Juni

Ich wähle das Rechte, wenn ich nach den Grundsätzen des Evangeliums lebe

Anleitung für das Miteinander 2017: Wähle das Rechte

Lied: „Nephis Mut“

(LfK, Seite 64)


Ergänzen Sie die folgenden Anregungen um eigene Ideen. Planen Sie für jede Woche, wie Sie 1.) den Grundsatz vorstellen, 2.) ihn so verdeutlichen, dass die Kinder ihn verstehen, und 3.) den Kindern helfen, ihn auch anzuwenden. Fragen Sie sich: „Was sollen die Kinder tun, um zu lernen, und wie kann ich ihnen helfen, den Geist zu verspüren?“

1. Woche: Ich bitte den Vater im Himmel um die Kraft, das Rechte zu tun

Fördern Sie das Verständnis (Gespräch über das Gebet): Zeigen Sie den Kindern ein Telefon oder ein anderes Kommunikationsmittel. Besprechen Sie, wie es funktioniert. Fragen Sie die Kinder, wie wir mit dem Vater im Himmel sprechen können. Erklären Sie: So wie wir eine Nummer wählen, um uns mit jemandem am Telefon zu unterhalten, können wir beten, um mit dem Vater im Himmel zu sprechen. Wir können ihn um die Kraft bitten, das Rechte zu tun. Geben Sie jeder Klasse ein Bild. Auf den Bildern sind verschiedene Arten des Gebets abgebildet (zum Beispiel persönliches Gebet, Familiengebet, Tischgebet, Gebet in einer Klasse). Bitten Sie jede Klasse, den anderen Kindern ihr Bild zu zeigen und zu erklären, welches Gebet abgebildet ist und wann, wo und warum so ein Gebet gesprochen wird.

Regen Sie zur Anwendung an (Spiel): Machen Sie in den Boden zweier leerer Blechdosen ein kleines Loch und verbinden Sie die Dosen mit einer Schnur. Ziehen Sie die Schnur fest. Lassen Sie die Kinder der Reihe nach leise etwas in die eine Dose sagen, worum sie den Vater im Himmel im Gebet bitten könnten, wenn sie das Rechte tun wollen (etwa die Wahrheit sagen, andächtig oder freundlich sein). Ein anderes Kind darf die andere Dose ans Ohr halten und horchen. Erzählen Sie den Kindern, wie der Vater im Himmel Ihnen einmal die Kraft gegeben hat, das Rechte zu tun (oder lassen Sie ein Kind ein Erlebnis erzählen). Geben Sie Zeugnis, dass der Vater im Himmel unsere Gebete hört und erhört und uns die Kraft gibt, das Rechte zu tun.

2. Woche: Wenn ich den Zehnten zahle, segnet mich der Vater im Himmel

Tithing

Stellen Sie den Grundsatz vor, fördern Sie das Verständnis (Anschauungsunterricht): Erklären Sie, dass der Zehnte bedeutet, dass man dem Herrn durch seine Kirche den zehnten Teil des Geldes gibt, das man verdient. Zeigen Sie den Kindern zehn Münzen. Fragen Sie sie, wie viel davon der Zehnte ist. Zeigen Sie ihnen einen Zehntenumschlag und einen Spendenzettel. Erklären Sie, dass wir den Zehnten zahlen, indem wir den Spendenzettel ausfüllen und ihn zusammen mit unserem Zehnten in den Umschlag stecken. Dann geben wir den Umschlag dem Bischof oder einem seiner Ratgeber.

Regen Sie zur Anwendung an (Spiel, Zeugnisse): Zeigen Sie Bilder und Gegenstände, die Segnungen zeigen, die vom Zehntenzahlen kommen, wie Tempel, Gemeindehäuser, ein Gesangbuch, das Liederbuch für Kinder, ein PV-Leitfaden oder die heiligen Schriften. Erklären Sie den Kindern, dass die Kirche dies alles durch die Zehntengelder zur Verfügung stellen kann. Verdecken Sie die Bilder und Gegenstände. Nehmen Sie ein, zwei weg. Decken Sie sie wieder auf, und fragen Sie die Kinder, was fehlt. Wiederholen Sie das Spiel mehrmals. Erklären Sie, dass das Zehntenzahlen noch weitere Segnungen mit sich bringt, die man nicht sehen kann (siehe 3 Nephi 24:10). Bitten Sie ein, zwei Erwachsene, von Segnungen zu erzählen, die sie durch das Zahlen des Zehnten empfangen haben.

3. Woche: Ich befolge das Wort der Weisheit, indem ich esse und trinke, was gut ist, und alles vermeide, was schlecht ist

Fördern Sie das Verständnis (Schriftstellen, Spiel): Lesen Sie mit den Kindern 1 Korinther 3:16,17. Fragen Sie, was diese Schriftstelle wohl bedeutet. Erklären Sie, dass der Vater im Himmel möchte, dass wir auf unseren Körper achtgeben. Legen Sie Bilder von verschiedenen Lebensmitteln, Getränken und anderem, was entweder gut oder schlecht für den Körper ist (wie Obst, Gemüse, Brot, Alkohol oder Tabak), in einen Behälter. Kopieren Sie Seite 43 des Leitfadens für den Kindergarten und machen Sie Puzzleteile daraus. Die Kinder sollen nacheinander ein Bild aus dem Behälter nehmen. Wenn das, was auf dem Bild dargestellt ist, gut für uns ist, darf ein Kind ein Puzzleteil an der Tafel anbringen. Wenn es schlecht ist, wird ein Puzzleteil weggenommen. Machen Sie so weiter, bis das Puzzle vollständig ist. (In dem Behälter müssen mehr Bilder von etwas Gutem sein als Bilder von etwas Schlechtem.) Bitten Sie jemanden (einen Erwachsenen oder ein Kind), kurz zu erzählen, welche Segnungen er empfangen hat, weil er das Wort der Weisheit befolgt hat (siehe LuB 89:18-21).

Choose the Right : 2017 Outline for Sharing Time

Den Leitfaden für den Kindergarten gibt es unter sharingtime.lds.org

4. Woche: Wenn ich mich anständig kleide, achte ich meinen Körper als Geschenk von Gott

Stellen Sie den Grundsatz vor (Bilder, Schriftstellen): Schreiben Sie an die Tafel: „Mein ist ein .“ Zeigen Sie ein Bild von einem Tempel. Fragen Sie: „Warum ist ein Tempel etwas so Besonderes?“ Lassen Sie die Kinder 1 Korinther 6:19 aufschlagen. Bitten Sie sie, darauf zu achten, was dort über ihren Körper steht. Lesen Sie die Schriftstelle gemeinsam vor. Fragen Sie die Kinder, welche Wörter den Satz an der Tafel vervollständigen (Körper, Tempel). Bitten Sie die Kinder, aufzustehen und gemeinsam den Satz aufzusagen.

For the Strength of Youth Booklet

Fördern Sie das Verständnis, regen Sie zur Anwendung an (Lied, Gespräch): Sagen Sie den Kindern, dass unser Körper ein Tempel ist, in dem der Heilige Geist wohnen kann. Singen Sie die erste Strophe des Liedes „Gott gab mir einen Tempel“ (LfK, Seite 73). Fragen Sie die Kinder, wie wir uns kleiden sollen und warum der Vater im Himmel das möchte. Erklären Sie, dass die Propheten Gottes seinen Kindern immer schon geraten haben, sich anständig zu kleiden. Bitten Sie die Kinder, darauf zu achten, welche Körperteile bedeckt sein sollen, wenn Sie aus der Broschüre Für eine starke Jugend den Abschnitt „Kleidung und äußere Erscheinung“ vorlesen. Lassen Sie die Kinder einen Vorschlag dafür überlegen, wie man sich anständig kleiden kann. Werfen Sie einem Kind einen weichen Gegenstand zu. Dieses Kind darf nun seinen Vorschlag nennen. Dann soll es den Gegenstand einem anderen Kind zuwerfen, das dann seinen Vorschlag nennt, und so weiter.