Juli

Ich wähle das Rechte, wenn ich nach den Grundsätzen des Evangeliums lebe

Anleitung für das Miteinander 2017: Wähle das Rechte

Lied: „Der kluge Mann“

(LfK, Seite 132) oder ein Lied Ihrer Wahl aus dem Liederbuch für Kinder


Ergänzen Sie die folgenden Anregungen um eigene Ideen. Planen Sie für jede Woche, wie Sie 1.) den Grundsatz vorstellen, 2.) ihn so verdeutlichen, dass die Kinder ihn verstehen, und 3.) den Kindern helfen, ihn auch anzuwenden. Fragen Sie sich: „Was sollen die Kinder tun, um zu lernen, und wie kann ich ihnen helfen, den Geist zu verspüren?“

1. Woche: Fasten und Beten kann mein Zeugnis stärken

Stellen Sie den Grundsatz vor (Anschauungsunterricht): Bereiten Sie zwei Wortstreifen vor: Fasten und Beten. Bitten Sie zwei Kinder, sich eng nebeneinanderzustellen, und geben Sie jedem Kind einen Wortstreifen. Ein anderes Kind soll zwischen den beiden hindurchlaufen. Nun sollen sich die beiden ersten Kinder zusätzlich beieinander einhaken. Bitten Sie das andere Kind, noch einmal zu versuchen, dazwischen durchzukommen. Weisen Sie darauf hin, wie viel stärker die Kinder sind, wenn sie sich beieinander einhaken. Erklären Sie, dass Fasten und Beten gemeinsam viel wirkungsvoller sind. Schreiben Sie an die Tafel: „Fasten und Beten kann mein Zeugnis stärken.“ Sagen Sie den Satz mit den Kindern auf.

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Die Wortstreifen gibt es unter sharingtime.lds.org

Fördern Sie das Verständnis (Schriftstelle, Anschauungsunterricht): Die Kinder sollen darauf achten, was die Söhne Mosias getan haben, um im Evangelium stark zu werden, wenn Sie nun Alma 17:2,3 vorlesen. Die Kinder dürfen jedes Mal, wenn sie etwas hören, was den Söhnen Mosias half, stark zu werden, die Muskeln anspannen.

Sprechen Sie mit den Kindern über das Fasten, indem Sie mehrere Fragen stellen, wie etwa: „Was bedeutet fasten?“ „Warum sollen wir fasten?“ „Wann sollen wir fasten?“ und „Warum sollen wir beten, wenn wir fasten?“ (Siehe Joseph B. Wirthlin, „Das Gesetz des Fastens“, Liahona, Juli 2001, Seite 88ff.) Lassen Sie jedes Kind, das etwas zum Gespräch beiträgt, ein Ende einer Schnur festhalten. Halten Sie das andere Ende der Schnur fest. Nachdem das Unterrichtsgespräch beendet ist, bitten Sie alle Kinder, die eine Schnur festhalten, in die Mitte des Raumes zu kommen. Drehen Sie alle Schnüre zu einem starken Seil. Erklären Sie dabei, dass jedes weitere Stück Schnur das Seil stärker macht. Erklären Sie den Kindern, dass auch unser Zeugnis jedes Mal, wenn wir fasten und beten, stärker wird.

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Wenn man abstrakte Gedanken anschaulich demonstriert, verstehen die Kinder sie besser.

2. Woche: Gütig sein bedeutet, freundlich zu sprechen und zu handeln

Stellen Sie den Grundsatz vor (Schriftstelle aufsagen): Schreiben Sie an die Tafel: „Seid gütig zueinander.“ (Epheser 4:32.) Nummerieren Sie die Wörter von 1 bis 3. Weisen Sie jedem Kind eine Zahl von 1 bis 3 zu. Alle Kinder mit der Nummer 1 sollen aufstehen und „Seid“ sagen und sich dann schnell wieder hinsetzen. Die Kinder mit der 2 sollen dann aufstehen und „gütig“ sagen und sich schnell wieder setzen. Wer Nummer 3 hat, steht auf und sagt „zueinander“ und setzt sich wieder. Wiederholen Sie das einige Male. Lassen Sie dann alle Kinder gemeinsam den Satz aufsagen.

Fördern Sie das Verständnis (Geschichte, Lied): Erzählen Sie den Kindern eine Geschichte, die von Güte handelt, beispielsweise „Ich setzte mich für Caleb ein“ (Liahona, März 2009, Seite KL8f.). Dabei sollen die Kinder beide Daumen nach oben halten, wenn in der Geschichte jemand freundlich ist, und beide Daumen nach unten halten, wenn jemand unfreundlich ist. Singen Sie das Lied „Eine freundliche Welt“ (LfK, Seite 83). Bitten Sie die Kinder, aufzustehen, wenn sie singen, zu wem man freundlich sein soll. Singen Sie das Lied noch einmal. Die Kinder dürfen beide Daumen nach oben halten, wenn sie singen: „Eine freundliche Welt fängt bei mir selber an.“

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Wenn Kinder selbst mitwirken und etwas vorführen dürfen, bleiben alle Kinder aufmerksamer.

Regen Sie zur Anwendung an (besprechen, wie man gütig sein kann): Verwenden Sie Wortstreifen, Bilder oder einfache Requisiten (etwa eine Krawatte für den Vater oder einen Spazierstock für den Opa), um verschiedene Personen aus dem Leben der Kinder darzustellen (Eltern, Geschwister, Freunde, Lehrer und so weiter). Geben Sie die Gegenstände einigen Kindern, die damit nach vorne kommen. Jedes Kind darf nun einen Vorschlag machen, wie es zu demjenigen, den es darstellt, freundlich sein kann – in Wort oder Tat. Danach dürfen die Kinder die Wortstreifen, Bilder oder Requisiten an andere Kinder weitergeben. Wiederholen Sie dies, solange es die Zeit erlaubt.

3. Woche: Andacht ist tiefe Achtung vor Gott und Liebe zu Gott

Stellen Sie den Grundsatz vor (Lied): Bereiten Sie mehrere Halsketten vor, indem Sie jeweils ein Papierherz an einem Faden befestigen. Schreiben Sie eine wichtige Aussage aus dem Lied „Andacht ist Liebe“ (LfK, Seite 12) auf jedes Herz (zum Beispiel ruhig sitzen, denken, sich nahe fühlen und so weiter). Einige Kinder dürfen sich eine Halskette umhängen. Singen Sie das Lied „Andacht ist Liebe“, und bitten Sie die Kinder mit der Halskette, andächtig nach vorne zu gehen, wenn das, was auf ihrem Papierherz steht, gesungen wird. Sie sollen sich in der richtigen Reihenfolge aufstellen. Singen Sie dann das Lied noch einmal.

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Die Herzen gibt es unter sharingtime.lds.org

Regen Sie zur Anwendung an (Gespräch über Andacht): Bereiten Sie Wortstreifen vor oder zeichnen Sie einfache Bilder von Augen, Händen, Füßen, Ohren, Mund und Verstand. Teilen Sie die Kinder in Gruppen ein. Jede Gruppe darf ein oder zwei Wortstreifen oder Bilder aussuchen. Dann soll jede Gruppe zeigen und erklären, was man mit diesem Körperteil tun kann, um andächtig zu sein und Gott zu zeigen, dass man ihn achtet und liebt.

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Die Bilder gibt es unter sharingtime.lds.org

4. Woche: Ehrlichkeit bedeutet, ungeachtet der Folgen die Wahrheit zu sagen

Fördern Sie das Verständnis (Gespräch über Folgen): Bereiten Sie einige Fallstudien vor (siehe LdgB, Seite 166f.), bei denen es darum geht, dass Kinder sich entscheiden müssen, ehrlich oder unehrlich zu sein. Beispielsweise: „Du schlägst deinen Bruder, und deine Mutter fragt dich, warum er weint.“ Fragen Sie: „Was wäre die Folge, wenn du ehrlich bist?“ Fragen Sie weiter: „Was wäre die Folge, wenn du unehrlich bist?“ Die Kinder sollen erkennen, dass es zwar möglicherweise zunächst unangenehme Folgen hat, ehrlich zu sein, Ehrlichkeit aber langfristig zu Frieden und Glück führt.

Regen Sie zur Anwendung an (Verse reimen): Jede Klasse soll (mit der Hilfe ihrer Lehrerin oder ihres Lehrers) einen kleinen Vers über Ehrlichkeit dichten. Zum Beispiel: „Ich will immer ehrlich sein, dann fühle ich mich gut und rein.“ Bitten Sie jede Klasse, ihren Vers aufzusagen. Regen Sie an, dass die Kinder diesen Vers immer aufsagen, wenn sie versucht sind, unehrlich zu sein.

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