Sie die Blätter in willkürlicher Reihenfolge so an der Tafel an, dass die WdR-Schilde zu sehen sind. Bitten Sie ein Kind, ein Blatt umzudrehen. Sagen Sie gemeinsam auf, was auf der Rückseite steht. Ein zweites Kind darf nun ein anderes Blatt umdrehen. Es versucht, den gleichen Satz aufzudecken. Sagen Sie gemeinsam auf, was auf der Rückseite steht. Wenn es der gleiche Satz ist, nehmen Sie beide Blätter von der Tafel. Wenn nicht, drehen Sie sie wieder um. Das Spiel ist beendet, wenn alle Paare gefunden sind.

Regen Sie zur Anwendung an (Schriftstellen): Teilen Sie die Kinder in Gruppen auf. Jede Gruppe erhält eine der folgenden Schriftstellenangaben: Johannes 14:26, Johannes 15:26, 2 Nephi 32:5, LuB 11:12. Bitten Sie jede Gruppe, ihre Schriftstelle zu lesen und darüber zu sprechen, was sie bedeutet. Lassen Sie die Kinder und die Lehrer Beispiele erzählen, wie sie schon einmal den Einfluss des Heiligen Geistes gespürt haben.

4. Woche: Wenn ich vom Abendmahl nehme, erneuere ich meinen Taufbund

Fördern Sie das Verständnis (Gespräch über Bündnisse, Schriftstellen): Erklären Sie, dass ein Bund ein heiliges gegenseitiges Versprechen zwischen uns und dem Vater im Himmel ist. Wir versprechen, etwas Bestimmtes zu tun, und dafür verspricht er, uns zu segnen. Heben Sie hervor, dass wir mit dem Vater im Himmel bei der Taufe einen Bund schließen, und erklären Sie, dass wir diesen Bund beim Abendmahl erneuern. Fertigen Sie Wortstreifen mit Ausschnitten aus den Abendmahlsgebeten an, die aussagen, was wir versprechen, wenn wir vom Abendmahl nehmen, und was der Vater im Himmel uns verspricht (siehe Lehre und Bündnisse 20:77,79). Verteilen Sie die Wortstreifen an einige Kinder, die sich dann in der richtigen Reihenfolge aufstellen sollen, wenn Sie die Schriftstellen vorlesen.