A portrait of Sharon Eubank wearing a black blazer and a pink blouse.
Angaben zur Geburt
Sharon Eubank
Redding, Kalifornien, USA
Konferenzansprachen

Sharon Eubank

Sharon Eubank wurde im April 2017 als Erste Ratgeberin in der Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung (FHV) bestätigt, der Organisation der Kirche für ihre sechs Millionen weiblichen Mitglieder ab 18 Jahren.

Privatleben

Geboren wurde Sharon Eubank in Redding in Kalifornien als erstes der sieben Kinder von Mark und Jean Eubank. Sie erfüllte für die Kirche eine Vollzeitmission in der Finnland-Mission Helsinki und erwarb an der Brigham-Young-Universität einen Bachelor-Abschluss in Englisch. Nach ihrem Abschluss unterrichtete sie in Japan Englisch als Zweitsprache, arbeitete als parlamentarische Assistentin im US-Senat und war Eigentümerin eines Einzelhandelsgeschäfts für Bildungsmaterial in Provo in Utah.

Schwester Eubank gehörte von 2009 bis 2012 dem Hauptausschuss der Frauenhilfsvereinigung an und leitete das Komitee für Öffentlichkeitsarbeit der FHV-Präsidentschaft der Kirche. Sie hatte auch schon zahlreiche Führungsämter in ihrer örtlichen Kirchengemeinde und im Pfahl (vergleichbar mit einer Diözese) inne. So fungierte sie oft als Lehrerin von Männern und Frauen, Jugendlichen und Kindern in der Sonntagsschule, der Frauenhilfsvereinigung, bei den Jungen Damen und in der Primarvereinigung. Sharon Eubank interessiert sich für Geschichte, schwärmt für selbstgebackenen Kuchen und löst gerne Kreuzworträtsel. Sie hat ein festes Zeugnis davon, dass es einen glücklich macht, Christus nachzufolgen.

Berufsleben

Zum Zeitpunkt ihrer Berufung im April 2017 war Sharon Eubank Leiterin der Latter-day Saint Charities, der humanitären Hilfsorganisation der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. In dieser Position bleibt sie neben ihren neuen Aufgaben in der Frauenhilfsvereinigung auch weiterhin tätig.

Seit 1998 ist sie bei der Wohlfahrtsabteilung der Kirche angestellt, wo sie mithalf, Arbeitsvermittlungsbüros in Afrika und Europa zu gründen, bevor sie die Leitung der Rollstuhlinitiative von Latter-day Saint Charities übernahm. Im Jahr 2008 wurde sie zudem gebeten, als Regionalleiterin von Latter-day Saint Charities die humanitäre Arbeit im Nahen Osten zu beaufsichtigen. 2011 wurde sie Leiterin des weltweiten Hilfswerks. Sie vertritt die Meinung, dass der Dienst am Nächsten zur „DNA eines Mitglieds in der Kirche Christi“ gehöre und das Herz und die Seele der Frauenhilfsvereinigung sei.